Sturmschäden in Kellenhusen werden beseitigt
Ostseebad Kellenhusen. Die große Sturmflut von 2023 liegt zwar bald schon drei Jahre zurück, dennoch sind vielerorts noch nicht alle Schäden behoben. So auch in Kellenhusen, wo die Strandpromenade ihr altes Gesicht jetzt wiedererhalten soll. Die Arbeiten beginnen trotz noch laufender Saison kurzfristig, da sie bis zum Jahresende abgeschlossen sein müssen.
Die Sturmflut von 21. und 22 Oktober 2023 hatte große Teile der Kellenhusener Strandpromenade beschädigt und weggespült. Stellenweise war der Sand bis zu einer Tiefe von zwei Metern ausgeräumt worden. Findlinge, Dünen, Bäume, Strandhafer und sonstiger Bewuchs – vieles von dem, was eine Promenade auf der Seeseite ausmacht, war quasi über Nacht in der Ostsee verschwunden.
Zwar konnte zumindest der Strandsand weitgehend schnell wieder aufgefüllt werden. Gerade die Dünen zeigen aber noch heute Abbruchkanten und Findlinge blieben dort liegen, wo die Sturmflut sie hinterlassen hat. Dies alles soll nun wieder hergerichtet werden, um das frühere harmonische Bild der seeseitigen Promenadengestaltung wieder herzustellen. Besonders der Bewuchs mit heimischen Pflanzen und Kräutern wird mit Beginn der Pflanzperiode im Herbst angegangen.
Um den großen Umfang der Arbeiten bis zum Jahresende und unter Berücksichtigung der Pflanzperiode umzusetzen, muss bereits Anfang September damit begonnen werden.
Die vom Tourismus-Service beauftragte Landschaftsarchitektin Sandra Böhnert ist sich sicher: „Die ausführenden Gartenbaufirmen wissen um den sensiblen Strandbereich, an dem ja auch noch Strandkörbe stehen. Nach der Fertigstellung wird das wiederhergestellte schöne Erscheinungsbild für die Baumaßnahmen entschädigen.“ Die Arbeiten sowie die Reparatur von Seebrückenkopf und Promenade werden vom Land Schleswig-Holstein mit 538.000 Euro gefördert. (red)


