Polizeimeldungen

Kristina Kolbe

Polizeigebäude nach verdächtiger Briefsendung geräumt

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Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich

Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich

Heiligenhafen. Am Dienstag ging gegen 11.40 Uhr eine Briefsendung auf dem Polizeirevier Heiligenhafen ein, aus der ein weißes Pulver herausrieselte.
 
Bis zur endgültigen Klärung, um welche Substanz es sich bei dem weißen Pulver handelt, wurde die Dienststelle in der Lauritz-Maßmann-Straße geräumt. Mit lediglich leichten Einschränkungen konnten die Beamten ihren Dienst aus den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr heraus aufrechterhalten. Darüber hinaus wurden polizeiliche Einsätze für das Polizeirevier Heiligenhafen vonseiten der Regionalleitstelle der Polizei an die benachbarten Polizeidienststellen vergeben.
 
Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich ärztlich untersucht. Die ersten ärztlichen Begutachtungen ergaben keine Hinweise auf etwaige gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Kollegen.
 
Vonseiten der Polizei in Heiligenhafen wurden Ermittlungen aufgenommen. Es wurde untersucht, worum es sich bei der Substanz handelt, um eine strafrechtliche Bewertung des Sachverhalts vornehmen zu können.
 
Das sichergestellte Pulver wurde zur Analytik in ein Kieler Labor transportiert.
 
Verschiedene Untersuchungen haben am Abend zu dem Ergebnis geführt, dass es sich bei dem Pulver mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Waschpulver gehandelt hat.
 
Die Räumung des Polizeireviers wurde aufgehoben, der reguläre Dienstbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. (red)


Kristina Kolbe

Vermisstensuche mit vielen ehrenamtlichen Helfern führte zum Erfolg

Fehmarn. Am vergangenen Freitag wurde ein 81-jähriger Rentner gegen 21 Uhr von Familienangehörigen bei der Polizeistation Fehmarn als vermisst gemeldet. Der Mann kehrte nicht von seinem täglichen Abendspaziergang zurück. Der Nahbereich war bereits von Angehörigen erfolglos abgesucht und die herannahende Dunkelheit sorgte bei den Polizisten für die Entscheidung, einen größeren Sucheinsatz auszulösen.
 
Die eingesetzten Polizeistreifen wurden unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Burg/Fehmarn, der Freiwilligen Feuerwehr Meeschendorf, der ASB-Drohnenstaffel Heiligenhafen, der DLRG-Rettungshundestaffel des Kreises Stormarn, der DRK-Rettungshundestaffel Göhl, der Bundesrettungshundestaffel SH Ost e.V. sowie einem Rettungswagen der Wache Burg/F.
 
Gegen 2:20 Uhr konnte der vermisste Rentner von einer Polizeistreife im Bereich der Kreisstraße 43 zwischen Burg und Blieschendorf wohlbehalten aufgefunden werden. Er wurde vorsorglich untersucht und brauchte nicht zur weiten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
 
Die Einsatzleitung der Polizeistation Fehmarn bedankt sich für die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer. (red)


Kristina Kolbe

Mit dem Liegerad auf der Autobahn

Neustadt. Am Samstagvormittag meldeten Verkehrsteilnehmer über Notruf einen Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt auf der Autobahn 1. Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist. Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.
 
Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.
 
Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona. Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A 1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.
 
Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet. (red)


Reporter Timmendorf

Scharbeutz: Haftbefehl gegen 15-jährigen Intensivtäter

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Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Scharbeutz. Das Amtsgericht in Eutin hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck Untersuchungshaftbefehl gegen einen 15-jährigen Ostholsteiner erlassen, der am Donnerstag der vorigen Woche (7. Juni 2018) vollstreckt wurde.

Der Jugendliche ist dringend verdächtig, am 8. Mai 2018 in Pönitz gemeinsam mit einem heranwachsenden und zwei jugendlichen Mittätern in die Wohnung einer Flüchtlingsfamilie eingestiegen zu sein und Mobiltelefone, eine Kamera und eine Debitkarte der Geschädigten entwendet zu haben. Eine aufmerksame Zeugin hatte zwei der Mittäter beobachtet, als sie zu der Wohnung zurückkehrten, mutmaßlich um weiteres zum Abtransport bereitgelegtes Stehlgut abzuholen. Sie hat dadurch maßgeblich zur Aufklärung der Tat beigetragen.

Das Amtsgericht hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend den Haftgrund der Wiederholungsgefahr angenommen, da der junge Mann aus einer einschlägigen Vorverurteilung unter laufender Bewährung steht.

Der 15-jährige Jugendliche ist aufgrund des Haftbefehls am 7. Juni 2018 verhaftet und nach Verkündung des Haftbefehls der JVA Neumünster zugeführt worden.


Kristina Kolbe

Unfall mit lebensgefährlich verletzter Person

Bollbrügge. Am vergangenen Donnerstag fuhren drei Jugendliche (15, 14 und 13 Jahre alt) mit ihren Fahrrädern auf dem Radweg in Richtung Bollbrügge. Sie kamen aus Richtung Seegalendorf. Der parallel verlaufende Radweg liegt in diesem Bereich hinter einem dichten, circa vier Meter hohen Knick und ist von der Fahrbahn nicht einsehbar. Als der 15-Jährige mit seinem Pedelec die Fahrbahn an einer Feldzufahrt queren wollte, wurde er von einem weißen Renault Kangoo erfasst und durch den Aufprall schwer verletzt.
 
Vor Ort wurde der Junge notärztlich erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Lübeck geflogen. Es besteht Lebensgefahr.
 
Der 44-jährige Autofahrer aus Oldenburg erlitt einen Schock und wurde ebenso wie die Angehörigen des 15-jährigen Jungen durch Seelsorger betreut.
 
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (red)


Kristina Kolbe

Teure Fahrt

Fehmarn. Am Donnerstagabend konnte eine Streifenbesatzung des Schengentrupps vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz gegen 21.30 Uhr einen Audi A8 im Bereich Fehmarn anhalten und kontrollieren. Nach Abzug aller Toleranzen wird dem 34-jährigen Fahrer mit Wohnsitz in Schweden eine Geschwindigkeit von 180 km/h bei erlaubten 100 km/h vorgeworfen.
 
