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Aktion „Sauberer Strand“ jetzt auch in Travemünde: Plakate sensibilisieren für Umweltschutz an den Stränden der Lübecker Bucht

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Die Aktion „Sauberer Strand“ wurde jetzt in Travemünde vorgestellt: Initiator Stefan Wolf (von links), Kurdirektor Uwe Kirchhoff, LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas und Gordon Augustin von der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft.

Die Aktion „Sauberer Strand“ wurde jetzt in Travemünde vorgestellt: Initiator Stefan Wolf (von links), Kurdirektor Uwe Kirchhoff, LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas und Gordon Augustin von der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft.

Foto: René Kleinschmidt

Travemünde. Verschmutzte Strände, die mitverantwortlich für das hohe Aufkommen von (Plastik-)Müll im Meer sind, stellen Küstenregionen zunehmend vor neue Herausforderungen. Um etwas gegen die wachsende Müllflut zu unternehmen, hat Stefan Wolf von „natursteinwolf - die natursteinmanufaktur“ aus Lübeck eine Initiative ins Leben gerufen, um mit Hilfe eines Umweltplakats das Bewusstsein für das Thema bei den Menschen in der Lübecker Bucht zu stärken. So wurden bereits in Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Grömitz und Neustadt in Holstein gemeinsam mit der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht diverse Plakate angebracht, die die Strandbesucher darüber aufklären, wie lange es dauert, bis sich der Müll im Meer zersetzt. Auch das Seebad Travemünde ist nun mit an Bord der Aktion und in Kooperation mit dem Kurbetrieb Travemünde, der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft (TWG) und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) werden die neuen Umweltplakate ab sofort im Seebad präsent sein. Mit der gemeinschaftlichen Plakataktion der Ostseebäder in der Lübecker Bucht wird ein Zeichen für saubere Strände und weniger Abfall im Meer gesetzt.

LTM-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Puschaddel erklärt: „Saubere Meere und ein nachhaltiger Lebensstil sind für die heutige und vor allem für die künftige Generation von großer Bedeutung. Mit dieser Plakataktion möchten wir sowohl die Gäste des Seebades Travemünde als auch die Bürger:innen für das eigene umweltbewusste Verhalten sensibilisieren.“ Auch Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff und LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas hoffen, mit den Umweltplakaten mittelfristig den Müll am Strand reduzieren zu können. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass allein das Anbringen von Plakaten nicht von heute auf morgen das Müllproblem lösen kann, aber jeder Denkanstoß hilft und trägt zu einem umweltbewussteren Handeln der Strandbesucher:innen bei.“ Die Plakate werden vom KBT auf Alu-Dibond Schilder gedruckt und am Strand vom Grünstrand bis zum Priwall aufgestellt. Weitere Plakate werden in den Schaukästen auf der Strandpromenade ausgehängt und sind in der Tourist-Information im Travemünder Strandbahnhof für zusätzliche Aushänge im Seebad, zum Beispiel in Geschäften, Restaurants und Hotels, erhältlich.

Stefan Wolf betont: „Wir wollen nicht mit ‚erhobenem Zeigefinger‘ drohen, sondern Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit leisten. Das Plakat soll eine Motivation für Erwachsene und Kinder sein, sich über die Auswirkung unseres Mülls im Meer zu informieren und Abfall zu vermeiden.“

Schützenhilfe bei der Umsetzung der Umweltplakate leistet die Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft (TWG), die sich für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsthema in Travemünde einsetzt. Der TWG-Sprecher Gordon Augustin freut sich, dass das Thema mit der Plakataktion weiter in den Fokus rückt und damit das Bewusstsein für Umwelt und Klimaschutz im Seebad bei Gästen, Einheimischen und Gewerbetreibenden stärker verankert wird. „Weil Nachhaltigkeit uns alle angeht!“

Der KBT hat bereits in Kooperation mit der TWG einige Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz umgesetzt, so setzt der KBT ein Elek­troauto ein, mit dem zum Beispiel Strandmüll eingesammelt wird, und auf den Toilettenhäuschen befinden sich Solaranlagen zur Stromerzeugung. Außerdem unterstützt der KBT jährlich mehrere Müllsammelaktionen privater oder gemeinnütziger Organisationen, die sich mit der Reduzierung des Plastikmülls in den Meeren beschäftigen. Weitere Projekte sind geplant.


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