Polizeimeldungen

René Kleinschmidt

Update: Mysteriöser Fall in Timmendorfer Strand - Polizei sucht Zeugen: Verletzter Mann lag gefesselt auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes an der B 76

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Streifenwagen sperrten die B 76 in der Nacht zu Dienstag weiträumig vor dem Timmendorfer Waldfriedhof ab.

Streifenwagen sperrten die B 76 in der Nacht zu Dienstag weiträumig vor dem Timmendorfer Waldfriedhof ab.

Timmendorfer Strand. Die Polizei beschäftigt sich mit einem mysteriösen Fall in Timmendorfer Strand: Am Montagabend, dem 15. Oktober, wurde gegen 21.10 Uhr auf dem Parkplatz des Waldfriedhofs Timmendorfer Strand ein verletzter Mann aufgefunden.
 
Der 38-Jährige war an Händen und Füßen gefesselt und nicht ansprechbar. Er wies Schnittverletzungen auf und wurde einer Lübecker Klinik zugeführt. Lebensgefahr soll nicht bestehen. In der vergangenen Woche war das Opfer von seiner Freundin als vermisst gemeldet worden. Wo die Person sich zwischenzeitlich aufgehalten hat, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Es könnte sich bei dem Gefesselten um das Opfer eines erpresserischen Menschenraubes handeln.
 
Um 22 Uhr wurde die Feuerwehr zum Ausleuchten des "Tatortes" gerufen.Die B 76 war zwischen der Ostsee-Therme und Kreuzung B 76/Hauptstraße/Bergstraße in Timmendorfer Strand für mehrere Stunden voll gesperrt. Experten der Spurensicherung waren vor Ort und suchten das Areal akribisch ab. Auch am Dienstagmorgen wurde der Auffindeort der Person noch nach Spuren und Hinweisen abgesucht. Die Ermittlungen im vorliegenden Sachverhalt werden vom Kommissariat 1 (K1) der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Lübeck geführt.
 
Zeugen, die in den Abendstunden des 15. Oktober im Bereich des Waldfriedhofes auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0451-1310 mit dem K1 der BKI Lübeck in Verbindung zu setzen. rk


Alexander Baltz

Mit 3,0 Promille am Steuer

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Lensahn. Eine Polizeistreife des Autobahn- Polizei- und Bezirksreviers Scharbeutz kontrollierte am vergangenen Donnerstag gegen 13 Uhr einen VW Polo im Bereich der A 1 Richtung Norden/Höhe Lensahn.
Bei dem 48-jährigen Fahrer aus Bremen wurde Atemalkoholgeruch festgestellt. Der freiwillige Alkoholtest ergab als vorläufigen Wert 3,0 Promille. Es folgte die Blutprobenentnahme und Sicherstellung des Führerscheines. (red)

Kristina Kolbe

Wie kam der Erpel in den Müll?

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Der Erpel kam unbeschadet davon.

Der Erpel kam unbeschadet davon.

Grömitz. Gegen 16.45 Uhr wurde der Polizei in Grömitz am Samstagnachmittag mitgeteilt, dass in einem Mülleimer im Grömitzer Kurpark eine Ente gefangen sei.  Vor Ort stellten die Beamten wenig später fest, dass der Einwurfschlitz des Müllbehälters zum Hineingreifen zu schmal war, um den Erpel herauszuheben und gleichzeitig der Erpel sich aus eigener Kraft auch nicht daraus befreien konnte. Es galt, einen sogenannten Dreikantschlüssel zum Öffnen des Behälters zu organisieren, was letztlich erst durch Unterstützung eines Anwohners gelang.  Dankbar quakend watschelte der Erpel nach der gelungenen Befreiungsaktion gut gelaunt und offensichtlich putzmunter in Richtung Kurparkteich. Die Frage, wie und warum der Wasservogel in den Müllbehälter geraten war, ließ sich vor Ort nicht abschließend beantworten. (red)


Kristina Kolbe

62 km/h zu schnell

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Hasselburger Mühle. Mit 142 Kilometern pro Stunde wurde eine Mercedes X-Klasse am Dienstagvormittag um 10.58 Uhr auf der A1 in Höhe Hasselburger Mühle von einem Videowagen der Polizei gemessen.
 
Lediglich 80 Kilometer pro Stunde wären dem Fahrzeugführer mit dem hinter der X-Klasse befindlichen Anhänger gestattet gewesen. Nun allerdings musste der in Hamburg wohnhafte Fahrzeugführer sich von der Besatzung des Videowagens vom Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz den Vorwurf gefallen lassen, die erlaubte Geschwindigkeit um 62 Kilometer pro Stunde überschritten zu haben.
 
Den 55-jährigen erwarten jetzt eine Geldbuße von 600 Euro, drei Monate Führerscheinentzug und zwei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg. (red)


Kristina Kolbe

Wurststückchen am Hundestrand

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Dahme. Eine Hundebesitzerin entdeckte am 1. Oktober gegen 17 Uhr bei einem Spaziergang mehrere Wurststückchen, die alle in etwa gleichem Abstand zueinander lagen.
 
Die Ostholsteinerin zeigte wenig später eingetroffenen Polizeibeamten der Polizeistation Grube sieben von ihr aufgefundene Bratwurststückchen, allesamt circa vier Zentimeter lang. Die Finderin berichtete, dass die Stückchen alle in einem Abstand von einem Meter zueinander entlang eines Wirtschaftsweges hinter der Promenade am Hundestrand in einem Seegrasbeet lagen.
 
Die Wurststückchen wiesen an ihren Schnittstellen größere helle Stellen auf, bei denen es sich um Fett oder um Käse, aber auch um Gift handeln könnte. Bei einer näheren Inaugenscheinnahme des Fundortes wurden durch die Beamten noch vier weitere dieser Wurststückchen gefunden.
 
Die verdächtigen Wursthäppchen wurden sichergestellt, eingetütet und zunächst eingefroren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck sollen diese nun in einem Labor untersucht werden.
 
Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt werden beim „Fachdienst Umwelt“ des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz geführt.
 
Die Polizei ruft Hundebesitzer im beschriebenen Bereich zu besonderer Vorsicht auf und bittet Zeugen, aber auch etwaige Betroffene der vermeintlichen Giftköder, sich unter 04524/70770 zu melden. (red)


Marco Gruemmer

Vandalismus im Strandbad Neustadt - Polizei sucht Zeugen

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Neustadt. Den Beamten des Polizeirevieres Neustadt wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00.05 Uhr gemeldet, dass es im Bereich der DLRG-Station im Bereich der Straße „Oberer Jungfernstieg“ zu verschiedenen Sachbeschädigungen gekommen war.
 