Diese Geschwindigkeitsüberschreitung wird mit 160 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot sanktioniert. Da bei diesem Fahrer der Wohnsitz außerhalb der Bundesrepublik liegt, wurde die Bußgeldhöhe verdoppelt. Mit den Verwaltungsgebühren musste der Fahrer 348,50 Euro zahlen.


Kristina Kolbe

LKW schiebt drei Fahrzeuge zusammen

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Gegen 18 Uhr konnte die B 207 wieder freigegeben werden.

Gegen 18 Uhr konnte die B 207 wieder freigegeben werden.

Fehmarn. Am Mittwochmittag fuhr ein LKW-Fahrer auf der B 207 auf Fehmarn in ein Stauende und schob dabei drei Fahrzeuge zusammen. Eine Person wurde dabei verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
 
Die Unfallstelle befand sich zwischen den Abfahrten Avendorf und Landkirchen in Fahrtrichtung Puttgarden. Nach bisherigen Ermittlungen mussten Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße verkehrsbedingt bremsen. Ein marokkanischer LKW-Fahrer übersah das Stauende und fuhr mit seinem Sattelzug auf das vor ihm fahrende Wohnmobil auf. Das Wohnmobil des 59-jährigen Hessen wurde durch die Wucht des Aufpralles weiter geschoben, so dass noch ein zusätzliches, vorausfahrendes Wohnmobil und eine Sattelzugmaschine zusammengedrängt wurden. Der Hesse erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die zwei anderen Fahrzeugführer aus den Niederlanden (71 Jahre) und Rumänien (26 Jahre) sowie der 46-jährige Unfallverursacher blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck setzte für den Marokkaner eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250,- Euro fest, die vom LKW-Fahrer entrichtet wurden.
 
An den vier Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 34.500 Euro. Die zwei Wohnmobile und der unfallverursachende LKW mussten aufgrund der Beschädigungen durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die B 207 halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigelenkt. Insgesamt zehn Beamte von der Polizeistation Fehmarn, der Wasserschutzpolizei und dem Zoll waren im Einsatz. Gegen 18 Uhr konnte die gesamte B 207 für den Verkehr wieder frei gegeben werden. (red)


Gesche Muchow

Suche nach Koffer und Strickzeug

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Wo ist der Koffer geblieben?

Wo ist der Koffer geblieben?

Fehmarn. Erst nachdem eine Urlauberin aus Nordrhein-Westfalen mit der Bahn am vergangenen Freitag, dem 1. Juni an ihrem Zielbahnhof auf Fehmarn angekommen war, stellte sie fest, dass ihr Koffer unterwegs vertauscht worden war.
 
Der Koffer, der für die 69-Jährige noch im Zug übrig geblieben war, sah ihrem Koffer lediglich zum Verwechseln ähnlich. Doch ihr Koffer (mitsamt Strickzeug und brombeerfarbenem Regenschirm) war leider nicht mehr im Zug.
 
Die Urlauberin konnte sich noch gut an eine Damenreisegruppe erinnern, die irgendwo im Bereich Lübecker Bucht/Timmendorfer Strand ausgestiegen war. Eine dieser Damen hatte möglicherweise versehentlich ihren Koffer mitgenommen.
 
Eine telefonische Nachfrage bei verschiedenen Polizeidienststellen der hiesigen Region erbrachte bisher noch keine Lösung des Problems. Die versehentliche „Tauschpartnerin“ des Koffers wird daher gebeten, sich mit der Pressestelle der Polizei in Lübeck (0451/131 2015) in Verbindung zu setzen. Von hier wird dann Kontakt mit der Urlauberin aufgenommen. (red)


Kristina Kolbe

Betrunken und ohne Führerschein

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Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeführt.

Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeführt.

Heiligenhafen. Um 12.15 Uhr wurde der Polizei in Heiligenhafen am vergangenen Mittwoch telefonisch mitgeteilt, dass eine männliche Person auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Straße „Am Kalkofen“ in einem Auto sitzend Alkohol konsumieren würde.
 
Wenig später wurde der von dem Anrufer beschriebene VW Polo mit Ostholsteiner Kennzeichen schließlich in Fahrt gesetzt und begab sich auf die A1 in Fahrtrichtung Lübeck. Die Beamten konnten das Fahrzeug um 12.20 Uhr zum Zweck einer Kontrolle auf den Parkplatz „Ostseeblick“ leiten.
 
Bei der Kontrolle erklärte der Fahrzeugführer des VW Polo den Beamten, dass er bereits seit einigen Jahren keine Fahrerlaubnis mehr besitze. Ein Atemalkoholtest bei dem 52-jährigen ergab einen vorläufigen Wert von 1,96 Promille. Darüber hinaus reagierte ein vor Ort bei dem Fahrzeugführer durchgeführter Drogenschnelltest positiv auf THC.
 
Zum Zwecke einer Blutprobenentnahme wurde der Ostholsteiner daher einer nahegelegenen Klinik zugeführt. Die Blutprobenentnahme wurde dort um 12.57 Uhr durchgeführt.
 
Weil auch die Beifahrerin in dem Pkw nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher zu führen, wurde der Pkw ordnungsgemäß verschlossen auf dem Parkplatz zurückgelassen. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
 
Der Fahrzeugführer wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Führens eines Kraftfahrzeuges ohne die erforderliche Erlaubnis eingeleitet. (red)


Kristina Kolbe

Anrufe von angeblichen Polizisten

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Sprechen Sie am Telefon nie mit Fremden über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse - auch nicht, wenn Sie sich als Polizei ausgeben.

Sprechen Sie am Telefon nie mit Fremden über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse - auch nicht, wenn Sie sich als Polizei ausgeben.

Grömitz. Im Verlauf des Dienstagnachmittags wurden der Polizei in Grömitz fünf verdächtige Anrufe gemeldet. Der Anrufer gab sich als Beamter der Polizei Grömitz aus und versuchte persönliche Informationen zu erfragen. Die Polizei rät zur Vorsicht.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein Anrufer Privathaushalte in Grömitz kontaktiert und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Er erklärte, dass bei polizeilichen Durchsuchungen ein Hinweis gefunden worden sei, auf dem Name und Anschrift der angerufenen Personen und Hinweise auf dort vorhandene Vermögenswerte vermerkt gewesen seien. Im Gespräch habe der Anrufer dann versucht, persönliche Informationen, auch zu den im Haushalt vorhandenen Vermögenswerten, zu erhalten.
 
