Polizeimeldungen

Alexander Baltz

Polizei sucht Zeugen - Über 1.000 Kilogramm Silikonputz von Baustelle entwendet

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Dahme. Am Mittwoch (8. August) wurde in Dahme der Diebstahl von über einer Tonne Silikonkratzputz festgestellt. Unbekannte hatten mehr als 45 Eimer des Materials von einem Baustellengelände entwendet. Beamte der Polizeistation Grube suchen nun Zeugen und ermitteln wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Mittwochnachmittag meldete sich ein 55-jähriger Handwerker bei der Polizeistation Grube und erstattete Anzeige wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Unbekannte Täter hatten in dem Zeitraum vom 30. Juli bis 8. August 45 Eimer Silikonkratzputz mit einem Gesamtgewischt von über 1.000 Kilogramm von einem Baustellengelände an der Saarstraße in Dahme entwendet.
 
Beamte der Polizeistation Grube suchen nun Zeugen, die in dem genannten Tatzeitraum an der Saarstraße verdächtige Personen und insbesondere geeignete Fahrzeuge bemerkt haben, durch die die 45 Eimer an Baustoff abtransportiert wurden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 04364/245 entgegen genommen. (red)


Alexander Baltz

Mountainbike sichergestellt – Polizei in Süsel sucht Besitzer

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Eigentümer gesucht.

Eigentümer gesucht.




Süsel. Am 25. Juli kontrollierte die Polizei in Süsel einen 40-jährigen Fahrradfahrer. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass das mitgeführte Mountainbike des Ostholsteiners vermutlich aus einem vorherigen Diebstahl stammt. Im Zuge der laufenden Ermittlungen konnte das Rad bis jetzt keinem Besitzer zugeordnet werden, möglicherweise wurde der Diebstahl bislang auch noch nicht angezeigt.
 
Vor diesem Hintergrund suchen die Beamten nun den Besitzer des schwarzen Mountainbikes der Marke Centurion. Auffällig sind der weiße Sattel, der weiße Lenker und die Scheibenbremsen. Zeugen, die Angaben zur Herkunft des Rades machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Süsel unter Tel. 04524/256. (red)


Alexander Baltz

Unfall auf der B 501 - Vierköpfige Familie und zwei weitere Personen nach Verkehrsunfall bei Schashagen verletzt

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Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Schashagen. Vergangenen Mittwochvormittag ereignete sich auf der Bundesstraße 501 zwischen Neustadt und Grömitz ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sechs Personen verletzt wurden. Unter den Beteiligten befand sich auch eine Familie mit zwei Kindern. Gegen 10.50 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen auf der B 501 zwischen Neustadt und Grömitz alarmiert. Bisherigen Erkenntnissen nach befuhr eine 47-jährige Ostholsteinerin mit ihrer Mercedes A- Klasse die Bundesstraße in Richtung Grömitz. In einer 70er-Zone in Höhe der Abzweigung Richtung Schashagen prallte von hinten kommend aus noch nicht eindeutig geklärter Ursache plötzlich ein mit einer vierköpfigen Familie besetzter Citroen Berlingo auf das Heck der A-Klasse. Bedingt durch die Wucht des Zusammenpralls geriet der Citroen nach rechts von der Fahrbahn und prallte dort gegen die beginnende Leitplanke. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug, schleuderte über die Leitplanke eine fünf Meter stark bewaldete Böschung hinunter und blieb dort auf der Beifahrerseite liegen. Die Mercedes A-Klasse wurde durch den Aufprall nach vorne gestoßen, konnte jedoch trotz starker Beschädigungen am Heck von der Ostholsteinerin auf der Fahrbahn gestoppt werden.
 
Aus dem Citroen Berlingo konnte sich eine vierköpfige Familie eigenständig befreien. Die 35 und 36 Jahre alten Eltern sowie die eineinhalb und siebenjährigen Töchter aus Mecklenburg-Vorpommern wurden nach bisherigem Kenntnisstand leicht verletzt, ebenso die 47-jährige Fahrerin und deren 22-jährige Begleitung der A-Klasse. Alle Unfallbeteiligten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.
 
Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 501 zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Neben den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr waren neun Rettungswagen und drei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Nach derzeitigem Sachstand prüfen die Beamten der Polizeistation Grömitz jetzt, ob die 35-jährige Fahrerin des Citroen möglicherweise zu schnell fuhr. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der überhöhten Geschwindigkeit und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang und insbesondere die Fahrweise der beteiligten PKW beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten in Grömitz unter Tel. 04562/22000 entgegen. (red)


Petra Remshardt

47-Jährige weiterhin vermisst

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Alexandra M.

Alexandra M.

Eutin. Die 47-jährige Alexandra M. aus Eutin wird weiterhin seit Freitag (27. Juli) vermisst! Absuchen mit einem Fährtenhund haben ergeben, dass sich die Frau in Neustadt aufgehalten haben muss und offenbar stadtauswärts an der Promenade gegangen ist. Nun liegen Zeugenaussagen vor, dass Frau Alexandra M. in Begleitung zweier Männer in Grömitz im Bereich der Bundesstraße 501 und des Königredders gesehen wurde. Die beiden Männer werden als jung und von schlanker Statur beschrieben. Sie sollen schwarze Haare haben. Frau Alexandra M., die auch auf den Namen "Sandra" hört, ist 171 Zentimeter groß, hat kurze, grau-blonde Haare und ein rundliches Gesicht. Die zuletzt getragene Kleidung war ein schwarzes T-Shirt und Shorts - vielleicht führt die Frau auch einen Strohhut bei sich. Die Kriminalpolizei Eutin bittet die beiden Männer, dass sie sich melden. Auch weitere Hinweise zum Aufenthalt von Frau Alexandra M. werden unter der Rufnummer 04521/8010 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten. (red)


Kristina Kolbe

Frau durch Luftgewehr verletzt - Täter hat gestanden

Eutin. Am Samstag wurde in Eutin vor dem Hotel Rigoletto geschossen. Dabei ist eine 63-jährige Ostholsteinerin getroffen und verletzt worden. Durch intensive Tatortarbeit der Polizei aus Eutin und Bad Malente konnte der Täter nun überführt werden.
 