Gegen 00.10 Uhr stellten die Beamten vor Ort fest, dass bisher noch unbekannte Täter im Herren-WC Toilettenpapier verteilt und angezündet hatten. Eine Granitsäule, die von einem angrenzenden Parkplatz stammte, war eine Treppe hinuntergeworfen worden, wobei sie zahlreiche geflieste Treppenstufen zerstörte. Darüber hinaus fanden die Beamten eine in die Ostsee geworfene Parkbank sowie viele, teilweise zerbrochene Flaschen und weiteren Müll, der beidseitig der Rettungsstation zurückgelassen worden war.
 
Der Aussage des Anrufers zufolge könnte eine größere Personengruppe, die sich den Abend über dort aufgehalten hatte, für die Sachbeschädigungen verantwortlich sein. Bei Eintreffen der Polizei konnte diese Personengruppe jedoch nicht mehr angetroffen werden.
 
Die Beamten der Polizei in Neustadt bitten unter Tel. 04561/6150 um Hinweise von Zeugen, die bei der Aufklärung dieser Straftaten behilflich sein können. Insbesondere wird um Hinweise zu Herkunft oder Verbleib einer größeren Personengruppe gebeten, aus der heraus die Taten begangen worden sein könnten. (red)

Kristina Kolbe

Verkehrsunfallflucht - die Polizei sucht Zeugen

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Die Ermittler bitten Zeugen des Unfalls, aber auch den bisher noch unbekannten Fahrer des aus Richtung Malente gekommenen Fahrzeuges, sich zu melden.

Die Ermittler bitten Zeugen des Unfalls, aber auch den bisher noch unbekannten Fahrer des aus Richtung Malente gekommenen Fahrzeuges, sich zu melden.

Gremsmühlen. Die Beamten der Polizeistation Malente beschäftigen sich mit einem Verkehrsunfall vom 27. September, bei dem sich ein Beteiligter unerlaubt vom Unfallort entfernt hat. Es wurden entlang der Landesstraße 55 zwischen Malente und Sieversdorf Erneuerungsarbeiten an der Bankette vorgenommen.
 
Die 46-jährige Fahrerin eines Renault Twingo mit Kennzeichen aus dem Kreis Plön befuhr die L55 aus Richtung Sieversdorf kommend in Richtung Malente. Ihr entgegen kam in dem Bereich, wo einige Baustellenfahrzeuge am Straßenrand standen, ein bisher noch unbekanntes Fahrzeug. Um einen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden und zwischen den Baustellenfahrzeugen ausscherenden Fahrzeug zu vermeiden, führte die Fahrerin des Renault eine Gefahrenbremsung durch.
 
Dieses Bremsmanöver wurde von der 30-jährigen Fahrerin des dahinter fahrenden Audi A4 zu spät erkannt. Der Audi fuhr um 7.48 Uhr von hinten auf den Renault auf.
 
Der Fahrzeugführer des unbekannten Fahrzeuges, der trotz des Gegenverkehrs zwischen den Baustellenfahrzeugen ausscherte, entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
 
Die Fahrerin des Renault wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik transportiert.
 
Die Ermittler der Polizei in Malente bitten etwaige Zeugen des Unfalls, aber auch den bisher noch unbekannten Fahrer des aus Richtung Malente gekommenen Fahrzeuges, sich unter 04523/201 780 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Betrunken durch die Wand Autofahrerin kracht in Einfamilienhaus

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Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 0,9 Promille.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 0,9 Promille.

Bosau. Am Sonntagmorgen wurden Mieter eines Einfamilienhauses in Bosau durch einen lauten Knall geweckt. Ein Fahrzeug hatte die Hauswand durchstoßen und sich im Anschluss sofort entfernt. Der Bewohner nahm die Verfolgung mit seinem Auto auf, stellte die Fahrzeugführerin am Ortsausgang und informierte die Polizei. Diese nahm den Unfall auf und die Wehren aus Bosau und Hutzfeld übernahmen die Sicherung des Hauses.
 
Gegen 3.15 Uhr fuhr aus noch ungeklärter Ursache ein roter Ford Focus durch einen Vorgarten in eine Hauswand hinein. Der Wagen durchbrach diese und stand mit der Front unmittelbar im Wohnzimmer. Die Fahrerin des Fords setzte zurück und entfernte sich. Der Wohnungsmieter nahm die Verfolgung mit seinem Auto auf. 500 Meter entfernt konnte der stark beschädigte Wagen von ihm erkannt und die Fahrzeugführerin angesprochen werden. Gemeinsam kehrten Sie zum eigentlichen Unfallort zurück. Bei der 27-jährige Segebergerin stellten Polizeibeamte Atemalkohol fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 0,9 Promille. Dies hatte eine Blutprobenentnahme zur Folge und ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Fahrzeugführerin muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss und Verkehrsunfallflucht verantworten.
 
Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt, die Fahrerin erlitt einen leichten Schock. Zur genauen Schadenshöhe, insbesondere zur Höhe des verursachten Schadens am Einfamilienhaus, können noch keine Angaben gemacht werden. Noch in der Nacht sicherte die eingesetzten Feuerwehren die Hauswand. Eine Einsturzgefahr konnte zu dem Zeitpunkt nicht erkannt werden. (red)


Kristina Kolbe

Fußgänger von Auto erfasst

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Die Polizei ermittelt.

Die Polizei ermittelt.

Neustadt. Am vergangenen Montag ist zwischen Neustadt und Pelzerhaken ein Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.
 
Gegen 20:40 Uhr wurden die Polizei und die Rettungskräfte sowie ein Notarzt zu einem Verkehrsunfall in die Pelzerhakener Straße, dortige Bushaltestelle Seeblick, gerufen.
 
Nach ersten Erkenntnissen stieg der 75-jährige Urlauber aus Nordrhein-Westfalen aus einem Linienbus aus und wollte die Pelzerhakener Straße überqueren. Er ging an der Front des noch haltenden Busses vorbei und trat unvermittelt vor dem Bus hervor. Zur gleichen Zeit fuhr eine 50-jährige Ostholsteinerin mit ihrem hellgrauen Ford S-Max an dem haltenden Bus vorbei und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fußgänger wurde frontal erfasst und einige Meter durch die Luft über die Fahrbahn geschleudert.  Der Mann erlitt eine Schädelfraktur und lebensgefährliche, innere Verletzungen. Der schwer verletzte Fußgänger wurde zur weiteren Behandlung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Es besteht nach derzeitigem Stand weiterhin Lebensgefahr. Die Fahrerin blieb unverletzt. Gegen die 50-Jährige ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet worden. Des Weiteren wird geprüft, ob sich der Fußgänger aufgrund eines möglichen Fehlverhaltens verantworten muss. Bei ihm wurde Atemalkohol festgestellt und demzufolge eine Blutprobe entnommen. (red)


Kristina Kolbe

Gelöste und entwendete Radmuttern

Grömitz. Anfang September wurden an einem Firmenfahrzeug offenbar die Radmuttern von einer Felge entwendet. Der Vorfall wurde bemerkt, als ein Mitarbeiter beim Fahren auf der Strecke Grömitz-Lensahn ein heftiges Schlingern des betreffenden Rades feststellte. Die Polizei in Grömitz ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
 
Von Samstag, dem 31. August bis Mittwoch, den 5. September hatte ein Mitarbeiter seinen gelben Firmenwagen in der Lindenstraße in Grömitz auf einem Anwohnerparkplatz abgestellt. Als er mit dem Wagen dann in Richtung Lensahn unterwegs war, bemerkte er ein Schlingern des VW Crafter und hielt an. Da musste der 32-jährige Ostholsteiner feststellen, dass an der linken, hinteren Radfelge fünf von sechs Radmuttern fehlten und die noch verbliebene sechste, und zwischenzeitlich gebrochene Schraube das Rad hielt. Es ist von einem Diebstahl der Radmuttern auszugehen.
 