Die Gesetzeshüter betonen, dass es sich nicht um Telefonate vonseiten der Polizei handelt. Dem Anrufer ging es in den beschriebenen Fällen stets darum, Informationen zu Wertgegenständen im Haus oder in der Wohnung zu bekommen, aber auch, ob die angerufene Person allein lebt oder, ob es vielleicht einen Tresor gibt. Die Angerufenen sind bereits im Gespräch skeptisch geworden und hatten keinerlei Auskünfte am Telefon gegeben und die zuständige Polizeidienststelle informiert.
 
Die Polizei appelliert: Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
 
Auflegen sollten Sie, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft oder Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie sollten ebenfalls das Gespräch beenden, wenn der Anrufer Sie auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben oder sogar Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland, Sie der Anrufer unter Druck setzt, der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, beispielsweise zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.
 
Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige. (red)


Kristina Kolbe

Halbnackt und alkoholsisiert hinterm Steuer

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Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.

Eutin. Nachdem er am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Schwimmhalle in der Eutiner Riemannstraße ein parkendes Auto beschädigt hatte, wurde der tatverdächtige Unfallverursacher noch in Tatortnähe in seinem Fahrzeug angetroffen.
 
Der 39-jährige Fahrer des von einer Zeugin beschriebenen Tatfahrzeuges saß halbnackt und erheblich alkoholisiert hinter dem Lenkrad des VW T4 mit ostholsteiner Kennzeichen. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.
 
Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Da der Beschuldigte bei der beabsichtigten Verbringung in eine nahegelegene Klinik erheblichen Widerstand leistete, musste er von den Beamten gefesselt werden.
 
Gegen den 39-jährigen Beschuldigten wurden daher Ermittlungsverfahren wegen „Gefährdung des Straßenverkehrs“, „Fahren ohne Fahrerlaubnis“, „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“, „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Beleidigung“ gefertigt. (red)


Kristina Kolbe

Dreister Dieb klaut Handtasche

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Als der Mann die Tasche klaute, saß die Fahrerin bereits im Auto.

Als der Mann die Tasche klaute, saß die Fahrerin bereits im Auto.

Eutin. Am vergangenen Donnerstagabend entwendete ein Mann eine Damenhandtasche von der Rücksitzbank ihres Autos.
 
Die Fahrerin hatte Ihr Auto in der Eutiner Königstraße auf einem Parkplatz vor einer dortigen Bankfiliale geparkt. Ihre Handtasche nahm sie beim Verlassen des Fahrzeugs mit und trug sie bei sich.
 
Gegen 18 Uhr kam die 57-jährige Frau zu ihrem Hyundai zurück, schloss die Türen auf und stieg ein. Ihre Handtasche samt Geldbörse und Wertsachen legte die Ostholsteinerin auf die Rücksitzbank. Gerade als sie auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte, riss plötzlich eine unbekannte Person eine der hinteren Türen auf, griff nach der Handtasche und flüchtete damit in Richtung Königstraße. Die Geschädigte rief dem Dieb noch hinterher, jedoch vergebens. Anschließend suchte sie das Polizeirevier Eutin auf und erstattete Anzeige.
 
In diesem Zusammenhang suchen die Beamten jetzt einen der Beschreibung nach schlanken, etwa 20 bis 25 Jahre alten Mann. Zur Tatzeit war er mit einem dunklen Basecap und einer Jeans bekleidet. Zeugen, die am Donnerstagabend im Bereich der Königstraße die verdächtige Person beobachtet haben oder weitere Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04521/8010 bei der Polizei in Eutin zu melden. (red)


Gesche Muchow

Sportbootunfall vor der ancora Marina

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Neustadt. Am vergangenen Samstagnachmittag ereignete sich im Seegebiet vor der ancora Marina ein schwerer Sportbootunfall. Während der hanseboot ancora boat show wurden neben einem breiten Ausstellungsprogramm an Land auch Probe- und Präsentationsfahrten mit Segel- und Motorbooten in der Neustädter Bucht durchgeführt.
 
Dabei ereignete sich eine Kollision zwischen einer Motoryacht, besetzt mit einem 57-jährigen Schiffsführer aus Hamburg sowie fünf weiteren Personen, und einem sogenannten Wassermotorrad WET-Bike. Hierbei erlitten der aus dem Kreis Stormarn stammende Fahrer (36) und dessen 6-jähriger Sohn und Beifahrer des WET-Bikes schwere Verletzungen in Form von Schnittverletzungen und Knochenbrüchen.
 
Wie die Polizeidirektion Lübeck mitteilte, wurde der Vater von einer Segelyacht an Bord genommen, war ansprechbar und wurde in den Yachthafen gebracht, während sich Mitarbeiter des Veranstalters um den Jungen kümmerten. Noch im Yachthafen erfolgte die Erstversorgung der Verletzten durch Rettungskräfte, bevor sie ins Krankenhaus nach Lübeck transportiert werden konnten. Es besteht keine Lebensgefahr.
 
Zur Klärung der möglichen Schifffahrtsverkehrsgefährdung erwirkte die zuständige Staatsanwaltschaft Kiel beim Amtsgericht Kiel einen Beschluss zur Beschlagnahme der Wasserfahrzeuge. Bereits am Sonntag, dem 27. Mai wurden die Wasserfahrzeuge von einem Gutachter untersucht. Der genaue Unfallhergang wird zurzeit noch von der Wasserschutzpolizei Lübeck ermittelt. Vor diesem Hintergrund bittet das Wasserschutzpolizeirevier darum, dass sich mögliche, bisher noch nicht erfasste Zeugen beim Wasserschutzpolizeirevier in Lübeck, Am Leuchtenfeld, Lübeck-Travemünde oder unter Tel. 04502/862830 melden. (red/gm)


Kristina Kolbe

Tresor aus Hotel gestohlen

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Großenbrode. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gelangten offenbar mehrere Täter in ein Hotel an der Strandstraße in Großenbrode und entwendeten einen Tresor. Die Kriminalpolizei in Oldenburg hat in dieser Sache die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
 
Am Freitagmorgen wurden Beamte des Polizeireviers Heiligenhafen und der Kriminalpolizei Oldenburg zu einem Einbruchdiebstahl in Großenbrode alarmiert. Wie sich herausstellte, hatten sich offenbar mehrere Täter Zutritt zu dem Hotel in der Strandstraße verschafft und anschließend aus den dortigen Büroräumen einen circa 200 Kilo schweren Tresor entwendet. Bisherigen Erkenntnissen nach wurde der Tresor wahrscheinlich mittels eines Kofferrollwagens des Hotels abtransportiert und in unmittelbarer Nähe des dortigen Bahnübergangs aufgebrochen. Die flüchtigen Täter entwendeten Bargeld im unteren vierstelligen Bereich. Der betroffene Kofferrollwagen konnte in einem nahegelegenen Buswartehäuschen aufgefunden und sichergestellt werden. Er wird nun kriminaltechnisch auf entsprechende Spuren hin untersucht.
 