Gegen 11.15 Uhr ging die Ostholsteinerin auf dem Fußweg des Segenhörn 4 in Eutin. Plötzlich bemerkte sie einen starken Schmerz in ihrer Hand und stellte dann eine blutende Platzwunde fest. Sie war sich sofort sicher, dass die Verletzung nur durch einen Schuss aus einem Luftgewehr entstanden sein konnte und rief die Polizei über den Notruf 110. Laut Zeugenaussagen wurden bereits zuvor mehrere Schüsse wahrgenommen.
 
Die Polizei aus Bad Malente und Eutin begann mit einer intensiven Tatortarbeit. Sie stellten ein Hinweisschild des Ostholsteinischen Reitervereins fest, welches mehrfach beschossen wurde. Es konnten sieben Einschüsse festgestellt werden. Die dort feststeckende Munition wurde sichergestellt. Eine Schussanalyse vor Ort ergab den entscheidenden Hinweis auf den Tatort. Die Schüsse wurden aus einem Gebäude abgegeben. Die Bewohner des Gebäudes wurden befragt. Auf Nachfrage konnte dann bei einem der Bewohner des Hauses das gesuchte Luftgewehr und die Munition festgestellt und als Beweismittel beschlagnahmt werden. Der in Eutin lebende Mann räumte die Tat ein und lieferte bei einer anschließenden Vernehmung auf dem Polizeirevier Eutin ein umfassendes und glaubwürdiges Geständnis ab. Der 29-jährige Ostholsteiner hat nun mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen. (red)


Kristina Kolbe

Badeunfall: Mann nach Kopfsprung schwer verletzt

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Die Polizei weist auf die Baderegeln der DLRG hin.

Die Polizei weist auf die Baderegeln der DLRG hin.

Fehmarn. Gegen 1.40 Uhr wurde die Polizei zu einem Badeunfall am Südstrand in Höhe des Schwimmbades gerufen. Beim Erreichen des Einsatzortes wurde ein 42-jähriger Mann bereits durch den Notarzt und Rettungssanitäter ärztlich versorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Rumäne mit einem Kopfsprung von einem Badesteg in die Ostsee gesprungen ohne sich vorher zu vergewissern, ob das Wasser tief genug ist. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Kiel geflogen. Der Landeplatz für den Rettungshubschrauber wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Burg auf Fehmarn ausgeleuchtet.
 
Die Polizei weist auf die Baderegeln der Deutschen Lebens- Rettungs- Gesellschaft (DLRG) hin, insbesondere darauf, dass das Springen in unbekannte Gewässer lebensgefährlich sein kann. (red)


Admin

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht mit leicht verletztem Kind

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Unfallflucht in Burg auf Fehmarn

Unfallflucht in Burg auf Fehmarn

Am Donnerstagmittag ( 12.07.2018 ) kam es in Burg auf Fehmarn, im Landkirchener Weg, zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern. Hierbei wurde unter anderem ein Kind leicht verletzt. Der Unfallgegner entfernte sich anschließend, ohne sich um das Kind zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen.
 
Am Freitagmittag ( 13.07.2018 ) gab ein 49-jähriger Ostholsteiner bei den Beamten der Polizeistation Fehmarn an, dass er am vorherigen Tage ( 12.07.2018 ), gegen 13.10 Uhr, zusammen mit seiner 6-jährigen Tochter mit dem Fahrrad im Landkirchener Weg in Burg auf Fehmarn unterwegs war. Die Beiden befuhren hierbei hintereinander den für beide Fahrtrichtungen freigegebenen Fahrradweg in Richtung Landkirchen. In Höhe eines dortigen Blumengeschäftes kam ihnen eine männliche Person auf einem Pedelec entgegen.
Nachdem der Pedelec-Fahrer den Vater passiert hatte, hörte dieser anschließend einen Knall und konnte erkennen, dass seine Tochter und der Fahrer des Pedelec offensichtlich aufgrund eines Zusammenstoßes gestürzt waren. Der Fahrer des Elektrofahrrades habe sich lediglich kurz entschuldigt und sei dann weiter in Richtung Burg auf Fehmarn gefahren. Die 6-Jährige zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen zu, die bei einem anschließenden Aufsuchen eines Krankenhauses ärztlich versorgt wurden.
 
Der Pedelec-Fahrer kann durch den 49-jährigen Ostholsteiner als ca. 50-jähriger, ca. 185 cm großer und kräftiger Mann beschrieben werden. Dieser war zur Unfallzeit mit einer kurzen schwarzen Hose, einem schwarzen T-Shirt und einem schwarzen Basecap auf einem schwarzen Pedelec unterwegs. Laut Angaben des Vaters hatte sich der Flüchtige bei dem Unfall auch leicht am linken Arm verletzt.
Die Polizeistation Fehmarn ermittelt nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Pedelec-Fahrer machen können, sich unter 04371-503080 zu melden.


Reporter Timmendorf

Ohne Führerschein und betrunken durch Hemmelsdorf: Verfolgungsfahrt über die A1 endet mit Entnahme einer Blutprobe

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Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de

Beispielfoto: Arno Bachert/pixelio.de

Timmendorfer Strand/Hemmelsdorf. Am Dienstagabend (17. Juli 2018)) versuchte ein weißer Pkw Smart sich durch Flucht einer stationären Verkehrskontrolle zu entziehen. Im Rahmen einer anschließenden Verfolgungsfahrt konnte das Fahrzeug auf der Bundesautobahn A1 durch Zufall gestoppt werden. Da der Fahrzeugführer unter anderem betrunken war, wurde ihm anschließend eine Blutprobe entnommen.

