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Nachruf: Große Trauer um Angelika Salewski von Timmerhorst

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Ostholstein und die Musikwelt trauert um Musikerin Angelika Salewski.

Ostholstein und die Musikwelt trauert um Musikerin Angelika Salewski.

Foto: Timmerhorst

Haffkrug. 43 Jahre hat Angelika Salewski den Sound der Haffkruger Gruppe Timmerhorst geprägt. Der Bass gespielt vom Schwager Christoph, das Schlagzeug gespielt vom Ehemann Andreas, die Gitarre vom Freund Jochen und das Banjo vom Freund Jochen wurden durch Angelikas filigranes Akkordeonspiel zu einem Markenzeichen an der Ostsee, dem unverwechselbaren Timmerhorst-Sound.

Menschen erkannten schon aus der Ferne, wenn Timmerhorst spielte, wenn Angelika ihre Noten gen Himmel schickte. Sie spielte mit einer Leichtigkeit, wie es nicht viele Musiker können. Ihr Akkordeonspiel war sicherlich ein Grund für den musikalischen Erfolg der Musikgruppe Timmerhorst.

Ihre Musikalität wurde geschätzt von anderen Musikerkollegen. Ohne Probleme spielte Angelika am Tag der Deutschen Einheit bei der bayerischen Band bayerische Weisen mit, um dann bei der Dixieland-Band aus Nordrhein-Westfalen den Dixiebrothers Jazz Evergreens erklingen zu lassen, und dann wieder am Schleswig-Holstein-Stand norddeutsches Liedgut unter die begeisterten Zuhörer zu bringen.

Und das alles immer mit voller Power, mit vollem Einsatz am überschweren Akkordeon. Angelika hat immer alles gegeben, dafür wurde sie auch von ihren Mitmusikern bewundert. Musiker von den anderen Bands, die zum Tag der Deutschen Einheit aufspielten, schauten auf Angelika und ihr musikalisches Tun und meinten: „So eine hätten wir auch gern.“

Aber nicht nur deutschlandweit eroberten sich Angelika und ihre vier Mitmusikanten die Bühnen der Welt. Chicago, New York, London, Dublin, Wien: Überall ertönte Angelikas meisterhaft gespieltes Akkordeon zur Freude der Zuhörer.

„Doch nun ist Angelika nach schwerer Krankheit von uns gegangen und ihr Akkordeon erklingt nicht mehr,“ teilt die Band mit. Sie ist am 17. November im Kreise ihrer Familie friedlich eingeschlafen. „Angelika wird für immer in unseren Herzen bleiben,“ so Joachim „Jochen“ Hinz von „Timmerhorst“. (rk)

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