Die Polizei in Grömitz ermittelt neben dem Diebstahl auch hinsichtlich des Verdachts eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 04562-22000. (red)


Kristina Kolbe

Glück im Unglück

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Fehmarn. Am Dienstagabend kam es im Bereich der Landesstraße 209 zu einem Unfall. Ein 70-jähriger Ostholsteiner verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Er blieb unverletzt. Allerdings wurde Atemalkohol festgestellt. Ein Test ergab 1,98 Promille.
 
Gegen 19 Uhr wurde der Polizei ein Unfall auf der L 309 zwischen Lemkendorf und Petersdorf gemeldet. Zeugen hatten beobachtet, wie ein silberfarbener Suzuki Grand Vitara mehrfach während der Fahrt in sogenannten Schlangenlinien die Mittellinie überfuhr. Dann verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach rechts auf die Bankette. Der Wagen touchierte einen Baum, drehte sich um 90 Grad und kam halbseitig im Straßengraben zum Stehen.
 
Nach kurzer Sichtung stellten die herbeigerufenen Rettungssanitäter fest, dass der 70-jährige Fahrer unverletzt war.
 
Die Polizisten stellten aber Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Test ergab einen vorläufigen Wert von 1,98 Promille. Ein Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheines waren die Folge.
 
Der Wagen stellt einen Totalschaden dar und musste abgeschleppt werden. (red)


Kristina Kolbe

Zusammenprall zwischen Fahrradfahrer und Fußgänger - Zeugen gesucht

Malente. Um die Mittagszeit stießen in Malente am Montag ein Fußgänger und ein Fahrradfahrer zusammen. Der Fahrradfahrer wurde bei dem Sturz verletzt.
 
Ein 42-jähriger Mann aus Niedersachsen befuhr mit seinem Fahrrad den Gehweg der Lütjenburger Straße aus Richtung Bahnhofstraße kommend in Richtung Schweizer Straße. Am Rand des Gehweges stand ein 67-jähriger Mann aus Ostholstein, der seinen Hund ausführte.
 
Den Ermittlungen der Polizei zufolge kam es um 12.25 Uhr zu einer Berührung der beiden Personen, als der Fahrradfahrer den Fußgänger zu passieren beabsichtigte. In der Folge stürzte der 42-jährige und zog sich Verletzungen am linken Arm zu. Der Mann wurde nach notärztlicher Erstbehandlung mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik transportiert. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrradfahrer um 12.44 Uhr einen vorläufigen Wert von 1,40 Promille.
 
Vonseiten der Polizeistation Malente wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch den 42-jährigen eingeleitet.
 
Allerdings können die Ermittler sich das Zustandekommen des Sturzes noch nicht endgültig erklären. Aus diesem Grund werden auf diesem Wege Zeugen gesucht, die der Polizei hilfreiche Hinweise in diesem Fall geben können.
 
Unter anderem hatte der Fahrer eines Linienbusses neben dem gestürzten Fahrradfahrer, kurz vor der Brücke über die Malenter Au, am rechten Fahrbahnrand angehalten, weil er zunächst nicht ganz sicher war, ob dem Sturz des Fahrradfahrers zunächst eine Berührung mit dem Bus vorausgegangen war.
 
Etwaige Fahrgäste in dem Bus und mögliche andere Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Malente (04523 – 20 17 80) in Verbindung zu setzen. (red)


Kristina Kolbe

Unfall mit drei Leichtverletzten auf der B501

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Die Unfallermittlungen führt Polizeistation Grömitz.

Die Unfallermittlungen führt Polizeistation Grömitz.




Grömitz. Auf der Bundesstraße 501 zwischen Schashagen und Grömitz kam es am heutigen Freitag gegen 10 Uhr zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Ein 80-jähriger Mercedes Fahrer wollte mit seiner B-Klasse auf die B501 fahren und übersah dabei den Mercedes GLE einer 53-Jährigen.
 
Es kam in Höhe Hof Körnick zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 80-jährige Fahrer des Kasseler Fahrzeugs, seine 79-jährige Ehefrau, und die 53-jährige Fahrerin des Fahrzeuges aus Mainz wurden leicht verletzt in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Weil sich die Fahrertür der B-Klasse nach dem Zusammenstoß nicht mehr öffnen ließ, musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr das Dach abgetrennt werden. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme an der Unfallstelle vorbei geführt.
 
Während der Bergung der beiden unfallbeschädigten und nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurde die B 501 im Bereich der Unfallstelle für circa zehn Minuten komplett gesperrt. Die Unfallermittlungen führt Polizeistation Grömitz. (red)

Kristina Kolbe

Wer hat die Radlerin angefahren?

Neustadt. Im Einmündungsbereich Waschgrabenallee/Hafensteig kam es am Mittwoch gegen 17.40 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Mazda und einem Fahrrad. Der Fahrer des Mazda entfernte sich, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
 
Die Fahrradfahrerin befuhr die Waschgrabenallee in Richtung Rettiner Weg. Der Fahrer eines hellblauen Mazda beabsichtigte, aus der Waschgrabenallee in die Straße „Am Hafensteig“ abzubiegen. Es kam zum Zusammenstoß des Pkw mit dem Fahrrad, der zur Folge hatte, dass die Fahrradfahrerin gegen einen Gartenzaun prallte und sich verletzte.
 
Die 27-jährige Fahrradfahrerin konnte leider weder zum Kennzeichen des Autos noch zum Aussehen des Fahrers hilfreiche Angaben liefern. Sie konnte sich jedoch an drei Zeugen erinnern, die den Unfall vermutlich gesehen haben könnten. Es handelt sich dabei um zwei Mädchen und einen jungen Mann, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Bund“ getragen hatte - möglicherweise ein Bundeswehrangehöriger.
 