Am gestrigen Dienstagabend führten Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR Scharbeutz) und der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein (PD AFB) gemeinsam eine stationäre Verkehrskontrolle am Ortsausgang Hemmelsdorf (Gemeinde Timmendorfer Strand), in Richtung Ratekau, durch.

Gegen 18.50 Uhr beabsichtigte ein Beamter durch Heben einer Anhaltekelle einen weißen Pkw Smart mit Hamburger Kennzeichen in den Bereich der Kontrollstelle zu bringen.

Der Smart wurde jedoch stark beschleunigt und machte keine Anstalten, den Weisungen des Beamten zu folgen. Nur durch einen großen Schritt zur Seite konnte der Beamte einen Aufprall verhindern. Der Smart fuhr weiter mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ratekau.

Durch die sofortige Verfolgung des Pkw durch einen Funkstreifenwagen der PD AFB konnte dieser weiter in Richtung Ratekau und von dort auf die Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg verfolgt werden.

Auf der Autobahn herrschte zum Zeitpunkt der Verfolgungsfahrt reger Fahrzeugverkehr. Der Smart wechselte hier in kurzer Zeit mehrfach abrupt die Fahrspuren und nur durch sofortiges Abbremsen anderer Fahrzeugführer konnte ein Verkehrsunfall vermieden werden.

Nachdem der Fahrzeugverkehr dann aufgrund einer vorhandenen Großbaustelle komplett zum Stillstand gekommen war, wurde der weiße Smart plötzlich auf die Standspur gelenkt und dort mit einer vom verfolgenden Funkstreifenwagen abgelesenen Geschwindigkeit von 125 km/h weiter in Richtung Hamburg gelenkt.

In diesem Bereich ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit teilweise auf 60 km/h begrenzt.

Im Bereich einer Verschwenkung des Baustellenbereiches war die Standspur nach circa 1,5 Kilometer durch Baken versperrt, so dass der Smart seine Flucht mit einer Vollbremsung beenden musste.

Bei einer anschließenden Kontrolle konnten ein 27-jähriger aus dem Hamburger Randgebiet als Fahrzeugführer und ein 28-jähriger aus Hamburg als Beifahrer festgestellt werden. Da beim Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt werden konnte und der Verdacht bestand, dass er Betäubungsmittel konsumiert hat, wurde ihm im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Ein vorheriger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Atemalkoholwert von 0,98 Promille.

Weiterhin besteht der Verdacht, dass der 27-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Smart unerlaubt genutzt hat.

Aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse des Pkw Smart, musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Für circa eine Stunde war der rechte Fahrstreifen für die Maßnahmen gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

An dem Einsatz waren sechs Funkstreifenwagen beteiligt und man kann von großem Glück sprechen, dass durch die Fahrweise des Smart-Fahrers niemand zu Schaden gekommen ist.

Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis. (PM/R.K./Foto: Arno Bachert/pixelio.de)


Kristina Kolbe

Hüpfburg ins Hafenbecken geweht - Vier Kinder verletzt

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(Foto: Pixabay)

(Foto: Pixabay)

Fehmarn. Am vergangenen Wochenende fand „Am Yachthafen“ auf Fehmarn die Open Marina statt. Am Freitagabend löste sich aufgrund starken Windes eine Hüpfburg aus der Verankerung, überschlug sich und wehte dann in das angrenzende Hafenbecken des Yachthafens. Vier Kinder wurden hierbei verletzt.
 
Gegen 19.40 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Fehmarn darüber informiert, dass sich auf der Open Marina auf Fehmarn vier Kinder durch eine umgewehte Hüpfburg verletzt haben sollten. Die eingesetzten Beamten mussten auf dem Festgelände feststellen, dass eine Hüpfburg, die sich auf einer angrenzenden Rasenfläche befunden hatte, vermutlich aufgrund des herrschenden Windes aus der Verankerung gelöst hatte und nun im angrenzenden Hafenbecken lag.
 
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich mehrere Kinder auf der Hüpfburg, die sämtlich von der Hüpfburg gefallen und zu Boden gestürzt waren. Vier Kinder im Alter von drei, fünf, sechs und sieben Jahren verletzten sich hierbei. Die 3-Jährige aus Brandenburg, die 6-Jährige aus Ostholstein und die 7-Jährige aus Nordfriesland erlitten nach bisherigen Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen und mussten vor Ort nicht ärztlich versorgt werden.
 
Der 5-jährige Bruder der 7-Jährigen erlitt durch den Sturz jedoch eine Armfraktur und wurde nach einer ärztlichen Versorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in eine Klinik in Eutin gebracht und dort stationär aufgenommen. Mittlerweile ist er aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Eine zweite Hüpfburg, die sich ebenfalls auf der Rasenfläche befand, wurde aufgrund des immer noch herrschenden Windes umgehend abgeschaltet und der Betrieb eingestellt. Die Polizeistation Fehmarn hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. (red)


Kristina Kolbe

Schlägerei nach Buschfest - Polizei sucht Zeugen

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Die Polizeistation Süsel ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Die Polizeistation Süsel ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Süsel. Am Sonntagmorgen kam es nach dem Besuch des Buschfestes zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
 
Gegen 1.50 Uhr verließ ein 22-Jähriger aus Hessen zusammen mit einem 23-Jährigen aus Paderborn das Buschfest in Süsel. Als sie die Straße „An der Bäderstraße“ erreicht hatten, kam es mit zwei unbekannten Personen zu einem Streitgespräch, das sich so hochschaukelte, dass sich alle vier Personen gegenseitig schlugen. Nachdem sich die beiden unbekannten Personen dann kurzzeitig in Richtung der sogenannten „Grillkuhle“ entfernten hatten, kamen sie kurze Zeit später mit drei weiteren Personen zurück.
 
Der 22-jährige Hesse soll daraufhin von der fünfköpfigen Personengruppe auf den Boden geschubst und dann abwechselnd aus der Gruppe heraus getreten worden sein. Anschließend flüchteten die fünf Personen in unterschiedliche Richtungen. Die beiden jungen Männer wurden durch den Vorfall leicht verletzt, mussten vor Ort jedoch nicht ärztlich versorgt werden. Lediglich eine der flüchtigen Personen konnte als Mann im Alter von 20 bis 25 Jahren mit blonden Haaren beschrieben werden.
 
