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Reporter Eutin

Alle Musical-Darsteller erstmals auf der Bühne

Die Bühne ist fertig, das Musical-Ensemble steht in den Startlöchern, die Festspiele können beginnen.

Die Bühne ist fertig, das Musical-Ensemble steht in den Startlöchern, die Festspiele können beginnen.

Bild: Krauskopf/hfr

Eutin (t). Es ist ein bedeutendes und besonders erfreuliches Ereignis bei Vorbereitung der neuen Spielzeit der die Eutiner Festspiele: Künstlerinnen und Künstler und die Akteure hinter den Kulissen wurden am Mittwoch, 22. Mai, willkommen geheißen. Verbunden ist damit der offizielle Probenbeginn für das Musical „Jesus Christ Superstar“. Bei dem Stück werden 21 Frauen und Männer auf der Bühne stehen, hinzu kommen mehr als zehn Personen mit wichtigen Funktionen hinter den Kulissen.
Das gegenseitige Kennenlernen, aber auch der Opernscheune und der Spielstätte im Schlossgarten standen für die Mitglieder des Ensembles am ersten Tag im Mittelpunkt. Die meisten haben ihr erstes Engagement in Eutin. Die beiden Geschäftsführer der Eutiner Festspiele, Falk Herzog und Anna-Luise Hoffmann, hießen das ganze Ensemble willkommen und stellten alle Mitarbeiter aus dem Team der Opernscheune vor.
Zur gemeinsamen Besichtigung der neuen Bühne im Schlossgarten kam auch Bürgermeister Sven Radestock, der die Akteure ebenfalls begrüßte und ihnen viel Spaß sowie Erfolg bei den Aufführungen wünschte. Falk Herzog hatte zuvor auf das immens große Engagement der Stadt Eutin als Bauherrin der neuen Spielstätte hingewiesen. Zu der gehören vor allem eine neue, moderne Tribüne, ein neuer Orchestergraben und eine um rund 20 Prozent auf knapp 500 Quadratmeter erweiterte Bühne.
Für eine Stadt mit knapp 18.000 Einwohnern sei eine derartige Investition von mehr als 15 Millionen Euro alles andere als selbstverständlich, betonte Herzog. Die Eutiner Festspiele verstünden dieses Engagement auch als einen großen Vertrauensbeweis.
Mit dem Musical, das am 5. Juli Premiere hat, wird die Spielzeit 2024 eröffnet. Es wird bis zum 18. August insgesamt 15 Mal aufgeführt. Regie führt Till Kleine-Möller, er ist neu in Eutin. Die musikalische Leitung hat Christoph Bönecker, der zum dritten Mal bei den Eutiner Festspielen am Dirigentenpult steht. Für die Choreografie und den Entwurf der Kostüme ist Timo Radünz zuständig. Erstmals in der 1951 begründeten Geschichte der Eutiner Festspiele wird bei einer Produktion ein Video-Künstler mitwirken: Es ist Grigory Shklyar aus Berlin.
Weiter im Team sind Regieassistentin Janice Rudelsberger sowie der vor allem für die Proben unverzichtbare Korrepetitor Flo Bölker.
Die acht Hauptrollen haben Emilio Moreno Arias (Jesus), Florian Minnerop (Judas), Max Aschenbrenner (Petrus), Florian Heinke (Simon), Julius Störmer (Annas), Tobias Blinzler (Kaiphas), Joachim Kaiser (Herodes), Pedro Reichert (Pilatus) und Antonia Kalinowski (Maria). 13 Tänzerinnen und Tänzer werden in verschiedene Rollen schlüpfen.
Neben „Jesus Christ Superstar“ stehen neun Aufführungen der Oper „Der Freischütz“ mit der Premiere am 19. Juli auf dem Spielplan. Den beiden großen Produktionen folgen zehn Konzerte auf der Seebühne. Beginn ist am 24. August mit Orchestra on the Rocks, es folgen Gustav Peter Wöhler und seine Band am Donnerstag, 29. August, Tom Gaebel und Orchestra am 30. August sowie „Die Söhne Hamburgs“ am 31. August und „Alte Bekannte“ am 1. September. Weiter geht es mit Yvonne Catterfeld am 4. September, einem Konzert der NDR-Bigband mit dem Bassist Pablo Martín Caminero am 5. September und – bereits ausverkauft – Bodo Wartke am 6. September.
Einen Gala-Abend, traditionell der Abschluss der Saison unter dem Motto „Viva la Musica“, wird es wegen der Freude über die neue Tribüne und als Abschiedsvorstellungen des langjährigen Dirigenten Hilary Griffiths zwei Mal geben am 7. und 8. September. Beim Musical wie bei der Oper und drei weiteren Konzerten wird die Kammerphilharmonie Lübeck (KaPhiL!) für den guten Ton sorgen.
Karten für alle Veranstaltungen der Eutiner Festspiele gibt es online (www.eutiner-festspiele.de), unter Telefon 04521-8001-0 oder an der Konzertkasse in der Eutiner Opernscheune (Alter Bauhof 11), die montags bis freitags von jeweils 9 bis 12 Uhr geöffnet hat.

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