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Reporter Eutin

Neue Familienhelfer*innen für die Familienzentren

18 Familienhelfer*innen werden für die Familien im Kreis Ostholstein da sein.

18 Familienhelfer*innen werden für die Familien im Kreis Ostholstein da sein.

Bild: hfr

Eutin (t). Am 13. Mai nahmen die frisch geschulten Familienhelfer*innen ihre wohlverdiente Teilnahmebescheinigung entgegen. Nach einem Aufruf in der regionalen Presse im März dieses Jahres, haben sich viele Interessierte aus dem gesamten Kreisgebiet gemeldet, so dass 18 Teilnehmer*innen die Schulung begonnen haben. Jetzt kann losgelegt werden! Die Familienhelfer*innen werden zukünftig ehrenamtlich über ihr regional zuständiges Familienzentrum tätig sein.


Werden Babys geboren, kommt auf die Eltern viel Neues zu. Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind, gehören zum Elternsein dazu. Zu herausfordernden Situationen kommt es in Familien oft, wenn die Unsicherheiten zunehmen oder den Eltern die Kraft ausgeht. Es ist ein großer Schritt für Eltern zu erkennen, dass ihre Anstrengungen manchmal nicht reichen, und ein noch größerer Schritt ist es dann, Hilfe zu suchen.
Die Koordinatorinnen der Familienzentren mit den Frühen Hilfen können da für Eltern die erste Anlaufstelle sein. Gemeinsam mit den Eltern finden sie heraus, welches Angebot passen könnte. Bei Fragen rund um die Schwangerschaft oder Erziehung zum Beispiel können Vorträge oder auch eine Beratung hilfreich sein. Im Babytreff können sich Mütter und Väter austauschen, sich wertvolle Tipps holen und das Gefühl genießen, mit allen ihren Fragen nicht allein dazustehen. Dann gibt es noch die Unterstützungsangebote im eigenen Zuhause, zu denen auch die Familienhelfer_innen gehören. Sie können zum Beispiel bei der Erziehung oder der Organisation des Alltags unterstützen. Sie leisten eine Hilfe zur Selbsthilfe. Wie genau diese Hilfe aussieht, wird gemeinsam mit den Eltern besprochen. Familienpat_innen schenken ihre Zeit den Familien und haben oftmals die Rolle von „Ersatzgroßeltern“. Sie haben ein offenes Ohr für die Alltagssorgen von Eltern und unterstützen schon mal tatkräftig, indem sie im Alltag entlasten, zum Beispiel mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen oder vorlesen. Die Familienhebammen oder Familien-, Gesundheits- und Kinderpflegerinnen sind Gesundheitsfachkräfte mit einer zusätzlichen Ausbildung und unterstützen Eltern im Umgang mit ihren Kindern innerhalb der ersten drei Jahre.


Wer schwanger ist und sich auf die Geburt vorbereiten möchte, als Eltern mit Kindern von null bis sechs Jahren ein passendes Gruppenangebot sucht, Fragen rund ums Kind hat, einen Vortrag besuchen möchte (auch online), Babykleidung tauschen möchte oder konkrete Unterstützung benötigt, kann im Familienzentrum in der Nähe anrufen oder eine Mail schreiben. Alle Angebote mit allen Kontaktdaten sind auf der gemeinsamen Homepage „familienzentren-ostholstein.de“ zu finden.


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