Bekleidet war der Mann mit einem dunklem Pullover und einer blauen Jeanshose. Auffällig war ein Piercing in Form einer kleinen Stange am rechten Ohr. Die Polizeistation Süsel ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Personen machen können, sich unter 04524/256 bei der Polizei in Süsel zu melden.


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Riskantes Überholmanöver mit Unfallflucht

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Großenbrode/Klaustorf. Am Freitagabend kam es auf der Bundesstraße 501 in Höhe des Ortsteils Klaustorf zu einem riskanten Überholvorgang, in dessen Verlauf ein Verkehrsunfall nur durch eine Vollbremsung vermieden werden konnte. Das überholende Fahrzeug entfernte sich, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen.
 
Gegen 17.30 Uhr am Freitag befuhr ein 29-Jähriger aus Ostholstein mit seinem Traktor und zwei mit Getreide beladenen Anhängern die Bundesstraße 501 aus Heiligenhafen kommend in Richtung Neukirchen. Am Ortseingang des Ortsteils Klaustorf, im Bereich einer lang gezogenen Linkskurve, beabsichtigte plötzlich ein Auto das langsam fahrende Gespann zu überholen und scherte hierzu auf die Gegenfahrbahn aus.
 
Als das Fahrzeug ungefähr die Hälfte des Traktors mit seinen Anhängern überholt hatte, konnte der 29-jährige Traktorfahrer erkennen, dass sich ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn von vorne näherte und dass es ohne eine sofortige Vollbremsung zu einem Zusammenstoß zwischen dem überholenden und dem entgegenkommenden Fahrzeug kommen würde. Sowohl der Traktor als auch das entgegenkommende Fahrzeug wurden stark abgebremst, damit das überholende Fahrzeug seinen Überholvorgang beenden konnte.
 
Anschließend setzte der Überholende seine Fahrt in Richtung Neukirchen fort, ohne sich über mögliche Unfallfolgen zu vergewissern. Durch die Notbremsung des Traktors sind die beiden voll beladenen Anhänger auf die Zugmaschine aufgelaufen und haben diesen erheblich beschädigt. Nach jetzigem Kenntnisstand entstand bei dem Gespann ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.
 
Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen, vermutlich grauen Pkw gehandelt haben. Der Fahrzeugverkehr wurde für die Zeit der Unfallaufnahme durch Beamte um die Unfallstelle herumgeleitet. Nach 90 Minuten war die Fahrbahn wieder frei. Das Polizeirevier Heiligenhafen ermittelt nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug machen können, sich unter 04362/50370 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Werkstattbrand: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

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Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Eutin. Am Freitag geriet in Eutin ein kombiniertes Wohn- und Geschäftsgebäude in Brand. Eine sich in dem Gebäude befindliche KFZ- Werkstatt brannte nahezu vollständig aus. Zudem wurden auch mehrere Wohnungen des Hauses durch das Feuer beschädigt.
 
Gegen 17.30 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Feuer in der Elisabethstraße in Eutin alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen aus einer sich in dem kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäude befindlichen KFZ-Werkstatt. Auch die in dem Gebäude befindlichen Wohnungen waren im weiteren Verlauf von dem Feuer betroffen. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr sperrte die Polizei die Brandstelle großräumig ab. Personen wurden nicht verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf circa 250.000 Euro.
 
Nach derzeitigem Sachstand ist das Feuer in der KFZ- Werkstatt des Gebäudes vermutlich während dort durchgeführter Schweißarbeiten ausgebrochen. Die Ermittlungen der Eutiner Kriminalpolizei sind jedoch noch nicht abgeschlossen und dauern weiter an. Nach Aufnahme des Brandortes durch die Ermittler konnte die zunächst beschlagnahmte Brandstelle am Montag wieder freigegeben werden. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung. (red)


Kristina Kolbe

Unfallflucht auf der K 51

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Grönwohldshorst. Gegen 4.20 Uhr am vergangenen Samstag meldeten Zeugen einen stark beschädigten PKW auf der Kreisstraße 51 in Grönwohldshorst. Die alarmierten Beamten der Polizeistation Grömitz stellten daraufhin im Einmündungsbereich der Kreisstraße 51 auf die Bundesstraße einen verlassenen Ford Ka fest. Der PKW war stark deformiert. Der Fahrer hielt sich nicht mehr vor Ort auf.
 
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der silberne Ford aus Richtung Kellenhusen kommend auf der Kreisstraße unterwegs war. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Fahrer im Kurvenbereich kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße 501 die Kontrolle über das Fahrzeug, fuhr anschließend über eine Verkehrsinsel, beschädigte drei Verkehrsschilder und schleuderte danach in den gegenüber liegenden Straßengraben. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
 
In dieser Sache haben die Beamten der Polizeistation Grömitz die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Nach derzeitigem Stand sollen mehrere Verkehrsteilnehmer kurz nach dem Unfall direkt neben dem beschädigten Ford einen Mann gesehen haben. Der vermutliche Fahrer hat die angebotene Hilfe jedoch abgelehnt und die passierenden Fahrzeuge weiter geschickt. Danach hat sich der Fahrer des Fords unerkannt von der Unfallstelle entfernt. Zeugen, die vor Ort kurzzeitig angehalten und den Mann an dem Ford gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Grömitz unter der Telefonnummer 04562/22000 in Verbindung zu setzen. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Fünf Wildgänse überfahren

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Als die Gänse auf die Straße traten, wurden sie von dem hellgrünen SUV erfasst.

Als die Gänse auf die Straße traten, wurden sie von dem hellgrünen SUV erfasst.

Mönchneversdorf. Am vergangenen Sonntagabend hat ein Unbekannter auf der Hansühner Straße am Mönchneversdorfer See fünf Wildgänse überfahren und sie schwer verletzt zurück gelassen.
 