Die Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die in der Nacht zu Freitag in der Strandstraße und im Bereich des nahe gelegenen Bahnübergangs den Tathergang, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04361-10550 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Unfall: 6-Jähriger läuft auf die Straße

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Die Ampel zeigte für den Jungen „rot“.

Die Ampel zeigte für den Jungen „rot“.

Scharbeutz. Ein sechsjähriger Junge lief am Donnerstagabend in Scharbeutz die Seestraße hinunter und überquerte um 17.30 Uhr bei der Ampel die Straße Hamburger Ring, obwohl die Fahrzeuge dort bereits Fahrt aufgenommen hatten.
 
Die Fußgängerampel zeigte für den Jungen „rot“, als der Sechsjährige die Straße überquerte und in die Fahrerseite eines in Richtung Haffkrug fahrenden Pkw Mini hineinlief.
 
Der Junge wurde bei dem Zusammenprall auf die Straße geschleudert und war zunächst nicht ansprechbar. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Sechsjährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik geflogen.
 
Bei dem ostholsteiner Auto wurde bei dem Zusammenstoß der Außenspiegel abgebrochen. Der 19-jährige Fahrer blieb unverletzt. (red)


Kristina Kolbe

Unfallflucht: 13-Jährige verletzt

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Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Nötigung.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Nötigung.

+++ UPDATE+++
 
Hinweise führten zum Tatverdächtigen
 
Der Ermittler der Polizeistation Fehmarn erhielt aufgrund eines Zeugens Hinweise auf eine besonders auffällige Bekleidung des Tatverdächtigen. So konnte ein 37-jähriger Mann von der Insel Fehmarn ermittelt werden.
 
Fehmarn. Gegen 15.10 Uhr am vergangenen Mittwoch befuhr eine junge Fehmaranerin mit ihrem Fahrrad die Bahnhofsstraße in Burg auf Fehmarn. Die 13-Jährige nutzte dazu den Radweg auf der falschen, linken Seite in Richtung Landkirchen. Zu diesem Zeitpunkt kam ihr ein männlicher Radfahrer entgegen. Dieser soll das Mädchen lautstark angeschrien, beleidigt und beschimpft haben. Der Mann soll weiter auf die junge Radfahrerin zugefahren sein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich das Mädchen aus, geriet dabei jedoch auf den Kantstein und stürzte. Dabei zog sie sich Verletzungen am Bein zu. Anstatt sich um die 13-Jährige zu kümmern, fuhr der Radfahrer einfach weiter. Das Rad und die Hose der jungen Fehmaranerin wurden beschädigt.
 
Im Anschluss suchte die Schülerin gemeinsam mit der Mutter die Polizeistation Fehmarn auf und erstattete Anzeige. Die Beamten der Polizeistation Fehmarn ermitteln in dieser Sache jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, fahrlässigen Körperverletzung und Nötigung. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zu dem Unfallhergang und insbesondere zu dem flüchtigen Radfahrer machen können. Der Beschreibung nach soll es sich um einen kräftigen Mann im Alter von 30 bis 40 Jahren handeln, der mit einem silberfarbenen Rad unterwegs war. Er trug einen auffällig hellen Bart, der von der Länge bis zur Brust reichte. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Fehmarn unter der Telefonnummer 04371/503080 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Die Polizei, dein Freund und Lebensretter

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Die Beamten führten eine erfolgreiche Reanimation durch.

Die Beamten führten eine erfolgreiche Reanimation durch.

Oldenburg. Am gestrigen Dienstagmorgen wurden Polizeibeamte in den Giddendorfer Weg geschickt, da dort ein Mann gestürzt sein sollte. Ein Rettungswagen war ebenfalls unterwegs.
 
Vor Ort fanden die 19-jährige Polizeikommissarsanwärterin und der 45-jährige Polizeihauptkommissar einen in der stabilen Seitenlage liegenden Mann vor. Der 67-jährige hatte eine dunkelrote Gesichtsfarbe und atmete nicht. Die beiden Beamten führten bis zum Eintreffen des Rettungswagens die erforderliche Reanimation durch. Der Mann konnte anschließend stabilisiert ins Krankenhaus gebracht werden.
 
Gegen Mittag war der ältere Mann wieder stabil, ansprechbar und offensichtlich auf dem Weg der Besserung. (red)


Kristina Kolbe

Hoverboards nur mit Führerschein

Fehmarn. Erst kürzlich stellten Beamte der Polizeistation Fehmarn am Nachmittag zwei Mädchen im Bereich der Strandallee fest, die auf sogenannten Hoverboards fuhren. Da sich die beiden Kinder im öffentlichen Verkehrsraum bewegten, wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt, da sie nicht im Besitz der erforderlichen Führerscheinklasse „B“ waren. Von Amts wegen wird eine Strafanzeige „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ und des Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.
 
Elektroboards (Hoverboards) und elektronische Einräder werden verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge eingestuft. Somit sind sie zulassungs-, versicherungs-, steuerrechtlich- und fahrerlaubnisrechtlich zu beurteilen. (red)


Alexander Baltz

Junge von Schäferhund gebissen – Zeugen gesucht

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Wer hat etwas gesehen?

Wer hat etwas gesehen?

Neustadt. Bereits Anfang Mai (03.05.) wurde ein 13-jähriger Junge während des Sportunterrichts in der Schulstraße in Neustadt von einem Schäferhund in den Bauch gebissen. Die Polizei sucht die Hundehalterin und Zeugen des Vorfalles.
 
Gegen 13.35 Uhr lief der 13-jährige während des Sportunterrichts mit einer Mitschülerin die Schulstraße in Richtung Wendehammer entlang, um sich aufzuwärmen. Hierbei kamen die Schüler an zwei Damen vorbei, die dort ihre Hunde an der Leine ausführten. Obwohl der Junge rechtzeitig ankündigte, dass er vorbei laufen wolle, wurde er plötzlich und unerwartet von dem Schäferhund der einen Frau angegriffen und in den Bauch gebissen.
 