Diese und eventuelle weitere Zeugen werden gebeten, dem Polizeirevier Neustadt unter 04561/6150 ihre Beobachtungen zum Unfallhergang, zu dem beschriebenen, hellblauen Mazda und dem Fahrzeugführer mitzuteilen.
 
Die Fahrradfahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt, an ihrem Fahrrad entstand ebenfalls ein Schaden. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht

Heiligenhafen. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in der Theodor-Storm-Straße insgesamt vier Gullydeckel ausgehoben. Die Polizei sucht nun Zeugen. Eine Anwohnerin der Theodor-Storm-Straße meldete sich gegen 2.25 Uhr über Notruf bei der Polizei und berichtete von drei jungen Männern, die sie dabei beobachtet hatte, wie diese einen Kanalschachtdeckel aushoben. Die unverzüglich eingesetzten Beamten des Polizeireviers Heiligenhafen fanden insgesamt vier ausgehobene Gullydeckel vor, die sie wieder einsetzten konnten. Trotz der vorhandenen Straßenbeleuchtung waren die Gefahrenstellen erst unmittelbar vor dem Passieren erkennbar. Bislang sind der Polizei keine Geschädigten bekannt. Die Polizei Heiligenhafen erbittet sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 04362/50370.


Kristina Kolbe

Verfolgungsfahrt mit Alkohol

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Der 64-jährige Fahrzeugführer räumte den Beamten gegenüber ein, eine geringe Menge alkoholischer Getränke getrunken zu haben.

Der 64-jährige Fahrzeugführer räumte den Beamten gegenüber ein, eine geringe Menge alkoholischer Getränke getrunken zu haben.

rFehmarn. Der Fahrer eines silbernen VW Golf erregte am Dienstag die Aufmerksamkeit einer Funkwagenbesatzung. Als die Beamten den Fahrzeugführer kontrollieren wollten, beschleunigte der Pkw jedoch.
 
Die anschließende Verfolgungsfahrt führte aus der Ortschaft Sulsdorf heraus in Richtung Kopendorf. Unmittelbar hinter Sulsdorf wurde der Golf nach links in Richtung Püttsee geführt und weiter beschleunigt, wobei im Bereich von unübersichtlichen Kurvenkombinationen in gefährlicher Weise die Spur des Gegenverkehrs mitbenutzt wurde. Am Ortsrand von Püttsee wurde der Golf schließlich in einen Wirtschaftsweg gelenkt und dort zum Stehen gebracht.
 
Als die Beamten zum Zweck der Kontrolle die Fahrertür öffneten, nahmen sie deutlichen Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren wahr. Der 64-jährige Fahrzeugführer räumte den Beamten gegenüber ein, eine geringe Menge alkoholischer Getränke getrunken zu haben. Zur Durchführung eines ihm angebotenen Atemalkoholtests war der Ostholsteiner dann allerdings nicht in der Lage.
 
Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, die um 14.15 Uhr in den Räumlichkeiten der Polizeistation Fehmarn in der Kaestnerstraße durchgeführt wurde. Wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. (red)

Kristina Kolbe

Linienbus vollständig ausgebrannt

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Der Busfahrer versuchte noch den Brand selbstständig zu löschen, jedoch vergeblich.

Der Busfahrer versuchte noch den Brand selbstständig zu löschen, jedoch vergeblich.

Groß Meinsdorf. Am Mittwochnachmittag geriet auf der Kreisstraße 55 bei Groß Meinsdorf ein Linienbus in Brand. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Personen wurden nicht verletzt.
 
Gegen 15.15 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, weil auf der Kreisstraße 55 kurz vor dem Ortseingang Groß Meinsdorf ein Linienbus in Brand geraten war. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Der 67-jährige Busfahrer und ein weiblicher Fahrgast konnten den Bus rechtzeitig verlassen, es wurde niemand verletzt.
 
Der Linienbus war auf dem Weg von Eutin nach Pönitz, als der Fahrer vor Groß Meinsdorf einen lautstarken Knall aus Richtung Motor vernahm. Kurz darauf stieg Rauch aus dem Motorblock. Der Busfahrer versuchte noch den Brand selbstständig zu löschen, jedoch vergeblich. Der Linienbus brannte in der Folge vollständig aus.
 
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Überreste des Busses mittels eines Krans geborgen und anschließend abgeschleppt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Im Zuge der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße 55 voll gesperrt werden.
 
Nach derzeitigem Sachstand gehen die Beamten von einem technischen Defekt als Brandursache aus. (red)


Reporter Timmendorf

Pansdorf: Unvorsichtiger Überholvorgang löst Unfall auf der A 1 aus

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Polizeibericht (Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de)

Polizeibericht (Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de)

Pansdorf. Der 33-jährige Fahrer eines Mini Cooper befuhr mit hoher Geschwindigkeit die linke Spur der BAB 1 zwischen Pansdorf und Ratekau in Richtung Hamburg. Als er den gerade begonnenen Überholvorgang eines auf der rechten Spur vor ihm fahrenden Pkw Audi Avant bemerkte, versuchte er, durch Abbremsen und Gegenlenken einen Zusammenstoß zu vermeiden und kam dabei ins Schleudern.
Gegen 21.00 Uhr beabsichtigte die Fahrerin eines Pkw Audi A4 Avant mit Münchener Kennzeichen, ein ihr auf der BAB 1 vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Zu spät erkannte die 36-jährige den auf der linken Spur herannahenden BMW Mini Cooper mit Hamburger Kennzeichen.
Der Fahrer des Mini Cooper versuchte zu bremsen und gegenzulenken, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich mehrfach und blieb auf einem angrenzenden Feld liegen.
Der 33-jährige Fahrer des Mini Cooper wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach erfolgter Erstversorgung wurde er mit einem Rettungswagen einer Lübecker Klinik zugeführt. Der Pkw wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Um 22.30 Uhr war das Fahrzeug von dem Abschleppunternehmer geborgen, die rechte Fahrspur Richtung Süden konnte wieder frei gegeben werden.
Der Pkw Audi kam bei dem Ereignis unbeschädigt davon, die Fahrerin blieb unverletzt. Die Ermittlungen zu diesem Unfall werden beim Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz geführt.

