Reporter Eutin

„Für das Gute, das Sie tun!“

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Eutin (sh). „Wir möchten Ihre Arbeit würdigen“, beginnt Raimund Paugstadt, Öffentlichkeitsbeauftragter der Neuapostolische Kirche Eutin seine Rede und meint damit die Mitarbeiter der Hospizinitiative Eutin e.V. Stellvertretend für den gemeinnützigen Verein sind Brigitte Maas, Brigitte Schwanholz und Annegret Pistol vom Vorstand anwesend. Wir befinden uns in der Neuapostolische Kirche Eutin in der Plöner Straße 96.
Rückblick: Am 25. Mai feierte die Neuapostolische Kirche Eutin im Rahmen ihres 100-jährigen Bestehens einen „Tag der offenen Tür“. Neben einem bunten Kinderprogramm und Musik bot die Gemeinde Würstchen, Waffeln und Getränke an – und veranstaltete einen Flohmarkt. Unter dem Motto „Gib, was es dir wert ist“. Das gesamte Fest wurde selbst finanziert und organisiert. Und am Ende wurden 1.000 Euro eingenommen.
„Wir waren uns sofort einstimmig einig, dass das Geld 1:1 ans Hospiz gehen soll“, unterstreicht Raimund Paugstadt seine Anerkennung. „Sie helfen todkranken, sterbenden und trauernden Menschen – dazu ist nicht jeder imstande. Es gehört Empathie und viel Nächstenliebe dazu.
Sie sind für alle da! Unabhängig vom Alter, der Weltanschauung oder der Konfession. Jeder Mensch darf Ihre Dienste in Anspruch nehmen.“ Dann nimmt Raimund Paugstadt ein großes, buntes Sparschein in die Hand, das symbolisch für die großzügige Spende übergeben wird. „Wir danken Ihnen für Ihre Arbeit!“
Brigitte Maas, 1. Vorsitzende der Hospizinitiative Eutin, ergreift zuerst das Wort: „Das ist für uns eine große Bestätigung. Wir möchten vernetzt sein, in alle Gemeinden, und für alle da sein.“
Passend zum Leitspruch des Vereins „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“ kümmert sich die Hospizinitiative Eutin um sterbende Menschen und deren Angehörige. Nicht nur um Erwachsene – auch um Kinder.
Rund 50 Frauen und zehn Männer sind für den Hospizdienst ehrenamtlich tätig. Knapp 100 Menschen werden in Eutin und Umland jährlich von ihnen betreut.
„Die Auswahl der Begleiter und die Betreuung ist immer individuell“, berichtet Brigitte Schwanholz. „Man schaut zum Beispiel, welche Interessen passen.“ Und Annegret Pistol ergänzt: „Hospizarbeit und Trauerarbeit gehören einfach zusammen.“
Meist endet die Hospizarbeit auch nicht mit dem Tod. Den Angehörigen wird auch danach ein umfangreiches Programm angeboten: Zum Beispiel gibt es einen Trauerstammtisch, ein Trauercafe und Trauerwanderungen. Kontakt und mehr Informationen unter: www.hospizinitiative-eutin.de Die Neuapostolische Kirche Eutin hat sich mit ihren rund 270 Mitgliedern sicher die richtige Organisation für ihre Spende ausgesucht. Das Geld wird für die Fortbildung der Ehrenamtlichen genutzt. Übrigens: Raimund Paugstadt und der ebenfalls anwesende Klaus Hildinger, Organisationsleiter der Jubiläums-Feierlichkeiten der Neuapostolischen Kirche, wollten bei der Spendenübergabe nicht mit aufs Bild. „Wir möchten, dass allein die Hospizinitiative Eutin im Mittelpunkt steht.“



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