Während die Mitschülerin sofort ins Schulsekretariat eilte, um Hilfe zu holen, interessierten sich die Hundehalterin mit ihrer Begleiterin offenbar weniger für das Wohlergehen des Jungen und setzte ihren Weg fort, ohne Hilfe zu leisten und ihren Namen anzugeben. Der Junge wurde ins Krankenhaus verbracht und dort ambulant behandelt.
 
Die Polizei ermittelt und sucht die Hundehalterin und ihre Begleiterin sowie weitere Zeugen des Vorfalles. Es wird gebeten, sich mit dem Ermittler unter der Tel. 04561/6150 in Verbindung zu setzen. (red)


Kristina Kolbe

Fahrradanhänger verloren

Heiligenhafen. Am Montag fuhr gegen 18 Uhr ein 36-jähriger Ostholsteiner mit seinem Fahrrad und einem gelbem Fahrradanhänger die Straßen Kiekut, Hafenstraße, Wilhelmsplatz und Sundweg in Heiligenhafen entlang. Im Zuge dieser Strecke hat er nach eigenen Angaben offenbar den Anhänger verloren.
 
Eine Suche führte nicht zum Auffinden des gelben Kinderfahrradanhängers, sodass die Polizei in Heilgenhafen hinsichtlich einer Fundunterschlagung ermittelt.
 
In dem Anhänger befanden sich noch zwei Poliermaschinen und eine Kabeltrommel. Der Gesamtwert wird auf 2.100 Euro geschätzt.
 
Hinweise bitte an die Polizei in Heiligenhafen unter der Rufnummer 04362-50370.


Kristina Kolbe

50.000 Euro Schaden an Schlauchboot

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Ein sogenanntes Hochgeschwindigkeitsfestrumpfschlauchboot war voller Wasser gelaufen.

Ein sogenanntes Hochgeschwindigkeitsfestrumpfschlauchboot war voller Wasser gelaufen.

Fehmarn. Am Donnerstagmorgen konnte festgestellt werden, dass das Hochgeschwindigkeitsfestrumpfschlauchboot am Liegeplatz in Burgstaaken voll Wasser gelaufen war. Drei Außenmotoren haben zusammen 1.050 PS. Es bietet Sitzplätze für 12 Personen.
 
Eine Ursache kann zurzeit nicht genannt werden, dazu laufen noch die Ermittlung der Wasserschutzpolizeistation Fehmarn. Wassergefährdende Stoffe drangen nicht in die Umwelt aus. Der Sachschaden wird mit ca. 50.000 Euro beziffert.
 
Das Boot wurde geborgen und wird mit einem Trailer in eine Werft gefahren. (red)


Kristina Kolbe

Kind wird von Mann angesprochen - Polizei appelliert: Mitschnacker immer melden!

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Zum Glück lief der Junge gleich ins Haus und schloss die Tür ab.

Zum Glück lief der Junge gleich ins Haus und schloss die Tür ab.

Fehmarn. Gegen 11:30 Uhr fuhr ein 11-jähriger Junge am vergangenen Samstag auf dem elterlichen Grundstück mit dem Fahrrad, als ihn ein Fußgänger ansprach und fragte, ob er nicht Lust hätte, ihn zu begleiten. Der Junge verneinte, lief ins Haus und schloss die Tür ab.
 
Der Mann wird als dicklich und südländisch aussehend beschrieben. Er sprach mäßiges Deutsch, war mit einer kurzen Hose bekleidet und kam zu Fuß aus Richtung Ostermakelsdorf. Gegen 16:40 Uhr sah der 11-jährige gemeinsam mit seinem Vater einen Mann im Bereich zwischen Burg und Niendorf. Aufgrund der Ähnlichkeit zu dem Mann vom Vormittag meldeten sie dieses der Polizei, die den Mann trotzdem nicht ausfindig machen konnte.
 
Bereits Anfang Mai wurde in sozialen Medien von einem Mitschnacker aus dem Bereich Burg berichtet und zur Aufmerksamkeit von einer Mutter aufgefordert. Dieser Sachverhalt wurde nicht bei der Polizei angezeigt.
 
Seitens der Polizei wird gebeten, solche Sachverhalte immer umgehend der Polizei zu melden und nicht nur eigenständige Warnhinweise in sozialen Medien einzustellen.
 
Grundsätzlich sollte das Thema Mitschnacker immer wieder in den Familien thematisiert werden. Kinder müssen lernen gegenüber fremden Erwachsenen „nein“ zu sagen - egal wie fordernd diese auftreten. Eltern sollten ihre Kinder nicht verängstigen, aber immer wieder sagen, dass sie ohne Genehmigung weder mit Fremden mitgehen oder noch in deren Autos einsteigen dürfen. (red)


Kristina Kolbe

Betrug: knapp 20.000 Euro vom Bankkonto abgebucht

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Die Polizei warnt: Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihr Konto.

Die Polizei warnt: Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihr Konto.

Ostholstein. Ein 83-jähriger Ostholsteiner wurde allem Anschein nach Opfer eines Betruges. Der Mann erhielt mehrere Anrufe von einem angeblichen Angestellten einer Berliner Bankenzentrale. Er wurde hinsichtlich seiner Kartenummern, Kontobewegungen und der Rente ausgefragt.
 
Mit diesen Auskünften gelang es den Betrügern, fernmündliche Überweisungen bei der Hausbank des älteren Mannes zu generieren. Bei der Bank wurde die offensichtlich künstlich erzeugte Rufnummer des Ostholsteiners ordnungsgemäß angezeigt.
 
Die dann üblichen Sicherheitsabfragen der Bank konnten zunächst keinen weiteren Verdacht erzeugen, sodass die Überweisungen getätigt wurden. Bei der auffälligen Häufung fragte die Kundendienstberaterin nach und der Betrug wurde festgestellt. Der Geschädigte erstattete Anzeige und die Kriminalpolizei in Neustadt hat die Ermittlungen aufgenommen.
 
