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Eine vollwertige Leichtathletikanlage entsteht: Gemeinde Ratekau saniert den Sportplatz an der Hannes-Zobel-Halle

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Ratekau. Mit der geplanten Sanierung des Sportplatzes an der Hannes-Zobel-Halle geht die Gemeinde Ratekau ihren Weg zum Erhalt und Verbesserung der Infrastruktur konsequent weiter.
„Nachdem bereits in 2014 die Hannes-Zobel-Halle grundsaniert wurde, folgt nun der angrenzende Sportplatz. Dabei ist es das gemeinsame Ziel von Gemeinde Ratekau und TSV Ratekau, dem größten Sportverein der Gemeinde mit 1.250 Mitgliedern, eine vollwertige Leichtathletikanlage für die Nutzung durch den Sportverein, die anliegenden Schulen, die Grundschule Ratekau und die Cesar-Klein-Schule, sowie die beiden Ratekauer Kindertagesstätten herzurichten,“ berichtete Bürgermeister Thomas Keller vor Ort. Auch soll es künftig wieder möglich sein, Leichtathletik-Kreismeisterschaften in Ratekau auszurichten. Neben der Sanierung der Kunststoffbahn, der Nebenanlagen, wie zum Beispiel Weitsprung, Kugelstoßen und Diskus, wird auch der Fußball-Rasenplatz neu aufgebaut und eingesät.
Die jetzige Anlage, die 1974/1975 errichtet und zwischenzeitlich immer wieder im kleineren Rahmen ausgebessert worden ist, lässt solche Wettkämpfe nicht mehr zu. Um die Anlage für die Gemeinde Ratekau zu erhalten, ist eine Grundsanierung erforderlich.
Die Kosten belaufen sich nach einer ersten Kostenschätzung auf insgesamt 715.000 Euro. Für diese Maßnahme wurde eine Zuwendung aus dem Spielfeld- und Laufbahnsanierungsprogramm des Landes Schleswig-Holstein beantragt und mit Erlass vom 12. Juni in Höhe der Höchstfördersumme von 250.000 Euro bewilligt.
Nachdem die Voruntersuchungen, einschließlich Bodenuntersuchung und Vermessung, durchgeführt worden sind, wird die Maßnahme zum Ende des Sommers ausgeschrieben.
Der Baubeginn soll so frühzeitig wie möglich beginnen. Auf jeden Fall wird Rücksicht auf die beliebte und überregional bekannte Veranstaltung „Rund um Ratekau“ genommen, die jährlich Anfang Juni auf dem Gelände stattfindet. „Im besten Fall ist die Maßnahme bis dahin abgeschlossen, ansonsten muss der Bereich der Laufbahn nach der Laufveranstaltung saniert werden,“ so Thomas Keller.
Wie der Bürgermeister verrät, startet schon in Kürze ein Experiment auf dem Sportplatz in Pansdorf: Die Gemeinde Ratekau hat für diesen Platz einen Rasenmähroboter mit 1,20 Meter Schnittbreite gekauft. „Der Einsatz des Mähroboters entlastet nicht nur den Bauhof, durch den Einsatz soll man auch Dünger sparen und die Qualität des Rasens soll sich verbessern,“ so Keller. Wenn man mit den Ergebnissen zufrieden ist, könnte ein solcher Mähroboter auch für andere Sportplätze angeschafft werden. Die Anschaffungskosten von 15.000 Euro konnten durch einen bewilligten Klimaschutz-Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro erheblich reduziert werden.


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