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Gemeinsam für die Notfallseelsorge

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Stefan Lettow (vorne v.l.) vom Kreisfeuerwehrverband, Marc Meiritz von der Notfallseelsorge der Röm.-Kath. Kirche, Christopher Noll von der Notfallseelsorge des Ev.-Luth. Kirchenkreises, Peter Ernst vom Kreisverband Deutsches Rotes Kreuz und Propst Dirk Süssenbach ((hinten auf der Treppe links) freuen sich über den Zuschuss, den die Vertreter der Kommunen jetzt in Neustadt übergaben.

Stefan Lettow (vorne v.l.) vom Kreisfeuerwehrverband, Marc Meiritz von der Notfallseelsorge der Röm.-Kath. Kirche, Christopher Noll von der Notfallseelsorge des Ev.-Luth. Kirchenkreises, Peter Ernst vom Kreisverband Deutsches Rotes Kreuz und Propst Dirk Süssenbach ((hinten auf der Treppe links) freuen sich über den Zuschuss, den die Vertreter der Kommunen jetzt in Neustadt übergaben.

Ostholstein. Bürgermeister und weitere hochrangige Vertreter aus neun Kommunen im Kirchenkreis Ostholstein haben vor kurzem in Neustadt symbolisch ihre Spende für das Mehrzweck-Einsatzfahrzeug der Notfallseelsorge und Krisenintervention übergeben. Das Erreichen des Spendenziels in Höhe von 10.000 Euro, für die bereits vor einigen Monaten erfolgte Anschaffung des violetten Mehrzweck-Einsatzfahrzeugs der Notfallseelsorge und Krisenintervention rückt in greifbare Nähe. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und andere hochrangige Vertreter aus den Städten und Gemeinden Ahrensbök, Bad Schwartau, Neustadt, Oldenburg, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf, Timmendorfer Strand sowie des Amtes Ostholstein-Mitte waren am Donnerstag zur symbolischen Übergabe nach Neustadt gekommen.
 
Insgesamt haben die genannten Kommunen einen Beitrag in Höhe von 3.700 Euro zugesagt. Etwa ein weiteres Drittel der Anschaffungskosten konnte bislang über private Spenden eingeworben werden. „In Zeiten knapper öffentlicher Kassen ist es umso erfreulicher, dass Kommunen Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zu dieser wichtigen Aufgabe leisten, die keine Pflichtaufgabe ist“, unterstrich Propst Dirk Süssenbach vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Ostholstein, der im Namen aller beteiligten Kirchen und Organisationen seinen Dank aussprach. Träger der Notfallseelsorge und Krisenintervention sind neben dem Kirchenkreis Ostholstein, das katholische Erzbistum Hamburg und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Oldenburg sowie der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisverwaltung Ostholstein.
 
Sie wurden durch den katholischen Diakon und Notfallseelsorger Marc Meiritz, Peter Ernst, Leiter des DRK-Kriseninterventionsteams, und den evangelischen Notfallseelsorge-Pastor Christopher Noll vertreten. Noll: „Was mich freut: Notfallseelsorge in Ostholstein ist getragen von einem starken Teamgeist. Das spürt man bei den engagierten Helferinnen und Helfern, die das alles ehrenamtlich machen. Und genauso stark ist die Unterstützung durch die beteiligten Organisationen und Institutionen im Hintergrund.“ 60 Pastorinnen und Pastoren aus den Kirchengemeinden sowie 14 speziell ausgebildete Geistliche und sechs voll ausgebildete DRK-Einsatzkräfte der Krisenintervention sind so organisiert, dass sie bei Unglücken auf Straßen, Campingplätzen, am Strand oder an anderen Orten zu jeder Tag- und Nachtzeit gerufen - und bei der Betreuung von Opfern, Angehörigen und Einsatzkräften über die Rettungsleitstelle angefordert werden können.


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