Gegen 21.45 Uhr war eine 54-jährige Ostholsteinerin mit ihrem Fahrzeug auf der Landesstraße 216 von Schönwalde kommend in Richtung Hansühn unterwegs. Vor ihr fuhr ein größerer, hellgrüner PKW, dem Aussehen nach vermutlich ein SUV/Geländewagen, so die Ostholsteinerin.
 
In Höhe des Ortseingangs Mönchneversdorf befanden sich zu diesem Zeitpunkt vier Wildgänse an der Fahrbahn, eine Gans hatte die Straße bereits betreten. Nach derzeitigem Sachstand soll der Fahrer des hellgrünen SUV die Geschwindigkeit seines Autos zunächst verlangsamt, aber nicht angehalten haben. Als anschließend die vier anderen Wildgänse die Straße betraten, soll der SUV ohne zu stoppen alle Gänse überfahren haben und danach weiter in Richtung Hansühn gefahren sein. Auf die Anhalterufe und Hinweise der 54-jährigen Zeugin reagierte der Fahrer nicht. Bis zum Eintreffen eines informierten Jägers waren bereits drei Gänse verendet, zwei weitere sind an dem nahe gelegenen See verstorben.
 
Die Polizei in Schönwalde am Bungsberg ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zu dem hellgrünen SUV und dessen Nutzer machen können. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 04528/510 entgegen genommen. (red)


Alexander Baltz

Mit Video: Feldbrände in Rettin und Rogerfelde

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Rettin/Rogerfelde. Wochenlange Trockenheit hat nicht nur die Waldbrandgefahr enorm ansteigen lassen - auch Felder sind bedroht. Aus bislang ungeklärter Ursache stand in Rogerfelde am Dienstagnachmittag plötzlich ein Teil eines abgeernteten Rapsfeldes in Flammen. Der Flächenbrand konnte schnell von den Feuerwehren Neustadt, Altenkrempe und Roge gelöscht werden. Kurze Zeit später musste die Feuerwehr Neustadt erneut ausrücken, um einen Feldbrand zwischen Rettin und Pelzerhaken zu löschen. (sm/ab)


Kristina Kolbe

Juwelierüberfall jetzt bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“

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Obwohl es Fotos von den Tätern gibt, konnte der Fall noch nicht gelöst werden.

Obwohl es Fotos von den Tätern gibt, konnte der Fall noch nicht gelöst werden.

Timmendorfer Strand. Morde und Überfälle beschäftigen Rudi Cerne und die Kriminalpolizei in der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ am 4. Juli um 20.15 Uhr im ZDF.
 
Mit dabei ist auch ein Fall, der in unserer Region passierte.
 
Der Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Timmendorfer Strand vom 27. Juli 2017 erregte bundesweites Aufsehen: Die beiden Täter gelangten gegen 10.30 Uhr in das Geschäft, nachdem einem der beiden Personen auf Klingeln geöffnet worden war. In der Folge bedrohte ein Täter das Personal mit einer Schusswaffe, während der andere Täter mit einem Hammer eine Vitrine einschlug, um an die darin befindlichen Uhren zu gelangen. Weil der für die anschließende Flucht bereit gestellte Motorroller nicht ansprang, flüchteten die Täter zu Fuß. Sie konnten bis heute nicht gefasst werden, obwohl die Überwachungskamera von den Räubern bei der Tatausführung gute Aufnahmen fertigte.
 
Die Kriminalpolizeistelle Bad Schwartau bekommt nun am Mittwoch, dem 4. Juli die Gelegenheit, dieses „ungelöste Aktenzeichen“ im Fernsehen zu präsentieren.
 
Die Kripo Bad Schwartau wird diesen Fall in der live ausgestrahlten Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ darstellen. Die Ermittler der Kriminalpolizeistelle erhoffen sich durch die Präsentation dieses Falles neue Hinweise und Ermittlungsansätze von den Zuschauern dieser Sendung, die zur Lösung dieses Falles beitragen können. Dafür stehen den Hinweisgebern während der Sendung die Telefonleitungen im Fernsehstudio zur Verfügung. Darüber hinaus stehen die Kripo Bad Schwartau und der Zentrale Kriminaldauerdienst Lübeck während und nach der Sendung unter Rufnummer 0451- 220 7564 zur Verfügung, um eingehende Hinweise entgegen zu nehmen. (red)


Kristina Kolbe

Sturzbetrunken - Frau verletzt sich bei Fahrradunfall

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Die Osthosteinerin wurde aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Osthosteinerin wurde aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Eutin. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich eine 52-jährige Frau infolge eines Fahrradsturzes schwer verletzt.
 
Gegen 1.45 Uhr wurde die Polizei in Eutin zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Radfahrerin in der Straße Quitschenbarg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der Unfallstelle versorgten Rettungskräfte bereits eine 52-jährige Ostholsteinerin, die offensichtlich mit ihrem Fahrrad schwer gestürzt war.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die Frau mit ihrem Fahrrad den Quitschenbarg in Richtung der Wilhelm-Wisser-Straße in Eutin. Auf der abschüssigen Fahrbahn verlor sie die Kontrolle über ihr Rad und stürzte auf die Fahrbahn. Aufgrund der durch den Sturz verursachten nicht unerheblichen Verletzungen wurde die Ostholsteinerin zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
 
Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten starken Atemalkoholgeruch bei der verletzten Frau fest. Ein freiwilliger Alkoholtest bestätigte den Anfangsverdacht - die Ostholsteinerin war stark alkoholisiert. Das vorläufige Ergebnis des Tests belief sich auf 2,08 Promille. Daraufhin wurde ihr noch im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die 52-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten. (red)


Kristina Kolbe

Mit 2,3 Promille gegen die Mauer

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Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde die Fahrerin mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde die Fahrerin mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Heiligenhafen. Am vergangenen Freitagabend fuhr eine 42-jährige Ostholsteinerin mit ihrem Nissan Pixo in der Weidestraße in Richtung Postlandstraße. Dabei kam sie nach links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Steinmauer. Durch den Aufprall wurden die Airbags ausgelöst. Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde die Fahrerin mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde auch eine Blutprobe entnommen. Ein vorläufiger Test der Polizei hatte zuvor einen Wert von 2,31 Promille angezeigt.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenhafen streute die Fahrbahn ab. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Die massive Feldsteinmauer zeigte keine Schäden. (red)


Kristina Kolbe

Diebstahl einer „Schwalbe“ - die Polizei sucht Zeugen

Eutin. Von der Terrasse eines Grundstücks in der Eutiner „Riemannstraße“ wurde im Zeitraum vom 26. auf den 27. Juni ein Kleinkraftrad Simson „Schwalbe“ entwendet.
 
