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Volkstrauertag: Soldaten sammeln wieder für die Kriegsgräberfürsorge und nehmen an Gedenkfeiern teil

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Rund um den Volkstrauertag bitten die Soldaten der 4. Kompanie aus Eutin um Kompaniechefin, Major Janina Kießlich, und Oberstabsfeldwebel Dirk Reichenbach in ihrer Patengemeinde Ratekau um Spenden. Als erste Spender leisteten Ratekaus Bürgervorsteherin Gaby Spiller und Bürgermeister Thomas Keller wieder traditionell ihren Beitrag.

Rund um den Volkstrauertag bitten die Soldaten der 4. Kompanie aus Eutin um Kompaniechefin, Major Janina Kießlich, und Oberstabsfeldwebel Dirk Reichenbach in ihrer Patengemeinde Ratekau um Spenden. Als erste Spender leisteten Ratekaus Bürgervorsteherin Gaby Spiller und Bürgermeister Thomas Keller wieder traditionell ihren Beitrag.

Foto: René Kleinschmidt

Ratekau. Die jährliche Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. durch die 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“ wird in diesem Jahr wieder als Haussammlung „von Tür zu Tür“ stattfinden.

Die Soldaten der Ratekauer Patenkompanie werden in diesem Jahr vom 3. bis 25. November um Spenden zugunsten des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ bitten. Das gesammelte Geld der Haus- und Straßensammlung geht anschließend an den Volksbund, der damit die Pflege der Gräber der gefallenen Soldaten im In- und Ausland gewährleistet.

Die Sammlungen werden bundesweit von Soldaten aus den verschiedenen Batallionen durchgeführt. In Ratekau liegt der jeweilige Spenden­ertrag jährlich bei rund 3.000 Euro, im vergangenen Jahr sind trotz Corona und Einschränkungen rund 2.000 Euro gesammelt worden, wie Bürgermeister Thomas Keller berichtet.

Um diesmal wieder auf eine höhere Spendensumme zu kommen, machten Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller und Bürgervorsteherin Gaby Spiller gleich einmal den Anfang und steuerten traditionell als erste Spender ihren Obulus bei. Seit vergangenem Mittwoch sind die Abordnungen auch wieder in den Ortschaften und im Hauptort unterwegs und bitten um Spenden zugunsten des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“.

„Die Aktion geht weit über den Volkstrauertag hinaus“, so Kompaniechefin, Major Janina Kießlich, und Oberstabsfeldwebel Dirk Reichenbach. Bis zum 25. November werden die Haus- und Straßensammlungen durchgeführt. Die Soldaten stehen mit ihren Sammelbüchsen aber auch vor Edeka in Pansdorf, vor Rewe in Ratekau und vor famila in Sereetz.

Am kommenden Sonntag, 14. November, finden anlässlich des Volkstrauertages in der Gemeinde Ratekau auch wieder die Feierstunden in Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft statt. Auch diesmal wird die Gemeinde dabei von Soldaten ihrer Patenkompanie aus Eutin unterstützt, indem sie am Sonntag die Gedenkfeiern begleiten und Mahnwachen an den Ehrenmalen stellen. „Ich freue mich, dass die Bundeswehr wieder dabei ist,“ so Bürgermeister Thomas Keller.

Andachten, Kranzniederlegungen und Gottesdienste: Volkstrauertag in der Gemeinde Ratekau

In der Gemeinde Ratekau finden anlässlich des Volkstrauertages wieder Gedenkstunden an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Abläufen statt. In Ratekau treffen sich die Teilnehmer der Gedenkstunde um 9.20 Uhr am Eingang vor dem Friedhof, dann folgt ein kurzer Marsch zum Soldatengrab unter Teilnahme von Soldaten der Patenkompanie aus Eutin zur Kranzniederlegung. Nach dem anschließenden 10-Uhr-Gottesdienst folgt die Kranzniederlegung am Mahnmal vor der Kirche.

Kurzandachten mit anschließenden Kranzniederlegungen gibt es in Techau und Luschendorf. In Techau fängt die Gedenkstunde am Gedenkstein am Feuerwehrhaus um 8.30 Uhr an, in Luschendorf am Ehrenmal um 9.15 Uhr.

In Pansdorf und Sereetz beginnen die Festakte um 10 Uhr mit Gottesdiensten in der Michaeliskirche und „Zum Schifflein Christi“. Anschließend geht es ebenfalls in Begleitung jeweils zweier Soldaten aus der Patenkompanie zu den dortigen Ehrenmalen, wo die Kränze niedergelegt werden.


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