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Fremdenverkehrsverein Niendorf/Ostsee: Feierliche Enthüllung und Übergabe eines maritimen Kunstwerks

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Niendorf/Ostsee. Der „Fremdenverkehrsverein des Ostseeheilbades Niendorf e.V.“ stiftete der Gemeinde Timmendorfer Strand anlässlich des diesjährigen 100. Geburtstages des Niendorfer Hafens eine maritime Skulptur. Diese wurde auf der Ortsgrenze zu Niendorf/Ostsee auf einem dort bereits bestehenden Podest auf der Strandpromenade der Gemeinde vor der Strandkorbvermietung INA (Höhe Rodenbergstraße) installiert und am vergangenen Samstag, dem 12. November, im Beisein der CDU-Landtagsabgeordneten Wiebke Zweig und weiteren geladenen Gästen von Bürgervorsteherin Anja Evers, Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke, Tourismuschef Joachim Nitz, Marketingleiterin Silke Szymoniak und dem ebenfalls anwesenden Künstler offiziell enthüllt.

Eine sehr liebevoll durchdachte Initiative des Vereins, welche nicht nur an den Geburtstag des Niendorfer Hafens (erbaut 1922), sondern ebenfalls auf zwei weitere historisch relevante Daten für die Geschichte Niendorfs, nämlich an die große Sturmflut im Jahre 1872 sowie die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1385 erinnern soll, so die Vertreter von Gemeinde und Tourismus GmbH.

 



„Ich gehe fast täglich morgens auf der Strandpromenade spazieren“, erzählt Andreas Müller, 1. Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Niendorf/Ostsee e.V. „Dabei fiel mir auf, das eines der Stein-Podeste des Kunstkilometers an der Küste derzeit nicht besetzt ist - diese Tatsache sowie das diesjährige und denkwürdige Jubiläum unseres schönes Niendorfer Hafens brachten mich auf die Idee, dort ein besonderes Denkmal installieren zu lassen!“

Andreas Müller sprach sich mit weiteren Vorstandsmitgliedern des Vereins ab und wandte sich schließlich an die Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT GmbH) - in diesem Fall an deren Marketing-Leiterin Silke Szymoniak -, welche insgesamt für die Bespielung des Kunstkilometers verantwortlich zeichnet. Gemeinsam machten sie sich mit ihren Ideen für eine Skulptur auf die Suche nach einem Künstler, der die Zeit und Muße für eine entsprechende Umsetzung hatte.

 



„Da wir bereits bestimmte Vorstellungen entwickelt hatten und zudem einen relativ engen Zeitplan ins Auge fassten, winkten einige Angesprochene zügig ab“, berichtet Silke Szymoniak, Marketing-Leiterin der TSNT. „Wir stießen dann auf Rainer Wiedemann aus Kronsforde, der unter anderen im Rahmen der Windart von Travemünde tätig war – Rainer Wiedemann fertigte dann diverse Skizzen und Entwürfe!“

Konzipiert wurde von Rainer Wiedemann jetzt eine zirka 1,90 Meter hohe Skulptur. Diese zeigt unter anderen die Silhouetten, der aus der damaligen Zeit bekannten KFK Fisch-Kutter auf dem Schaft, sowie an vier Seiten angebrachte Dorsche, die sich im Wind drehen.

Die mit aufgebrachten Tafeln erinnern nicht nur an den Geburtstag des Niendorfer Hafens, sondern auch die große Ostseesturmflut am 12./13. November 1872 und die erste urkundliche Erwähnung Niendorfs im Jahre 1385. Das Material des Bauwerkes besteht aus sogenanntem Cortenstahl, der mit der Zeit etwas Flugrost ansetzt sowie Edelstahl.

 



Dieses Denkmal wurde jetzt als besondere Augenweide für Einheimische und Gäste in einer kleinen Feierstunde enthüllt und an die Gemeinde Timmendorfer Strand übergeben.

FVV-Vorsitzender Andreas Müller bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei der Gemeinde Timmendorfer Strand und dem Bürgermeister, „die es uns ermöglicht haben, dieses Podest zu bespielen.“ Müller weiter: „Ein Dank geht auch an den Bauhof der Gemeinde, die beim Aufbau tatkräftig unterstützten und nicht zuletzt an Silke Szymoniak von der TSNT GmbH und dem Künstler Rainer Wiedemann.“

 



Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke bedankte sich im Namen der Gemeinde Timmendorfer Strand ganz herzlich beim Fremdenverkehrsverein Niendorf/Ostsee für dieses „außergewöhnlich großzügige Geschenk“. Er sagte in seiner Rede: „Damit ist unsere schöne Promenade an dieser Stelle wieder mit einem Kunstwerk verschönert und damit komplettiert worden. Es war schon ein trauriger Anblick, wenn man in letzter Zeit die Strandpromenade entlangflanierte und genau an dieser Stelle den leeren Sockel ohne Skulptur oder ohne ein Kunstwerk gesehen hat.“ (rk)


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