Die Terrasse des Grundstückes ist von der Straße her nicht einsehbar. Das Krad wurde von seinem Besitzer am Abend auf der Terrasse abgestellt und sollte am folgenden Tag gegen 17.30 Uhr wieder benutzt werden. Das Lenkradschloss war eingerastet.
 
Die „Schwalbe“ befand sich in einem sehr guten Restaurationszustand. Entgegen dem Werkszustand ist sie mit einer 12-Volt-Zündanlage (statt 6 Volt) ausgerüstet. Auffällig an dem Krad sind darüber hinaus die verchromten Gehäuse der Lenkerblinker. Das Fahrzeug verfügt über eine 3-Gang-Fußschaltung.
 
Die Ermittlungen zum Diebstahl des beschriebenen Krades werden bei dem Polizeirevier in Eutin geführt. Hinweise zu der Tat / dem Täter oder zum derzeitigen Aufbewahrungsort werden unter 04521/8010 entgegen genommen. (red)


Kristina Kolbe

Unfall mit geklautem Opel



















Eutin. Am Mittwochabend wurden Beamte des Polizeireviers Eutin in die Albert-Mahlstedt-Straße geschickt, da dort ein Wagen gegen eine Gebäudeecke gefahren sein sollte. Der Fahrer war zu Fuß flüchtig.
 
Gegen 21.40 Uhr konnten die Beamten im Straßenverlauf an der Ecke zur Heinrich-Westphal-Straße einen orangefarbenen Opel Corsa feststellen. Der Wagen stand frontal zur Hauswand und war gegen den Mast der dortigen Ampelanlage gefahren.
 
Zeugen gaben gegenüber den Beamten an, dass der Fahrer zu Fuß flüchtig sei und eine jüngere Frau diesem Mann hinterherlief. Möglicherweise gehörten beide zusammen. Sie werden wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 45 Jahre, stark übergewichtig, Brillenträger, kurze, dunkle Haare. Er trug eine kurze, graue Hose und ein beigefarbenes T-Shirt. Die Frau ist ca. 20 Jahre alt, von schlanker Statur, blonde Haare. Sie trug ein weißes Kleid.
 
Zu dem Opel Corsa konnten die Beamten ermitteln, dass dieser zuvor in der Bahnhofsstraße entwendet wurde. Ein Ausfahrer hatte den Wagen kurz abgestellt und dabei den Schlüssel im Zündschloss stecken lassen.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Eutin sicherte die auslaufenden Betriebsstoffe bei dem Opel. Der Bauhof wurde alarmiert und kümmert sich noch am Abend um die beschädigte Ampelanlage. Der Wagen wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen sichergestellt und abgeschleppt. Die Hauswand wurde nur leicht beschädigt. Eine Schadenshöhe kann nicht genannt werden. (red)


Kristina Kolbe

Verdächtige Briefsendung in Heiligenhafen

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Heiligenhafen. Am Dienstag traf auf dem Polizeirevier Heiligenhafen eine Briefsendung ein, aus der ein weißes Pulver herausrieselte.
 
Bis zur endgültigen Klärung, um welche Substanz es sich bei dem Pulver gehandelt hat, wurde zunächst die Dienststelle in der Lauritz-Maßmann-Straße und im weiteren Verlauf auch das Postverteilerzentrum in Heiligenhafen durch die zuständige Kreisordnungsbehörde gesperrt. Mit lediglich leichten Einschränkungen konnte die Polizei ihren Dienst aus den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr heraus aufrechterhalten.
 
Vonseiten der Polizei in Heiligenhafen wurden Ermittlungen aufgenommen. Durch die ATF (Analytische Task Force der Feuerwehr Hamburg) wurde der unbekannte Stoff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Waschpulver analysiert. Nach übereinstimmender Bewertung von ATF-Mitarbeitern einerseits und dem Kreisgesundheitsamt Ostholstein andererseits wurde eine Gefährdung vor diesem Hintergrund schließlich verneint.
 
Ermittlungen des Polizeirevieres Heiligenhafen haben ergeben, dass beim Landeskriminalamt Hamburg ein Sammelverfahren gegen einen Tatverdächtigen geführt wird, der bereits mehrere derartiger Briefe an verschiedene Polizeidienststellen in Berlin und Hamburg verschickt hat und der auch für die hier eingegangene Postsendung verantwortlich sein könnte.
 
Bei der Staatsanwaltschaft in Lübeck wird derzeit geprüft, ob das Ermittlungsverfahren zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft in Hamburg abzugeben ist.


Kristina Kolbe

Drei Verdächtige nach Einbruch vorläufig festgenommen

Oldenburg. Aufgrund eines Hinweises eines Wachdienstes konnten am Donnerstagmorgen gegen 3:40 Uhr drei 19-jährige Tatverdächtige in einem von Ihnen genutzten Auto im Gewerbegebiet Voßberg durch Polizeibeamte aus Oldenburg vorläufig festgenommen werden.
 
