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Reporter Eutin

Elke Seimer aus Sonthofen wird in Eutin Königin

Eutin (t). Drei Tage in voller Harmonie und sportlichem Wettkampf, drei Tage, in denen sich Eutin von seiner schönsten sonnigen Seite zeigte, waren ein Garant für das Drei-Länder-Schießen in Eutin. Seit 1975 wird bei der Eutiner Schützengilde eine gute Tradition bewahrt: das Drei-Länder-Schießen. Vom 17. bis 19. Mai trafen sich die Mitglieder der Königlich privilegierten Schützengesellschaft Sonthofen von 1500 aus Bayern, der Schützenkompanie Kastelbell von 1959 aus Südtirol und der Eutiner Schützengilde von 1668 e.V. auf dem Vogelberg in Eutin.
Elke Seimer aus Sonthofen wurde nach Anneliese Gallwitz, ebenfalls aus Sonthofen, neue Drei-Länder-Königin. Sie ist damit die zweite Frau bei dieser traditionellen Veranstaltung, die die Königswürde erringen konnte.
Eröffnet wurde das Treffen am Freitag mit einem Begrüßungsabend. Der Wortführende Vorsteher Torsten Wetendorf-Muntau konnte über 100 Gäste willkommen heißen. Es folgten Grußworte des Eutiner Bürgervorstehers Dr. Zabel, von Schorsch Fontain als 1. Vorsitzender der Schützengesellschaft Sonthofen, von Hauptmann Dietmar Pixner und der Gemeindereferentin Monika Rechenmacher aus Kastelbell. Die Freude über das Wiedersehen war bei allen Beteiligten sehr groß.
Am Samstag trafen sich die Schützenbrüder und Schützenschwestern mit ihren Fahnenabordnungen zum Empfang beim Bürgervorsteher im Rathaus Eutin ein. Danach folgte der Abmarsch vom Marktplatz durch die Stadt Eutin zum Vogelberg. Gegen 13 Uhr konnte mit den Schießen begonnen werden. Geschossen wurde mit den traditionellen Vorderladern. Aus den drei Schützenvereinigungen nahmen 70 Personen den sportlichen Wettkampf auf. Folgende Teile des Vogels schossen ab: für Sonthofen Gabi Wille (Ei), Moni Mayer (Krone), Anneliese Gallwitz (linke Klaue) und Sabine Velvelidis (Schwanz). Für Kastelbell Stephan Müller (Reichsapfel) und Michael Gerstengrasser (rechte Klaue). Für Eutin Lars Westphal (Fahne), Jörg Rogge (Zepter), Dieter Schönke (linker Flügel) und Wilhelm Massur (Kopf).
Der Vogel erwies sich als sehr „zäh“. Erst um 21.27 Uhr konnte das Schießen beendet werden. Den Rumpf, das Königsteil, schoss Elke Seimer aus Sonthofen ab. Das Programm führte die Schützenbrüder und -schwestern am Sonntag nach Travemünde. Nach einem gemeinsamen Essen auf dem Priwall an der Waterfront gab es die Möglichkeit zur Besichtigung der „Passat“ und zum Besuch der Sandworld. Hier konnten über 100 Skulpturen, zum Teil bis zu sieben Meter Höhe, bewundert werden.
Die Objekte wurden aus 9.500 Kubikmeter Spezialsand hergestellt.
Das nächste Treffen findet bereits 2025 in Sonthofen aus Anlass des 525-jährigen Stadtjubiläums statt.


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