Reporter Timmendorf

Polizeibericht: Mit 3,47 Promille auf der Autobahn unterwegs

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Polizeibericht (Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de)

Polizeibericht (Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de)

Scharbeutz. Am vergangenen Freitag, dem 31. August, fiel ein 51-jähriger Mann auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Scharbeutz und Pansdorf durch seine verkehrswidrige Fahrweise auf. In der folgenden polizeilichen Kontrolle wurde ein Atemalkoholwert von 3,47 Promille gemessen.
Zunächst meldete sich ein aufmerksamer Bürger gegen 17.40 Uhr über Notruf und berichtete von einem Skoda Fabia auf der Autobahn, der in Schlangenlinien geführt wurde. Durch die auffällige Fahrweise kam es zudem fast zu einem Unfall.
Ein Streifenwagen des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz (PABR) wurde daraufhin unverzüglich zu dem Fahrzeug entsandt und kontrollierte den Pkw und seinen Fahrer.
Die Messung des Atemalkoholwertes ergab bei dem 51-jährigen Fahrer einen vorläufigen Wert von 3,47 Promille. An dem Skoda Fabia befand sich ein leichter Unfallschaden, dessen Ursprung bisher nicht geklärt werden konnte.
Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
Ohne die Mitteilung des aufmerksamen Bürgers hätte dieser Fahrer einen schweren Unfall auf der Autobahn verursachen können. Durch das beherzte Anrufen konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden.

Kristina Kolbe

Schlüsselbund gefunden

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„Sieben Schlüssel“.

„Sieben Schlüssel“.

Eutin. Bei der Polizei in Eutin wurde am vorigen Donnerstag ein Schlüsselbund mit sieben Schlüsseln als Fundsache abgegeben.
 
Aufgefunden wurde der Schlüssel von einem Zeugen im Bereich eines Fahrradständers in der Fritz-Reuter-Straße.
 
Bisher hat sich noch niemand als Verlierer des Schlüsselbundes gemeldet. Die Schlüssel werden bis auf weiteres beim Polizeirevier in der Lübecker Straße 35 in Verwahrung genommen. (red)


Reporter Timmendorf

Lübeck/Travemünde: Festnahme nach Bootsdiebstahl

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Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Lübeck/Travemünde. Am frühen Sonntagmorgen (26.08.2018) wurde die Polizei in Lübeck darüber in Kenntnis gesetzt, dass aus dem Sportboothafen „Am Kattegatt“ ein Motorboot entwendet worden war. Der Bootsbesitzer war aufgrund technischer Einrichtungen an Bord über die Standortveränderungen seines Bootes informiert worden. So konnte der Besitzer des entwendeten Bootes der Polizei auch mitteilen, dass sein Boot sich gegen 08.00 Uhr im Dassower See befinden würde. Dort wurde das Boot kurze Zeit später von einer Bootsbesatzung der Wasserschutzpolizei aus Travemünde entdeckt.
Bei Annäherung des Bootes der Wasserschutzpolizei versuchte die auf dem entwendeten Motorboot befindliche Person, mittels eines längsseits befindlichen Schlauchbootes an Land zu flüchten. Einem Beamten der Wasserschutzpolizei war es jedoch gelungen, den flüchtigen Tatverdächtigen einzuholen und in einem Waldstück zu stellen. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle der Wasserschutzpolizei gebracht. Das Motorboot und das Schlauchboot wurden sichergestellt.
Für die Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige an den Zentralen Kriminaldauerdienst der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Lübeck übergeben. Der 30-jährige Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck am Montagnachmittag (27.08.2018) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Osteuropäer und ordnete die sofortige Vollziehung an. Der Beschuldigte wurde der JVA in Lübeck zugeführt.
Das entwendete Motorboot konnte dem Eigner wieder ausgehändigt werden. Der an dem Schlauchboot befindliche Außenbordmotor konnte einem Diebstahl im Sportboothafen „Marina am Stau“ zugeordnet werden.
Die weiteren Ermittlungen im vorliegenden Sachverhalt werden beim Kommissariat 13 der BKI Lübeck geführt.
Rückfragen zum Sachverhalt beantwortet die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

Kristina Kolbe

Verkehrshinweis: Kitesurf-Worldcup und Fehmarn Days of American Bikes

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Wegen des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens am Wochenende wird um rechtzeitige Anreise gebeten.

Wegen des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens am Wochenende wird um rechtzeitige Anreise gebeten.

Fehmarn. Vom 24. bis zum 28. August findet auf Fehmarn der Kitesurf-Worldcup statt. Zudem finden vom 24. bis zum 26. August die Fehmarn Days of American Bikes statt.
 
Wegen des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens am Wochenende wird um rechtzeitige Anreise gebeten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens muss am gesamten Wochenende mit Behinderungen gerechnet werden. Zudem ist die Burger Innenstadt am Samstag, dem 25. August im Rahmen der Veranstaltungen tagsüber vollständig gesperrt. Der Verkehr wird um- und abgeleitet.


Kristina Kolbe

Lkw-Kontrolle mit Folgen

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Ungesicherte Ladung und fehlende Schulung waren das Problem.

Ungesicherte Ladung und fehlende Schulung waren das Problem.

Fehmarn. Im Rahmen einer Schwerlastkontrolle im Fährhafen von Puttgarden stellten die vor Ort eingesetzten Beamten der Wasserschutzpolizeistation Fehmarn zunächst fest, dass die Ladung eines schwedischen Aufliegers in keiner Weise gesichert war.
 
Darüber hinaus wurden zwischen Maschinenbauteilen dann noch zwei Fässer aufgefunden, die mit einer entzündbaren Flüssigkeit gefüllt waren. Laut mitgeführter Ladungspapiere sollte sich eigentlich nur ein Fass auf der Ladefläche befinden.
 
Aufgrund der vorgefundenen Mängel und dem Umstand, dass der Lkw-Fahrer keine Schulung im Umgang mit gefährlichen Gütern nachweisen konnte, wurde die Überfahrt mit der Fähre in Richtung Dänemark untersagt.
 
Bisher gelang es der Speditionsfirma nicht, einen ausgebildeten Ersatzfahrer zu stellen und die Ladung ordnungsgemäß zu sichern. (red)


Alexander Baltz

Polizei sucht Zeugen - Über 1.000 Kilogramm Silikonputz von Baustelle entwendet

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Dahme. Am Mittwoch (8. August) wurde in Dahme der Diebstahl von über einer Tonne Silikonkratzputz festgestellt. Unbekannte hatten mehr als 45 Eimer des Materials von einem Baustellengelände entwendet. Beamte der Polizeistation Grube suchen nun Zeugen und ermitteln wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Mittwochnachmittag meldete sich ein 55-jähriger Handwerker bei der Polizeistation Grube und erstattete Anzeige wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Unbekannte Täter hatten in dem Zeitraum vom 30. Juli bis 8. August 45 Eimer Silikonkratzputz mit einem Gesamtgewischt von über 1.000 Kilogramm von einem Baustellengelände an der Saarstraße in Dahme entwendet.
 
Beamte der Polizeistation Grube suchen nun Zeugen, die in dem genannten Tatzeitraum an der Saarstraße verdächtige Personen und insbesondere geeignete Fahrzeuge bemerkt haben, durch die die 45 Eimer an Baustoff abtransportiert wurden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 04364/245 entgegen genommen. (red)


Alexander Baltz

Mountainbike sichergestellt – Polizei in Süsel sucht Besitzer

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Eigentümer gesucht.

