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UK Nord empfiehlt Schulweg-Training für Erstklässler

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Der Schulweg sollte vorab trainiert werden, um Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Foto: adobe.stock.com/manu

Der Schulweg sollte vorab trainiert werden, um Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Foto: adobe.stock.com/manu

Schleswig-Holstein/Hamburg. Bis zur Einschulung sind es zwar noch ein paar Tage, doch das Thema Schulweg ist für Erstklässler schon jetzt aktuell. Denn Erstklässler sind Verkehrsanfänger und sollten den Weg zur Schule gut üben. Deshalb fängt man mit dem Schulweg-Training am besten schon in den Ferien an, so dass die Kinder später allein zur Schule laufen können. So bekommen die Kinder Bewegung und das morgendliche, von den Elterntaxis verursachte Verkehrschaos vor den Schulen lässt sich vermeiden. Die Unfallkasse (UK) Nord hat sechs Tipps für Eltern, die den Schulweg für Erstklässler sicherer machen:
1. Am besten übt man den neuen Schulweg an Wochentagen nachmittags, dann ist der Straßenverkehr ähnlich dicht wie an Schultagen.
2. Ein sicherer Schulweg umgeht gefährliche Kreuzungen und ungesicherte Überwege. Auch wenn der Weg dadurch länger wird, sind die Kinder gesetzlich versichert.
3. Viele Grundschulen verteilen bereits vor dem ersten Schultag Schulwegpläne an die Eltern künftiger Erstklässler. Erziehungsberechtigte sollten im Schulsekretariat nachfragen.
4. Falls der Schulweg nicht ohne Auto zurückgelegt werden kann: Vereinbaren einen Treffpunkt für mehrere Kinder vereinbaren. Von hier aus können sie gemeinsam zur Schule laufen.
5. Autos und Busse als Sichthindernisse: Eltern sollten ihren Kindern klar machen, dass sie nicht direkt vor oder hinter einem Fahrzeug auf die Straße laufen dürfen. Immer wieder werden Kinder in solchen Situationen von Fahrzeugen erfasst, da sie aufgrund ihrer geringen Körpergröße übersehen werden. Eine Straße daher nur an übersichtlichen Stellen überqueren.
6. Gefahr im „toten Winkel“. Bei LKW, Bussen und Kleintransportern erstreckt sich ein „toter Winkel“ rechts vom Führerhaus nach hinten. Wenn sich ein Mensch in diesem toten Winkel befindet, kann der Fahrer ihn nicht sehen. Kindern sollte diese Gefahr bewusst gemacht und erklärt werden, wie man sie umgeht. Erst wenn das Fahrzeug vollständig vorbeigefahren ist, darf man die Straße überqueren.
In Hamburg und Schleswig Holstein stehen rund 648.000 Schülerinnen und Schüler unter dem gesetzlichen Schutz der UK Nord. 2017 verunglückten knapp 5.000 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg (2017: 5.700 Schulwegunfälle). Bei Schul- oder Schulwegunfällen übernimmt die UK Nord die Kosten für die ärztliche Behandlung, Medikamente, Therapien und Pflege. Trotzdem bleiben Eltern noch genügend Sorgen um ihr verletztes Kind. Bei der UK Nord steht deshalb die Unfallprävention an erster Stelle.



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