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Kunstrasenplatz in Ahrensbök erhält 315.000 Euro für Sanierung vom Bund

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Ehrenamtliche aus der Gemeinde und vom Sportverein MTV Ahrensbök für die Sanierung des alten Grandplatzes. Erste Reihe von links: Jutta Voigt, Bürgermeister Andreas Zimmermann, Bettina Hagedorn, Charlotte Krowke und Christine Gohlke.

Ehrenamtliche aus der Gemeinde und vom Sportverein MTV Ahrensbök für die Sanierung des alten Grandplatzes. Erste Reihe von links: Jutta Voigt, Bürgermeister Andreas Zimmermann, Bettina Hagedorn, Charlotte Krowke und Christine Gohlke.

Foto: Büro Hagedorn/hfr

Ahrensbök. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 5. Mai seine dritte und für 2021 letzte Tranche des seit 2016 erfolgreichen Bundesförderprogramms zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beschlossen, das erneut mit insgesamt 200 Millionen Euro für 139 Projekten ausgestattet ist, wovon insgesamt 315.000 Euro in die Gemeinde Ahrensbök für die Sanierung des 43 Jahre alten Grandplatzes als Kunstrasenplatz für die Sportjugend und den Schulsport fließen. Bettina Hagedorn, die seit 2002 Mitglied im Haushaltsausschuss war und dort seit März 2018 als parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium die Regierung vertritt, freut sich mit der Gemeinde und dem MTV Ahrensbök über diese Förderzusage.

Hagedorn: „Ich freue mich sehr, dass ich so kurz nach meinem Besuch auf dem Sportplatz in Ahrensbök am 26. April meine Zusage zur möglichen Bundesförderung einhalten kann: Glückwunsch an Bürgermeister Andreas Zimmermann und die Aktiven in der Kommunalpolitik sowie an die 1. Vorsitzende des MTV-Ahrensbök Jutta Voigt und alle aktiven Sportlern und Ehrenamtlichen des Vereins zu dieser Förderung von 315.000 Euro aus Berlin.“

Mit diesem stattlichen Zuschuss soll das so wichtige Projekt der Sportplatzsanierung mit Gesamtkosten von rund 700.000 Euro noch dieses Jahr umgesetzt werden und finanziell deutlich leichter „zu schultern“ sein – seit vier Jahren ist sich die Gemeindevertretung völlig einig, dass die Sanierung dieses Sportplatzes für die Attraktivität des Vereins- und Schulsports absolut dringlich ist, aber bislang leider nicht finanzierbar. Aufgrund des schlechten Zustandes wird der Grandplatz seit Jahren kaum noch genutzt, obwohl er mit seiner Flutlichtanlage und der zentralen Lage neben dem Rasensportplatz eigentlich fast ganzjährig beste Voraussetzungen für alle Ballsportarten bietet.

Die 1. Vorsitzende und die Sparten- und Übungsleiter im MTV-Ahrensbök machten vor Kurzem beim Besuch der Bundestagsabgeordneten nachdrücklich klar, welche großen Chancen sie für eine höhere Attraktivität gerade für den Nachwuchs im Sportverein sehen, wenn endlich dieser Platz zum Kunstrasenplatz umgestaltet wird.

Mit dem Zweiten Nachtragshaushalt im Juni 2020 hatte Olaf Scholz ein 130-Milliarden-Euro schweres Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie aufgelegt, das es der Großen Koalition ermöglichte, insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für 2020/2021 zu beschließen. Das Sportstadion „Waldeck“ in Eutin erhält außerdem 3 Millionen Euro aus dem Fördertopf in Berlin.

Hagedorn weiter: „Im Rahmen der Städtebauförderung hat die Gemeinde Ahrensbök jetzt das ganze umliegende Areal mit einem großen Neubaugebiet für junge Familien, mit Mehrfamilienhäusern für bezahlbare Mietwohnungen, mit neuer Kita, Ersatz für die sanierungsbedürftige Sporthalle und Seniorenheim sowie mit attraktiven fußläufigen Verbindungen innerhalb des ganzen Gebietes neu überplant und will diesen Gesamtplan jetzt Schritt für Schritt umsetzen.“ Der neu als Kunstrasenplatz gestaltete alte Grandplatz im Herzen dieses Gebietes sei ideal sowohl für den Schul- wie für den Vereinssport und für alle Generationen nutzbar und ein attraktiver Treffpunkt.


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