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Bürgermeisterwahl in Ratekau: Dennis Jaacks stellt sich zur Wahl

Bürgermeisterwahl in Ratekau: Dennis Jaacks stellt sich zur Wahl

Dennis Jaacks aus Pansdorf kandidiert am 8. März bei der Bürgermeisterwahl in Ratekau.

Bild: privat

Ratekau. Dennis Jaacks (parteilos) aus Pansdorf ist Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Ratekau. Jaacks wurde 1984 in Lübeck geboren. Aufgewachsen ist er „gut behütet“ in der Gemeinde Ratekau in Techau und besuchte dort die Grundschule. „Ich verbinde viele schöne Erinnerungen aus meiner Kindheit mit der Gemeinde. Die vielfältigen Angebote möchte man gerne auch den folgenden Generationen ermöglichen“.

Nach dem Abitur auf dem Leibniz-Gymnasium in Bad Schwartau und Zivildienst in der Jugendherberge Klingberg, hat er sich bei der Stadt Lübeck für ein duales Studium im gehobenen Dienst beworben. Nach dem erfolgreichen Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt wurde er von der Hansestadt übernommen, war dort für Projektarbeit zuständig.
2013 ist Jaacks dann nach Ratekau gewechselt und seitdem in der Finanzverwaltung tätig, die er seit 2021 als Kämmerer verantwortet. Jaacks ist wohnhaft in Pansdorf, hat dort mit seiner Ehefrau 2018 ein Eigenheim gebaut.

Seine Motivation Bürgermeister zu werden: „Ich kenne das Innenleben der Gemeinde, ich weiß, was der Job mit sich bringt. Als echtes ‚Eigengewächs‘ kann ich mir eine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters ausschließlich für die Gemeinde Ratekau vorstellen - in meiner Heimat, hier fühlt es sich authentisch und richtig an, Verantwortung zu übernehmen.“ Er wisse, wie anspruchsvoll der Job tatsächlich ist, und dass es mehr sei als nur repräsentativ für die Gemeinde tätig zu sein.
„Das ist echte Verwaltungsarbeit und gemeinsames Gestalten mit Politik und Bürgern. Ich halte den Kurs der Gemeinde Ratekau in den letzten Jahren für gut. Da sind viele Dinge passiert, die man positiv herausheben kann“, so Jaacks, der die gesunde finanzielle Struktur der Gemeinde hervorhebt. „Wir sind eine finanzschwache Gemeinde. Doch dank der guten Arbeit der Fachabteilungen im Rathaus werden viele Maßnahmen umgesetzt, auch weil man es immer wieder geschafft hat, Fördermittel zu generieren“, lobt er. Es herrsche zudem ein gutes Mitein­ander im Rathaus, mit der Politik, dem Ehrenamt und auch den Nachbarkommunen. Dafür werde er sich auch weiter einsetzen. „Ich glaube, dass die Gemeinde Ratekau noch viel Potenzial hat.“
Angefangen bei der Verwaltung selbst. „Stichworte Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung. Damit haben wir in der Finanzverwaltung schon vor einigen Jahren erfolgreich begonnen. Da sind viele gute Beispiele für andere Teile der Verwaltung dabei.“

Im Falle seiner Wahl wolle er den Bürgern die Verwaltung digital zugänglich machen. „Praktisch eine 24/7-Erreichbarkeit, was aber nicht heißen soll, dass wir nicht mehr persönlich vor Ort sind – je nach Bedarf.“ Auch im Einsatz von Künstlicher Intelligenz sieht Jaacks Möglichkeiten, die Verwaltung noch besser aufzustellen.
In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit könne die Gemeinde ebenfalls proaktiver werden. Ebenso im Bereich Social Media, um den Bürger zu informieren und als attraktiver Arbeitgeber für junge Leute, Präsenz bei Jobmessen aber auch in Printmedien. Ein herausforderndes Thema sieht Jaacks im Baustellenmanagement durch die Schienenhinterlandanbindung. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum blickt Jaacks auch positiv auf die weitere Planung und Realisierung des interkommunalen Gewerbegebiets Luschendorfer Hof: „Das kann eine große Chance für uns und unsere Nachbarkommunen sein.“

Damit die Gemeinde auch zukünftig für junge Familien attraktiv bleibe, sollen Kita-Betreuungsangebote sichergestellt und die Schulstandorte gestärkt werden. „Neben der Modernisierung und Ausstattung der Schulen möchte ich mich für Kooperationen und Partnerschaften zwischen unseren Schulen und Sportvereinen einsetzen“, so Jaacks, der als DFB-A-Lizenz-Trainer auf jahrelange Erfahrung aus dem Sport und der Vereinsarbeit zurückgreifen kann.

Jaacks, der selbst viele Jahre ehrenamtlich aktiv ist, zollt den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr großen Respekt: „Themen wie Sicherheit und Resilienz sind präsenter denn je. Die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehren werde ich priorisieren, um bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten.“
Wenn Jaacks zum Bürgermeister der Gemeinde Ratekau gewählt wird, „dann werde ich Bewährtes bewahren und Neues wagen, um unsere Gemeinde weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.“ (SE)

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