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„Peru – auf den Spuren der Inkas“: Manfred Lietzow berichtet in Wort und Bild

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Bad Schwartau. Am Montag, dem 22. Oktober, lädt Bad Schwartaus Stadtjugendpfleger a.D. Manfred Lietzow im Vortragssaal (Haus II) der Asklepios Klinik am Kurpark in Bad Schwartau zu einem seiner wohl atemberaubensten Dia-Vorträge ein. Ab 19.30 Uhr heißt es bei freiem Eintritt: „Peru – auf den Spuren der Inkas – zwischen Lima, Macchu Picchu und Titicacasee“.
Seine Studienfahrt nach Peru unternahm Manfred Lietzow in diesem Frühjahr. Von Hamburg ging es zunächst nach Madrid und von dort aus mit dem Flieger nach Lima, Perus Zehn-Millionen-Hauptstadt, und in den Regenwald an den Amazonas zur Urwald-Lodge. Eine abenteuerliche Fahrt brachte die kleine Reisegruppe im Ruderboot durch die exotische Welt der Lianen und ihrer von Baum zu Baum hangelnden Kapuziner-Affen, den Papageien über den Köpfen, den Wasserschildkröten auf den Sandbänken und den im Fluss gut getarnten Kaimanen.
Nach einigen anstrengenden Tagen im stets feuchtwarmen Regenwald mit einer Luftfeuchtigkeit von zirka 90 Prozent ging es mit dem Motorboot über den Amazonas nach Puerto Maldonado in das „Heilige Tal“ des Urubamba-Flusses, von wo in aller Frühe der Ausflug mit Bus und historischer Schmalspurbahn zum Macchu Picchu erfolgte. Der Anstieg war äußerst steil über uralte ausgetretene Stufen, jedoch entschädigte der ersehnte Panoramaausblick auf die alte Inkafestung, wohin einst 800 indianische Ureinwohner vor den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert geflüchtet waren.
Durch das „Heilige Tal“ führte die Route durch das Gebirge der Anden nach Cusco, einst Hauptstadt des Inkareiches. Hier ging es zur Inkafestung und zum einstigen Sonnentempel. Auf seinem Fundament wurde ein ehemaliges Dominikaner-Kloster mit Kirche errichtet.
In den Anden wurden die Bergdörfer besucht, wo Frauen der Inka-Nachkommen ihre bunten Webwaren zeigten. Auf dem 4.350 Meter hohen La-Paya-Pass wurde vor den schneebedeckten Kordilleren eine Alpaka-Versuchsfarm der Uni Cusco besucht. Über Serpentinen durch einsame Hochgebirgslandschaften führte der Weg über das Städtchen Sicuani auf die Halbinsel Llachon am Titicacasee, dem größten See Perus von insgesamt 8.288 Quadratkilomter auf 3.820 Meter Höhe, der zu zwei Drittel zu Peru und zu einem Drittel zu Bolivien gehört. La Paz, die Hauptstadt Boliviens ist nur 150 Kilometer entfernt.
In Llachon genoss die Reisegruppe des Ostholsteiners die Gastfreundschaft in einer Inka-Bergbauernfamilie. Hoch über dem Titicacasee lagen ihre Unterkünfte. „Ein wundervoller Blick über den Titicacasee entschädigte für die Mühen des Aufstiegs. Bei sieben Grad minus am Berghang ohne Heizung klapperten wir trotz schwerer Decken. Zum Frühstück erwärmte uns wieder ein Cocatee, der uns gegen die Höhenkrankheiten wappnen sollte“, erinnert sich Lietzow.
„Mit einem schnellen Motorboot erreichten wir im Titicacasee die schwimmenden Inseln des Stammes der Urus. Hier wohnen im Schilf die Uru-Familien. Sie leben vom Fischfang und Handarbeiten für Touristen. In ihren malerischen bunten Booten brachten sie uns zu den Nachbarinseln“.
Endstation war Puno, die „Stadt des Silbers“. Ein bunter Folkloreabend mit alten Inkatänzen rundete die Fahrt ab. Zurück ging es mit dem Flieger von Juliaca nach Lima und von dort nach einem zwölfstündigen Flug via Madrid und weiter nach Frankfurt und Hamburg.
Lietzows Fazit: „Eine äußerst interessante Studienfahrt hatten wir hinter uns. Vergessen waren die langen Flüge, die vielen Pass- und Zollkontrollen, der Zeitunterschied von sieben Stunden. Peru ist zur Zeit noch ein sicheres Land mit äußerst freundlichen Menschen, uralten Kulturen, reich an Bodenschätzen, exotischen Landschaften und schmackhaften Gerichten und Getränken, eigenen Weinen, Kaffee- und Schokoanbau. Einfach eine faszinierende andere, südamerikanische Welt der Leichtigkeit, der überall beschwingten musikalischen Rhythmen und Tänze. Empfehlenswert für den kulturbewussten Globetrotter.“

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