Die Polizei warnt dringend davor, am Telefon Auskünfte über die Kontodaten und Buchungen zu machen. Ein gesundes Misstrauen und ein Kontrollanruf bei der Bank können helfen. (red)


Kristina Kolbe

Vollsperrung des Sebenter Wegs bis September

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Der Sebenter Weg ist für diese Arbeiten vom 14. Mai bis zum 28. September voll gesperrt.

Der Sebenter Weg ist für diese Arbeiten vom 14. Mai bis zum 28. September voll gesperrt.

Oldenburg. Das Brückenbauwerk auf Höhe des Sebenter Wegs über die Autobahn 1 wird instand gesetzt.
 
Das im Jahr 1978 errichtete Brückenbauwerk muss aufgrund seines Alters und Zustandes grundhaft instand gesetzt werden. Insbesondere werden die Kappen, Geländer, Schutzeinrichtungen und der Fahrbahnbelag einschließlich der Abdichtung im Rahmen der Baumaßnahme erneuert. Ferner werden an dem Bauwerk umfangreiche Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt.
 
Der Sebenter Weg ist für diese Arbeiten vom 14. Mai bis zum 28. September voll gesperrt. Der Verkehr wird über die K39 und die K59 geführt. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger- und Radfahrer werden über das Brückenbauwerk geführt.
 
Zur Durchführung der Maßnahme ist es weiterhin erforderlich, die A1 im Rahmen von Tagesbaustellen im Bauwerksbereich in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juni auf einen Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn zu reduzieren.
 
Über den weiteren Bauablauf wird der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr zeitnah informieren.
 
Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die BST Bau GmbH aus Lübeck beauftragt. Die Kosten der Baumaßnahme betragen circa 560.000 Euro. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Unfall auf der Landesstraße

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Eutin. Ein 45-jähriger Ostholsteiner befuhr am Samstag die Landesstraße 174 in Richtung Malente. Circa 400 Meter nach der Einmündung auf die Kerntangente kam der Fahrer gegen 21:45 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab und befuhr den Grünstreifen über eine Strecke von circa 175 Metern. Dann gelangte der BMW Kombi wieder auf die Fahrbahn und kam ins Schleudern, sodass der Wagen sich um 180 Grad drehte und nach links entgegen seiner Fahrtrichtung erneut von der Fahrbahn abkam.
 
Hier prallte der Pkw mit dem Heck in einen Graben und drehte sich erneut um 180 Grad. Dabei touchierte er einen Baum in einer Höhe von circa zwei Metern und kam nach weiteren 25 Metern im Graben in ursprünglicher Fahrtrichtung zum Stehen. Der gesamte Unfallhergang erstreckt sich auf eine Strecke von knapp 250 Metern. Bei der Unfallaufnahme wurde Atemalkohol festgestellt. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gefahren und dort stationär aufgenommen. Zur schwere der Verletzungen können keine Angaben gemacht werden. Der Pkw erlitt einen Totalschaden.
 
Die Ermittler des Polizeireviers Eutin suchen Zeugen zu diesem Unfallhergang. Insbesondere möge sich bitte eine Ersthelferin melden, die vermutlich Krankenschwester von Beruf ist. Alle Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04521-8010 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Mofafahrer mit 3,71 Promille fährt Fußgänger an

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Der Mofa-Fahrer gab einen freiwilligen Atemalkoholtest ab.

Der Mofa-Fahrer gab einen freiwilligen Atemalkoholtest ab.

Dahme. Am gestrigen Donnerstagnachmittag ging ein Ehepaar aus Detmold zu Fuß den Reinhold-Reshöft-Damm in Richtung der Campingplätze. Die Frau ging auf dem Seitenstreifen und ihr Ehemann auf dem Asphalt. Gegen 15:45 Uhr kam dem Ehepaar ein Mofa entgegen.
 
Der 41-jährige Ostholsteiner fuhr mit seinem schwarzen Mofa dem Ehepaar entgegen und übersah offenbar aufgrund seines vorangegangenen Alkoholkonsums das Pärchen. Der Mofafahrer fuhr ungebremst in die beiden Passanten.
 
Der 31-jährige Fußgänger erlitt eine Armfraktur und innere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gefahren.
 
Der Mofa-Fahrer gab einen freiwilligen Atemalkoholtest ab. Der vorläufige Wert wurde mit 3,71 Promille angezeigt. (red)


Kristina Kolbe

Streit auf Feuerwehrfest

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Einer der Beteiligten war so betrunken, dass er zum Tatzeitpunkt nicht befragt werden konnte.

Einer der Beteiligten war so betrunken, dass er zum Tatzeitpunkt nicht befragt werden konnte.

Riepsdorf. Am Himmelfahrtstag wurde auf dem Sportplatz in Riepsdorf das Feuerwehrfest gefeiert. Am späten Nachmittag hielt dann ein Reisebus und eine Vatertagsgruppe von circa 30 Männern stieg aus, um mitzufeiern.
 
Mit steigendem Alkoholkonsum wurde es ruppiger und es kam gegen 20 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die informierte Polizei kam mit neun Beamten und einem Diensthund. Für die Polizisten war es sehr schwierig einen Sachverhalt zu erfragen, da die möglichen Beteiligten unterschiedlich stark alkoholisiert und wenig auskunftsfreudig waren.
 
Offenbar wurden alle drei Generationen einer Familie nach einem anfänglichen Rempler und Streitgespräch durch einen 28-jährigen Oldenburger geschlagen. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte festgestellt werden. Hier laufen noch die polizeilichen Ermittlungen. Der 28-jährige hatte bei einem freiwilligen Test um 20 Uhr einen vorläufigen Promillewert von 2,09. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten und muss noch zu den Vorwürfen befragt werden.
 
Die Polizei in Grube ermittelt und sucht Zeugen zum Vorfall. Hinweise werden per Telefon unter der Rufnummer 04364/245 erbeten. (red)


Kristina Kolbe

3,06 Promille hinterm Steuer

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Der Atemalkoholtest ergab über 3 Promille.

Der Atemalkoholtest ergab über 3 Promille.

Sereetz. Während für einige Herren an Himmelfahrt schlimmstenfalls der erhobene Zeigefinger der Partnerin wegen zu hohem Alkoholkonsums drohte, muss eine 36-jährige Ostholsteinerin mit wesentlich ernsthafteren Konsequenzen rechnen: Sie war am Donnerstagabend in Sereetz mit über drei Promille in ihrem Fahrzeug angetroffen worden.
 