Die jungen Männer sind verdächtig, in einen dortigen Getränkehandel eingebrochen zu haben. Ziel ihrer Einbruchs war offenbar, Getränke-Paletten mit gängigen „ Energie Drinks“ zu entwenden. Der in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgestellte Skoda war mit diversen Paletten beladen. Da weitere Paletten am Tatort bereitgestellt standen, gehen die Ermittler davon aus, dass weitere Fahrten zum Abtransport geplant waren. Die Schadenshöhe dürfte knapp unter 500 Euro liegen. Sowohl Einbruchswerkzeug als auch das Diebesgut konnten noch am Kontrollort sichergestellt werden.
 
Die Täter sind geständig, den Einbruch verübt zu haben. Man habe eine größere Menge Getränke für den Eigenbedarf verwenden wollen. Zudem gaben sie in der Vernehmung bei der Kriminalpolizei in Oldenburg an, dass sie im Bereich Kellenhusen in einen Mini-Golf Betrieb eingebrochen waren bzw. es versucht hätten.
 
Im Laufe der Ermittlungen zeigte sich zumindest einer der Tatverdächtigen als reumütig und gab mehrere Einbrüche, die man in Bereich der Küstenorte in Ostholstein in den letzten zwei Wochen verübt haben will, zu. Zum jetzigen Stand sind sie für insgesamt sieben Taten verantwortlich. Betroffen sind Strandkorbvermieter, eine Surf-Schule, ein Kiosk sowie der zuvor erwähnte Mini-Golf-Betrieb und Getränkemarkt.
 
Die Tatorte befinden sich in Heiligenhafen, Oldenburg, Kellenhusen, Grömitz und Scharbeutz.
 
Zwei der Tatverdächtigen haben zurzeit einen Wohnsitz in Ostholstein. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurden alle drei nach erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (red)


Kristina Kolbe

Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung

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Die Sachbearbeitung dieser Straftat wird auf dem PABR Scharbeutz geführt.

Die Sachbearbeitung dieser Straftat wird auf dem PABR Scharbeutz geführt.

Scharbeutz. Am Mittwochabend wurde eine Streife des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR) zu einer Gefahrenstelle an die Anschlussstelle Bad Schwartau entsandt. Dort sollte gegen 18.10 Uhr ein Pkw seinen Auspuff verloren haben.
 
Der Opel Corsa hatte seine Fahrt in Richtung Fehmarn fortgesetzt.
 
Zehn Minuten später meldet die Regionalleitstelle Süd der Polizei, dass ein Pkw-Fahrer über den in der Baustelle liegenden Auspuff gefahren wäre und leicht beschädigt auf das Erscheinen der Polizei warten würde.
 
Der gesuchte Opel Corsa wurde an der Anschlussstelle Neustadt-Pelzerhaken angehalten und kontrolliert. Der Auspuff am Fahrzeug fehlte. Eine Beschreibung passte auf die Fahrzeugführerin.
 
Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass die Kennzeichen an dem Fahrzeug bereits neu ausgegeben wurden und eigentlich zu einem VW Touran gehörten. Der Opel wurde Anfang April 2018 außer Betrieb gesetzt.
 
Für die Fahrerin lag eine unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis der Klassen AM und B vor. Darüber hinaus waren auf den Kennzeichen die Zulassungsplaketten nachgemalt. Zudem war der Wagen somit nicht ordnungsgemäß versichert und zugelassen geführt worden.
 
Die Fahrerin erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
 
Die Sachbearbeitung dieser Straftat wird auf dem PABR Scharbeutz geführt. (red)


Kristina Kolbe

Unfall - vier Polizisten verletzt

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Wie genau es zu dem schweren Verkehrsunfall kommen konnte, kann im Moment noch nicht gesagt werden.

Wie genau es zu dem schweren Verkehrsunfall kommen konnte, kann im Moment noch nicht gesagt werden.

Stockelsdorf. Am Sonntagabend kam es in Stockelsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Streifenwagen, bei dem vier Polizeibeamte teilweise schwer verletzt wurden. Die Funkwagen befanden sich in einem Einsatz.
 
Gegen 23.45 Uhr wurde der Einbruchalarm bei einem Verbrauchermarkt in Stockelsdorf ausgelöst. Ferner gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Regionalleitstelle ein. Die Anrufer teilten mit, dass zwei männliche Personen flüchtig sein, die offenbar in den Markt eingebrochen waren.
 
Für den Einsatz waren mehrere Funkstreifen eingesetzt.
 
In der Segeberger Straße stießen zwei der eingesetzten Streifenwagen vom 2. Polizeirevier Lübeck gegeneinander. Es handelt sich um einen Mercedes Vito und einen VW-Passat. Der Passat kam auf der Seite zum Liegen, der Vito stieß am Ende gegen einen Ampelmast.
 
Vier Polizeibeamte (25J./m., 31J./m., 34J./m. und 21J./w.) wurden bei dem Unfall teilweise schwer verletzt und in Lübecker Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigem Stand besteht bei keinem von ihnen Lebensgefahr.
 
Das Dach des VW Passats musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät abgetrennt werden, damit die zwei Insassen das Fahrzeug verlassen konnten.
 
Die Segeberger Straße musste am Unfallort voll gesperrt werden. Die Vollsperrung konnte nach der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle gegen 2 Uhr aufgehoben werden.
 
Noch während die verletzten Polizeibeamten vor Ort versorgt wurden, erschienen Zeugen und gaben Laptops ab, die vermutlich bei dem Einbruchdiebstahl entwendet worden waren.
 
Wie genau es zu dem schweren Verkehrsunfall kommen konnte, kann im Moment noch nicht gesagt werden.
 
Auch dauern die Ermittlungen in Bezug auf den Einbruchdiebstahl noch an.
 
Zur Abarbeitung des Unfalls waren auch vier Rettungswagen, der leitende Notarzt, zwei Notärzte, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und ein Löschfahrzeug eingesetzt.
 
Sollten sich Zeugen zu dem Einbruchdiebstahl melden, werden diese gebeten, sich an die Telefonnummer 0451-1310 zu wenden. (red)


Kristina Kolbe

Polizeigebäude nach verdächtiger Briefsendung geräumt

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Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich

Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich

Heiligenhafen. Am Dienstag ging gegen 11.40 Uhr eine Briefsendung auf dem Polizeirevier Heiligenhafen ein, aus der ein weißes Pulver herausrieselte.
 
