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Grundstein für neues Feuerwehrhaus in Sereetz gelegt

Sereetz. Mit der feierlichen Grundsteinlegung hat die Gemeinde Ratekau am vergangenen Donnerstag, 23. Juli, einen weiteren Meilenstein beim Neubau des Feuerwehrhauses in Sereetz erreicht. Nur rund zweieinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich schreiten die Bauarbeiten an der Schwartauer Straße planmäßig voran.
Gemeinsam versenkten Bürgermeister Thomas Keller, Gemeindewehrführer Christian Ziemann und Ortswehrführer Henning Gribkowski eine kupferne Zeitkapsel in der Bodenplatte des künftigen Gebäudes. Sie enthält neben den Bauplänen jeweils eine aller Euro- und Cent-Münzen, eine aktuelle Ausgabe der Lübecker Nachrichten sowie die neueste Ausgabe des Familienwochenblatts „der reporter“ und soll als Zeitdokument für kommende Generationen dienen.
Eine kleine Anekdote sorgte zuvor für allgemeine Belustigung: Vor dem Amtswechsel hat Kämmerer Dennis Jaacks, der ab 1. August Bürgermeister der Gemeinde Ratekau ist, eine letzte Kassenprüfung vorgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass 3,88 Euro fehlten. Das klärte sich aber schnell auf, denn genau diese Summe steckt in der Zeitkapsel, die während der kleinen Feierstunde im Grundstein versenkt wurde.
„Erst vor zweieinhalb Monaten haben wir hier den ersten Spatenstich gesetzt, und seither geht es richtig schnell“, betonte Bürgermeister Thomas Keller. Die Arbeiten lägen im Zeitplan, sodass bereits in diesem Jahr das Richtfest gefeiert werden könnte, voraussichtlich bereits im September.
Auf dem rund 3.600 Quadratmeter großen Grundstück entsteht bis Herbst 2027 ein modernes Feuerwehrhaus mit einer Grundfläche von rund 1.700 Quadratmetern. Es wird über eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen – vier für die Ortswehr sowie einen für ein Logistikfahrzeug – und einen zweigeschossigen Sozial­trakt verfügen. Geplant sind unter anderem moderne Umkleiden, ein Versammlungsraum, eine Küche, eine Atemschutzwerkstatt, sanitäre Anlagen, ein Aufzug sowie ein barrierefreies WC.
Mit dem Neubau verbessert sich die Situation der Feuerwehr Sereetz erheblich. Rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr erhalten künftig deutlich mehr Platz und zeitgemäße Bedingungen für Ausbildung, Einsatzvorbereitung und Kameradschaft.
Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Planung auf rund 5,1 Millionen Euro. Die Gemeinde Ratekau finanziert das Projekt ohne Kreditaufnahme. Bürgermeister Keller betonte, dass kein repräsentativer Bau entstehen solle, sondern ein funktionales Feuerwehrhaus, das den Anforderungen der Feuerwehr gerecht werde. (rk)

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