Auffällig wurde die Frau an einer Tankstelle in Sereetz gegen 22.40 Uhr. Sie fuhr mit ihrem Audi in Richtung Ortsmitte. Eine alarmierte Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Bad Schwartau konnte kurz darauf den beschriebenen Audi samt Fahrerin in der Schulstraße feststellen. Die 36-Jährige wirkte deutlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab ein zwar vorläufiges, aber richtungsweisendes Ergebnis: Das Testgerät zeigte einen Wert von 3,06 Promille an. In der Folge wurde der Ostholsteinerin eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt bis auf Weiteres untersagt. Sie muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Raubüberfall am Jungfernstieg

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Hinweise werden unter der Rufnummer 04561/61541 erbeten.

Hinweise werden unter der Rufnummer 04561/61541 erbeten.

Neustadt. Am vergangenen Dienstag ging ein 17-jähriger Hamburger gegen 00.40 Uhr zu Fuß über den Jungfernstieg in Richtung Stadtmitte. Auf Höhe des Rundhafens kamen ihm drei Männer entgegen. Zunächst beleidigten sie den jungen Mann und völlig unvermittelt erhielt er einen Unterarmschlag gegen den Hals. Er ging zu Boden und wurde von den drei Männern durchsucht. Sie raubten 20 Euro Bargeld und einen Schlüsselbund. Wortlos gingen die Täter weiter in Richtung Strandbad.
 
Laut Beschreibung des Opfers sollen die Täter circa 25 Jahre alt sein. Sie waren deutlich alkoholisiert. Die Person, die den Hamburger niederschlug, hatte weiße Nike-Schuhe an und trug eine dunkelbraune Jacke aus grobem Leinenstoff.
 
Die Ermittler suchen Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen und den Tätern machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 04561/61541 erbeten.


Kristina Kolbe

Der Kinderwagen ist wieder da - Täter gibt Diebesgut zurück

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Sierksdorf. Als die fünfköpfige Familie aus Kaltenkirchen am 21. April den Hansa-Park in Sierksdorf besuchte, wurde der nur kurz abgestellte Zwillingskinderwagen samt Kamera und Portemonnaie entwendet.
 
Nach Sichtung der Videoüberwachungsaufnahmen konnten zwei Männer als Tatverdächtige erkannt werden. Mit einem Durchsuchungsbeschluss suchten die Beamten die Wohnung eines 35-Jährigen in Groß Grönau auf. Dort fand man zwar nicht den Kinderwagen, aber die Personalien des zweiten Tatverdächtigen konnten ermittelt werden.
 
Der 37-jährige Lübecker meldete sich daraufhin bei der Polizei und gab das gesamte Diebesgut, Kinderwagen, Fotoausrüstung und Geldbörse zurück.
 
Am Himmelfahrtstag kam der Familienvater wieder nach Neustadt und konnte von den Beamten alles abholen. Der junge Familienvater hatte diesen Diebstahl auch bei einem Radiosender geschildert. Es führte zu einer großen Welle der Hilfsbereitschaft. Er bedankte sich bei allen Helfern und auch bei den beteiligten Polizeibeamten für deren Ermittlungsarbeit und Unterstützung. (red)


Kristina Kolbe

Polizei zieht Bilanz: Keine Alkohol-Eskapaden an Himmelfahrt

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Die Dienststellen in Ostholstein melden einen sehr ruhigen Verlauf.

Die Dienststellen in Ostholstein melden einen sehr ruhigen Verlauf.

Ostholstein. In ganz Ostholstein waren die Einsatzkräfte am Himmelfahrts- oder auch Vatertag präsent, um ein Auge auf „Vatertagsgruppen“ zu haben. Diese sorgten aber im Vergleich zu den Vorjahren nicht für größere Einsätze.
 
In Malente am Kellersee machte eine große Gruppe von knapp 50 Jugendlichen auf sich aufmerksam. Sie hielten sich dort in der Badeanstalt auf. Die Musik war sehr laut und es sollte ein Böller geworfen worden sein. Die Beamten ermahnten zur Ruhe und Besonnenheit. Personalien wurden festgestellt und weitere Maßnahmen bei einem erneuten Einschreiten durch die Polizei angedroht.
 
In Timmendorfer Strand und Scharbeutz wurden kleinere Gruppen von den Beamten angehalten und vorsorglich „ermahnt“. Eine größere Gruppe von knapp 50 Personen aus Pansdorf in Richtung Oeverdiek gehend wurde ebenfalls angesprochen.
 
Mit dem Regen änderten sich die Einsatzanlässe. Einige Gruppen suchten Schutz vor dem Nass und standen in einer Innenhofzufahrt in der Krähenstraße, unter dem Tor der Hoffnung am Drägerpark und unter einem privaten Carport. Hier sorgte ihr Verhalten für polizeiliche Einsätze. Wildes urinieren und überlaute Musik sowie Gegröle musste von den Beamten unterbunden werden.
 
Auch in Eutin suchten Jugendliche gegen 17:30 Uhr Schutz in einer Unterführung beim Rathaus. Sie machten durch deutlichen Alkoholgenuss und lautstarkes Gegröle auf sich aufmerksam. Gegen 19.30 Uhr kam es in Riepsdorf beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr zu einer Körperverletzung. Hierzu sucht die Polizei Zeugen. Eine gesonderte Pressemitteilung wird hierzu erstellt.
 
Gegen 21 Uhr sollten sich 20 Personen vor dem Schlossplatz in Eutin schlagen. Die Beamten konnten klären, dass drei Personen an einer Körperverletzung beteiligt waren. Zwei Beteiligte wurden verletzt. Insgesamt verzeichnete die Regionalleitstelle für Lübeck 10 Einsätze und in Ostholstein 19 Einsätze mit Vatertagsbezug. (red)


Kristina Kolbe

Fahrerflucht nach Unfall mit Babyschale

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Die Polizei konnte den Unfallverursacher stellen.

Die Polizei konnte den Unfallverursacher stellen.

Scharbeutz. Gegen 21.15 Uhr fuhr ein 79-jähriger Sierksdorfer mit seinem schwarzen Kia auf der Strandallee in Richtung Timmendorfer Strand. Nahezu zeitgleich parkte ein 24-jähriger Scharbeutzer seinen Wagen auf dem Seitenstreifen in Richtung Norden und nahm aus dem Wagen die Babyschale mit dem Säugling.
 