Eigentümer gesucht.




Süsel. Am 25. Juli kontrollierte die Polizei in Süsel einen 40-jährigen Fahrradfahrer. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass das mitgeführte Mountainbike des Ostholsteiners vermutlich aus einem vorherigen Diebstahl stammt. Im Zuge der laufenden Ermittlungen konnte das Rad bis jetzt keinem Besitzer zugeordnet werden, möglicherweise wurde der Diebstahl bislang auch noch nicht angezeigt.
 
Vor diesem Hintergrund suchen die Beamten nun den Besitzer des schwarzen Mountainbikes der Marke Centurion. Auffällig sind der weiße Sattel, der weiße Lenker und die Scheibenbremsen. Zeugen, die Angaben zur Herkunft des Rades machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Süsel unter Tel. 04524/256. (red)


Alexander Baltz

Unfall auf der B 501 - Vierköpfige Familie und zwei weitere Personen nach Verkehrsunfall bei Schashagen verletzt

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Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Schashagen. Vergangenen Mittwochvormittag ereignete sich auf der Bundesstraße 501 zwischen Neustadt und Grömitz ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sechs Personen verletzt wurden. Unter den Beteiligten befand sich auch eine Familie mit zwei Kindern. Gegen 10.50 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen auf der B 501 zwischen Neustadt und Grömitz alarmiert. Bisherigen Erkenntnissen nach befuhr eine 47-jährige Ostholsteinerin mit ihrer Mercedes A- Klasse die Bundesstraße in Richtung Grömitz. In einer 70er-Zone in Höhe der Abzweigung Richtung Schashagen prallte von hinten kommend aus noch nicht eindeutig geklärter Ursache plötzlich ein mit einer vierköpfigen Familie besetzter Citroen Berlingo auf das Heck der A-Klasse. Bedingt durch die Wucht des Zusammenpralls geriet der Citroen nach rechts von der Fahrbahn und prallte dort gegen die beginnende Leitplanke. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug, schleuderte über die Leitplanke eine fünf Meter stark bewaldete Böschung hinunter und blieb dort auf der Beifahrerseite liegen. Die Mercedes A-Klasse wurde durch den Aufprall nach vorne gestoßen, konnte jedoch trotz starker Beschädigungen am Heck von der Ostholsteinerin auf der Fahrbahn gestoppt werden.
 
Aus dem Citroen Berlingo konnte sich eine vierköpfige Familie eigenständig befreien. Die 35 und 36 Jahre alten Eltern sowie die eineinhalb und siebenjährigen Töchter aus Mecklenburg-Vorpommern wurden nach bisherigem Kenntnisstand leicht verletzt, ebenso die 47-jährige Fahrerin und deren 22-jährige Begleitung der A-Klasse. Alle Unfallbeteiligten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.
 
Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 501 zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Neben den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr waren neun Rettungswagen und drei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Nach derzeitigem Sachstand prüfen die Beamten der Polizeistation Grömitz jetzt, ob die 35-jährige Fahrerin des Citroen möglicherweise zu schnell fuhr. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der überhöhten Geschwindigkeit und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang und insbesondere die Fahrweise der beteiligten PKW beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten in Grömitz unter Tel. 04562/22000 entgegen. (red)


Petra Remshardt

47-Jährige weiterhin vermisst

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Alexandra M.

Alexandra M.

Eutin. Die 47-jährige Alexandra M. aus Eutin wird weiterhin seit Freitag (27. Juli) vermisst! Absuchen mit einem Fährtenhund haben ergeben, dass sich die Frau in Neustadt aufgehalten haben muss und offenbar stadtauswärts an der Promenade gegangen ist. Nun liegen Zeugenaussagen vor, dass Frau Alexandra M. in Begleitung zweier Männer in Grömitz im Bereich der Bundesstraße 501 und des Königredders gesehen wurde. Die beiden Männer werden als jung und von schlanker Statur beschrieben. Sie sollen schwarze Haare haben. Frau Alexandra M., die auch auf den Namen "Sandra" hört, ist 171 Zentimeter groß, hat kurze, grau-blonde Haare und ein rundliches Gesicht. Die zuletzt getragene Kleidung war ein schwarzes T-Shirt und Shorts - vielleicht führt die Frau auch einen Strohhut bei sich. Die Kriminalpolizei Eutin bittet die beiden Männer, dass sie sich melden. Auch weitere Hinweise zum Aufenthalt von Frau Alexandra M. werden unter der Rufnummer 04521/8010 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten. (red)


Kristina Kolbe

Frau durch Luftgewehr verletzt - Täter hat gestanden

Eutin. Am Samstag wurde in Eutin vor dem Hotel Rigoletto geschossen. Dabei ist eine 63-jährige Ostholsteinerin getroffen und verletzt worden. Durch intensive Tatortarbeit der Polizei aus Eutin und Bad Malente konnte der Täter nun überführt werden.
 
Gegen 11.15 Uhr ging die Ostholsteinerin auf dem Fußweg des Segenhörn 4 in Eutin. Plötzlich bemerkte sie einen starken Schmerz in ihrer Hand und stellte dann eine blutende Platzwunde fest. Sie war sich sofort sicher, dass die Verletzung nur durch einen Schuss aus einem Luftgewehr entstanden sein konnte und rief die Polizei über den Notruf 110. Laut Zeugenaussagen wurden bereits zuvor mehrere Schüsse wahrgenommen.
 
Die Polizei aus Bad Malente und Eutin begann mit einer intensiven Tatortarbeit. Sie stellten ein Hinweisschild des Ostholsteinischen Reitervereins fest, welches mehrfach beschossen wurde. Es konnten sieben Einschüsse festgestellt werden. Die dort feststeckende Munition wurde sichergestellt. Eine Schussanalyse vor Ort ergab den entscheidenden Hinweis auf den Tatort. Die Schüsse wurden aus einem Gebäude abgegeben. Die Bewohner des Gebäudes wurden befragt. Auf Nachfrage konnte dann bei einem der Bewohner des Hauses das gesuchte Luftgewehr und die Munition festgestellt und als Beweismittel beschlagnahmt werden. Der in Eutin lebende Mann räumte die Tat ein und lieferte bei einer anschließenden Vernehmung auf dem Polizeirevier Eutin ein umfassendes und glaubwürdiges Geständnis ab. Der 29-jährige Ostholsteiner hat nun mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen. (red)


Kristina Kolbe

Badeunfall: Mann nach Kopfsprung schwer verletzt

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Die Polizei weist auf die Baderegeln der DLRG hin.

Die Polizei weist auf die Baderegeln der DLRG hin.

Fehmarn. Gegen 1.40 Uhr wurde die Polizei zu einem Badeunfall am Südstrand in Höhe des Schwimmbades gerufen. Beim Erreichen des Einsatzortes wurde ein 42-jähriger Mann bereits durch den Notarzt und Rettungssanitäter ärztlich versorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Rumäne mit einem Kopfsprung von einem Badesteg in die Ostsee gesprungen ohne sich vorher zu vergewissern, ob das Wasser tief genug ist. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Kiel geflogen. Der Landeplatz für den Rettungshubschrauber wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Burg auf Fehmarn ausgeleuchtet.
 
Die Polizei weist auf die Baderegeln der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) hin, insbesondere darauf, dass das Springen in unbekannte Gewässer lebensgefährlich sein kann. (red)


Admin

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht mit leicht verletztem Kind

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Unfallflucht in Burg auf Fehmarn

Unfallflucht in Burg auf Fehmarn

Am Donnerstagmittag ( 12.07.2018 ) kam es in Burg auf Fehmarn, im Landkirchener Weg, zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern. Hierbei wurde unter anderem ein Kind leicht verletzt. Der Unfallgegner entfernte sich anschließend, ohne sich um das Kind zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen.
 
Am Freitagmittag ( 13.07.2018 ) gab ein 49-jähriger Ostholsteiner bei den Beamten der Polizeistation Fehmarn an, dass er am vorherigen Tage ( 12.07.2018 ), gegen 13.10 Uhr, zusammen mit seiner 6-jährigen Tochter mit dem Fahrrad im Landkirchener Weg in Burg auf Fehmarn unterwegs war. Die Beiden befuhren hierbei hintereinander den für beide Fahrtrichtungen freigegebenen Fahrradweg in Richtung Landkirchen. In Höhe eines dortigen Blumengeschäftes kam ihnen eine männliche Person auf einem Pedelec entgegen.
Nachdem der Pedelec-Fahrer den Vater passiert hatte, hörte dieser anschließend einen Knall und konnte erkennen, dass seine Tochter und der Fahrer des Pedelec offensichtlich aufgrund eines Zusammenstoßes gestürzt waren. Der Fahrer des Elektrofahrrades habe sich lediglich kurz entschuldigt und sei dann weiter in Richtung Burg auf Fehmarn gefahren. Die 6-Jährige zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen zu, die bei einem anschließenden Aufsuchen eines Krankenhauses ärztlich versorgt wurden.
 
Der Pedelec-Fahrer kann durch den 49-jährigen Ostholsteiner als ca. 50-jähriger, ca. 185 cm großer und kräftiger Mann beschrieben werden. Dieser war zur Unfallzeit mit einer kurzen schwarzen Hose, einem schwarzen T-Shirt und einem schwarzen Basecap auf einem schwarzen Pedelec unterwegs. Laut Angaben des Vaters hatte sich der Flüchtige bei dem Unfall auch leicht am linken Arm verletzt.
Die Polizeistation Fehmarn ermittelt nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Pedelec-Fahrer machen können, sich unter 04371-503080 zu melden.


Reporter Timmendorf

Ohne Führerschein und betrunken durch Hemmelsdorf: Verfolgungsfahrt über die A1 endet mit Entnahme einer Blutprobe

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Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de

Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de

Timmendorfer Strand/Hemmelsdorf. Am Dienstagabend (17. Juli 2018)) versuchte ein weißer Pkw Smart sich durch Flucht einer stationären Verkehrskontrolle zu entziehen. Im Rahmen einer anschließenden Verfolgungsfahrt konnte das Fahrzeug auf der Bundesautobahn A1 durch Zufall gestoppt werden. Da der Fahrzeugführer unter anderem betrunken war, wurde ihm anschließend eine Blutprobe entnommen.

Am gestrigen Dienstagabend führten Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR Scharbeutz) und der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein (PD AFB) gemeinsam eine stationäre Verkehrskontrolle am Ortsausgang Hemmelsdorf (Gemeinde Timmendorfer Strand), in Richtung Ratekau, durch.

Gegen 18.50 Uhr beabsichtigte ein Beamter durch Heben einer Anhaltekelle einen weißen Pkw Smart mit Hamburger Kennzeichen in den Bereich der Kontrollstelle zu bringen.

Der Smart wurde jedoch stark beschleunigt und machte keine Anstalten, den Weisungen des Beamten zu folgen. Nur durch einen großen Schritt zur Seite konnte der Beamte einen Aufprall verhindern. Der Smart fuhr weiter mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ratekau.

Durch die sofortige Verfolgung des Pkw durch einen Funkstreifenwagen der PD AFB konnte dieser weiter in Richtung Ratekau und von dort auf die Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg verfolgt werden.

Auf der Autobahn herrschte zum Zeitpunkt der Verfolgungsfahrt reger Fahrzeugverkehr. Der Smart wechselte hier in kurzer Zeit mehrfach abrupt die Fahrspuren und nur durch sofortiges Abbremsen anderer Fahrzeugführer konnte ein Verkehrsunfall vermieden werden.

Nachdem der Fahrzeugverkehr dann aufgrund einer vorhandenen Großbaustelle komplett zum Stillstand gekommen war, wurde der weiße Smart plötzlich auf die Standspur gelenkt und dort mit einer vom verfolgenden Funkstreifenwagen abgelesenen Geschwindigkeit von 125 km/h weiter in Richtung Hamburg gelenkt.

In diesem Bereich ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit teilweise auf 60 km/h begrenzt.

Im Bereich einer Verschwenkung des Baustellenbereiches war die Standspur nach circa 1,5 Kilometer durch Baken versperrt, so dass der Smart seine Flucht mit einer Vollbremsung beenden musste.

Bei einer anschließenden Kontrolle konnten ein 27-jähriger aus dem Hamburger Randgebiet als Fahrzeugführer und ein 28-jähriger aus Hamburg als Beifahrer festgestellt werden. Da beim Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt werden konnte und der Verdacht bestand, dass er Betäubungsmittel konsumiert hat, wurde ihm im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Ein vorheriger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Atemalkoholwert von 0,98 Promille.

Weiterhin besteht der Verdacht, dass der 27-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Smart unerlaubt genutzt hat.

Aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse des Pkw Smart, musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Für circa eine Stunde war der rechte Fahrstreifen für die Maßnahmen gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

An dem Einsatz waren sechs Funkstreifenwagen beteiligt und man kann von großem Glück sprechen, dass durch die Fahrweise des Smart-Fahrers niemand zu Schaden gekommen ist.

Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis. (PM/R.K./Foto: Arno Bachert/pixelio.de)


Kristina Kolbe

Hüpfburg ins Hafenbecken geweht - Vier Kinder verletzt

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(Foto: Pixabay)

(Foto: Pixabay)

Fehmarn. Am vergangenen Wochenende fand „Am Yachthafen“ auf Fehmarn die Open Marina statt. Am Freitagabend löste sich aufgrund starken Windes eine Hüpfburg aus der Verankerung, überschlug sich und wehte dann in das angrenzende Hafenbecken des Yachthafens. Vier Kinder wurden hierbei verletzt.
 