Als der Kia-Fahrer überholte, übersah er offenbar den am Fahrzeug stehenden Vater und kam mit seinem Wagen gegen die Babyschale. Diese wurde dem jungen Mann aus der Hand gerissen, schleuderte durch die Luft und kam auf dem Seitenstreifen zum Liegen. Der Gurt der Schale verhinderte, dass das Kind herausgeschleudert wurde.
 
Der Sierksdorfer bremste nach Zeugenaussagen kurz, setzte dann mit überhöhter Geschwindigkeit seine Fahrt fort. Er konnte durch die alarmierte Polizei kurze Zeit später gestellt und kontrolliert werden.
 
Der Säugling wurde durch den Rettungsdienst und Notarzt nach Lübeck in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zu möglichen Verletzungen können noch nicht gemacht werden.
 
Den Kia-Fahrer erwartet ein Ermittlungsverfahren. Noch am Abend wurde seine Fahrerlaubnis beschlagnahmt. (red)


Kristina Kolbe

Polizei erhöht Einsatzkräfte zu Himmelfahrt

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Dem Spaß am Vatertag steht die Polizei nicht entgegen.

Dem Spaß am Vatertag steht die Polizei nicht entgegen.

Schleswig-Holstein. Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird am morgigen Himmelfahrtstag mit deutlich mehr Kräften als im Regeldienst im Einsatz sein.
 
Besonders sollen die Ostseestrände im Auge behalten werden. Im gesamten Land sind annähernd 350 zusätzliche Polizisten am Himmelfahrtstag im Einsatz, darunter auch zahlreiche Diensthundestaffeln. Die Polizeidirektion Lübeck setzt an den jeweiligen örtlichen Schwerpunkten vermehrt eigene und teilweise zusätzliche Kräfte der Eutiner Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und der Bereitschaftspolizei ein. Dieser Kräfteansatz trägt seinen Teil dazu bei, dass dieser Feiertag für alle Beteiligten friedlich verläuft.
 
„Junge Menschen und andere Feiernde sollen Spaß am Himmelfahrtstag haben - dem steht die Polizei nicht entgegen. Nur wenn der gemeinsame Bummel eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, das kühle Bier zum Alkohol-Exzess, die wilde Grillwurst zum Flächenbrand und die Musik zur Ruhestörung wird, werden die Einsatzkräfte tätig. Dadurch schützen wir die Feiernden und natürlich auch die Unbeteiligten“, so Jürgen Börner vom Landespolizeiamt in Kiel. (red)


Kristina Kolbe

Positive Kontrollbilanz nach Scheunenfest

Schönwalde-Bergfeld. Anlässlich eines Scheunenfestes in der Nacht von Samstag auf Sonntag führten Beamte der Polizeistation Schönwalde eine größere Verkehrskontrolle im Bereich Stendorf und Bergfeld durch. Die Bilanz fällt positiv aus: Es wurde keine Trunkenheitsfahrt festgestellt.
 
Gemeinsam mit Einsatzkräften aus Neustadt und Scharbeutz kontrollierten die Beamten der Polizeistation Schönwalde in der Zeit von Mitternacht bis 3.30 Uhr circa 250 Fahrzeugführer. Im Visier der Einsatzkräfte stand der abfließende Besucherverkehr eines nahegelegenen Scheunenfestes. Ziel der Kontrolle war die Überprüfung von Verkehrsteilnehmern auf ihre Verkehrstüchtigkeit an den Zu- und Abfahrtswegen zur großen Scheunenfete der Landjugend Neustadt. Die Beamten führten diverse Atemalkoholtests durch. Die Bilanz der Polizei fällt positiv aus: Es wurden keine Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Mehrzahl der Partygäste ließ sich mit dem Taxi oder von den Eltern fahren, um unbeschwert feiern zu können. (red)


Kristina Kolbe

Fluchtversuch von zwei Jungrindern endet doch wieder „hinter Gittern“

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(Foto: Pixabay)

(Foto: Pixabay)

Eutin. Am Dienstagvormittag gelang zwei jungen Rindern die Flucht von ihrer Koppel. Nach drei Stunden und einem Fluchtweg durch einige Vorgärten gelang es, die Tiere wieder zurück auf ihre Koppel zu treiben. Verletzt wurde niemand.
 
Gegen 9 Uhr früh wurden Beamte des Polizeirevieres darüber informiert, dass zwei rotbunte Jungrinder von einer Koppel in der Nähe des Schützenweg in Eutin ausgebrochen sind. Beim Eintreffen der Beamten liefen die Rinder gerade den Schützenweg in Richtung Zentrum Eutin. Trotz mehrerer Versuche der Beamten die Tiere wieder sicher auf ihre Koppel zu bringen, gelang den Tieren immer wieder die Flucht.
 
Ein Rind überwand im Schützenweg einen Zaun und gelangte so auf die dortigen Bahngleise, wo es jedoch von den Beamten weiter in Richtung „Deefstieg“ und weiter in die Straße „Eichblatt“ getrieben wurde. Auch zusammen mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Halter der beiden Rinder konnte das Tier nicht eingefangen bzw. zurückgetrieben werden. Durch diverse Gärten im Bereich „Eichblatt“ und „Am Ginsterbusch“ lief es weiter über die Fußgängerbrücke über die Bahngleise und dann in Richtung „Blaue Lehmkuhle“.
 
Von dort aus konnte das Jungtier dann endlich über die Kerntangente zurück in den Schützenweg auf die Koppel getrieben werden. Das andere Rind wurde zwischenzeitlich, nachdem es auf der Westtangente unterwegs war, durch Beamte der Bundespolizei zurück auf die Koppel getrieben. Die beiden „Flüchtigen“ befanden sich nach bisherigem Kenntnisstand erst seit einem Tag auf der Koppel und wurden frisch von der Herde getrennt. Offensichtlich war ihnen durch das Herunterdrücken des Stacheldrahtzaunes die Flucht von der Koppel gelungen. Mindestens ein beschädigter Gartenzaun, sechs Beamte mit teilweise drei Stunden Einsatzzeit, kurzfristige Sperrungen von Straßen und der Bahnstrecke Eutin-Malente sind das Ergebnis der Flucht. Der Halter der Rinder wird umgehend die Zäune im Bereich der Koppel so erhöhen, dass ein erneutes Ausbrechen nicht mehr möglich ist. (red)


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