Gegen 19.40 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Fehmarn darüber informiert, dass sich auf der Open Marina auf Fehmarn vier Kinder durch eine umgewehte Hüpfburg verletzt haben sollten. Die eingesetzten Beamten mussten auf dem Festgelände feststellen, dass eine Hüpfburg, die sich auf einer angrenzenden Rasenfläche befunden hatte, vermutlich aufgrund des herrschenden Windes aus der Verankerung gelöst hatte und nun im angrenzenden Hafenbecken lag.
 
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich mehrere Kinder auf der Hüpfburg, die sämtlich von der Hüpfburg gefallen und zu Boden gestürzt waren. Vier Kinder im Alter von drei, fünf, sechs und sieben Jahren verletzten sich hierbei. Die 3-Jährige aus Brandenburg, die 6-Jährige aus Ostholstein und die 7-Jährige aus Nordfriesland erlitten nach bisherigen Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen und mussten vor Ort nicht ärztlich versorgt werden.
 
Der 5-jährige Bruder der 7-Jährigen erlitt durch den Sturz jedoch eine Armfraktur und wurde nach einer ärztlichen Versorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in eine Klinik in Eutin gebracht und dort stationär aufgenommen. Mittlerweile ist er aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Eine zweite Hüpfburg, die sich ebenfalls auf der Rasenfläche befand, wurde aufgrund des immer noch herrschenden Windes umgehend abgeschaltet und der Betrieb eingestellt. Die Polizeistation Fehmarn hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. (red)


Kristina Kolbe

Schlägerei nach Buschfest - Polizei sucht Zeugen

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Die Polizeistation Süsel ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Die Polizeistation Süsel ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Süsel. Am Sonntagmorgen kam es nach dem Besuch des Buschfestes zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
 
Gegen 1.50 Uhr verließ ein 22-Jähriger aus Hessen zusammen mit einem 23-Jährigen aus Paderborn das Buschfest in Süsel. Als sie die Straße „An der Bäderstraße“ erreicht hatten, kam es mit zwei unbekannten Personen zu einem Streitgespräch, das sich so hochschaukelte, dass sich alle vier Personen gegenseitig schlugen. Nachdem sich die beiden unbekannten Personen dann kurzzeitig in Richtung der sogenannten „Grillkuhle“ entfernten hatten, kamen sie kurze Zeit später mit drei weiteren Personen zurück.
 
Der 22-jährige Hesse soll daraufhin von der fünfköpfigen Personengruppe auf den Boden geschubst und dann abwechselnd aus der Gruppe heraus getreten worden sein. Anschließend flüchteten die fünf Personen in unterschiedliche Richtungen. Die beiden jungen Männer wurden durch den Vorfall leicht verletzt, mussten vor Ort jedoch nicht ärztlich versorgt werden. Lediglich eine der flüchtigen Personen konnte als Mann im Alter von 20 bis 25 Jahren mit blonden Haaren beschrieben werden.
 
Bekleidet war der Mann mit einem dunklem Pullover und einer blauen Jeanshose. Auffällig war ein Piercing in Form einer kleinen Stange am rechten Ohr. Die Polizeistation Süsel ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Personen machen können, sich unter 04524/256 bei der Polizei in Süsel zu melden.


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Riskantes Überholmanöver mit Unfallflucht

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Großenbrode/Klaustorf. Am Freitagabend kam es auf der Bundesstraße 501 in Höhe des Ortsteils Klaustorf zu einem riskanten Überholvorgang, in dessen Verlauf ein Verkehrsunfall nur durch eine Vollbremsung vermieden werden konnte. Das überholende Fahrzeug entfernte sich, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen.
 
Gegen 17.30 Uhr am Freitag befuhr ein 29-Jähriger aus Ostholstein mit seinem Traktor und zwei mit Getreide beladenen Anhängern die Bundesstraße 501 aus Heiligenhafen kommend in Richtung Neukirchen. Am Ortseingang des Ortsteils Klaustorf, im Bereich einer lang gezogenen Linkskurve, beabsichtigte plötzlich ein Auto das langsam fahrende Gespann zu überholen und scherte hierzu auf die Gegenfahrbahn aus.
 
Als das Fahrzeug ungefähr die Hälfte des Traktors mit seinen Anhängern überholt hatte, konnte der 29-jährige Traktorfahrer erkennen, dass sich ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn von vorne näherte und dass es ohne eine sofortige Vollbremsung zu einem Zusammenstoß zwischen dem überholenden und dem entgegenkommenden Fahrzeug kommen würde. Sowohl der Traktor als auch das entgegenkommende Fahrzeug wurden stark abgebremst, damit das überholende Fahrzeug seinen Überholvorgang beenden konnte.
 
Anschließend setzte der Überholende seine Fahrt in Richtung Neukirchen fort, ohne sich über mögliche Unfallfolgen zu vergewissern. Durch die Notbremsung des Traktors sind die beiden voll beladenen Anhänger auf die Zugmaschine aufgelaufen und haben diesen erheblich beschädigt. Nach jetzigem Kenntnisstand entstand bei dem Gespann ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.
 
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen, vermutlich grauen Pkw gehandelt haben. Der Fahrzeugverkehr wurde für die Zeit der Unfallaufnahme durch Beamte um die Unfallstelle herumgeleitet. Nach 90 Minuten war die Fahrbahn wieder frei. Das Polizeirevier Heiligenhafen ermittelt nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug machen können, sich unter 04362/50370 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Werkstattbrand: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

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Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Eutin. Am Freitag geriet in Eutin ein kombiniertes Wohn- und Geschäftsgebäude in Brand. Eine sich in dem Gebäude befindliche KFZ- Werkstatt brannte nahezu vollständig aus. Zudem wurden auch mehrere Wohnungen des Hauses durch das Feuer beschädigt.
 
Gegen 17.30 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Feuer in der Elisabethstraße in Eutin alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen aus einer sich in dem kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäude befindlichen KFZ-Werkstatt. Auch die in dem Gebäude befindlichen Wohnungen waren im weiteren Verlauf von dem Feuer betroffen. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr sperrte die Polizei die Brandstelle großräumig ab. Personen wurden nicht verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf circa 250.000 Euro.
 
Nach derzeitigem Sachstand ist das Feuer in der KFZ- Werkstatt des Gebäudes vermutlich während dort durchgeführter Schweißarbeiten ausgebrochen. Die Ermittlungen der Eutiner Kriminalpolizei sind jedoch noch nicht abgeschlossen und dauern weiter an. Nach Aufnahme des Brandortes durch die Ermittler konnte die zunächst beschlagnahmte Brandstelle am Montag wieder freigegeben werden. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung. (red)


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