Bis zur endgültigen Klärung, um welche Substanz es sich bei dem weißen Pulver handelt, wurde die Dienststelle in der Lauritz-Maßmann-Straße geräumt. Mit lediglich leichten Einschränkungen konnten die Beamten ihren Dienst aus den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr heraus aufrechterhalten. Darüber hinaus wurden polizeiliche Einsätze für das Polizeirevier Heiligenhafen vonseiten der Regionalleitstelle der Polizei an die benachbarten Polizeidienststellen vergeben.
 
Die möglicherweise mit dem Pulver in Berührung gekommenen Mitarbeiter des Polizeirevieres beklagten zwar keine gesundheitlichen Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich ärztlich untersucht. Die ersten ärztlichen Begutachtungen ergaben keine Hinweise auf etwaige gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Kollegen.
 
Vonseiten der Polizei in Heiligenhafen wurden Ermittlungen aufgenommen. Es wurde untersucht, worum es sich bei der Substanz handelt, um eine strafrechtliche Bewertung des Sachverhalts vornehmen zu können.
 
Das sichergestellte Pulver wurde zur Analytik in ein Kieler Labor transportiert.
 
Verschiedene Untersuchungen haben am Abend zu dem Ergebnis geführt, dass es sich bei dem Pulver mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Waschpulver gehandelt hat.
 
Die Räumung des Polizeireviers wurde aufgehoben, der reguläre Dienstbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. (red)


Kristina Kolbe

Vermisstensuche mit vielen ehrenamtlichen Helfern führte zum Erfolg

Fehmarn. Am vergangenen Freitag wurde ein 81-jähriger Rentner gegen 21 Uhr von Familienangehörigen bei der Polizeistation Fehmarn als vermisst gemeldet. Der Mann kehrte nicht von seinem täglichen Abendspaziergang zurück. Der Nahbereich war bereits von Angehörigen erfolglos abgesucht und die herannahende Dunkelheit sorgte bei den Polizisten für die Entscheidung, einen größeren Sucheinsatz auszulösen.
 
Die eingesetzten Polizeistreifen wurden unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Burg/Fehmarn, der Freiwilligen Feuerwehr Meeschendorf, der ASB-Drohnenstaffel Heiligenhafen, der DLRG-Rettungshundestaffel des Kreises Stormarn, der DRK-Rettungshundestaffel Göhl, der Bundesrettungshundestaffel SH Ost e.V. sowie einem Rettungswagen der Wache Burg/F.
 
Gegen 2:20 Uhr konnte der vermisste Rentner von einer Polizeistreife im Bereich der Kreisstraße 43 zwischen Burg und Blieschendorf wohlbehalten aufgefunden werden. Er wurde vorsorglich untersucht und brauchte nicht zur weiten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
 
Die Einsatzleitung der Polizeistation Fehmarn bedankt sich für die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer. (red)


Kristina Kolbe

Mit dem Liegerad auf der Autobahn

Neustadt. Am Samstagvormittag meldeten Verkehrsteilnehmer über Notruf einen Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt auf der Autobahn 1. Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist. Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.
 
Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.
 
Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona. Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A 1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.
 
Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet. (red)


Reporter Timmendorf

Scharbeutz: Haftbefehl gegen 15-jährigen Intensivtäter

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Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Polizeibericht (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Scharbeutz. Das Amtsgericht in Eutin hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck Untersuchungshaftbefehl gegen einen 15-jährigen Ostholsteiner erlassen, der am Donnerstag der vorigen Woche (7. Juni 2018) vollstreckt wurde.

Der Jugendliche ist dringend verdächtig, am 8. Mai 2018 in Pönitz gemeinsam mit einem heranwachsenden und zwei jugendlichen Mittätern in die Wohnung einer Flüchtlingsfamilie eingestiegen zu sein und Mobiltelefone, eine Kamera und eine Debitkarte der Geschädigten entwendet zu haben. Eine aufmerksame Zeugin hatte zwei der Mittäter beobachtet, als sie zu der Wohnung zurückkehrten, mutmaßlich um weiteres zum Abtransport bereitgelegtes Stehlgut abzuholen. Sie hat dadurch maßgeblich zur Aufklärung der Tat beigetragen.

Das Amtsgericht hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend den Haftgrund der Wiederholungsgefahr angenommen, da der junge Mann aus einer einschlägigen Vorverurteilung unter laufender Bewährung steht.

Der 15-jährige Jugendliche ist aufgrund des Haftbefehls am 7. Juni 2018 verhaftet und nach Verkündung des Haftbefehls der JVA Neumünster zugeführt worden.


Kristina Kolbe

Unfall mit lebensgefährlich verletzter Person

Bollbrügge. Am vergangenen Donnerstag fuhren drei Jugendliche (15, 14 und 13 Jahre alt) mit ihren Fahrrädern auf dem Radweg in Richtung Bollbrügge. Sie kamen aus Richtung Seegalendorf. Der parallel verlaufende Radweg liegt in diesem Bereich hinter einem dichten, circa vier Meter hohen Knick und ist von der Fahrbahn nicht einsehbar. Als der 15-Jährige mit seinem Pedelec die Fahrbahn an einer Feldzufahrt queren wollte, wurde er von einem weißen Renault Kangoo erfasst und durch den Aufprall schwer verletzt.
 
Vor Ort wurde der Junge notärztlich erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Lübeck geflogen. Es besteht Lebensgefahr.
 
Der 44-jährige Autofahrer aus Oldenburg erlitt einen Schock und wurde ebenso wie die Angehörigen des 15-jährigen Jungen durch Seelsorger betreut.
 
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (red)


Kristina Kolbe

Teure Fahrt

Fehmarn. Am Donnerstagabend konnte eine Streifenbesatzung des Schengentrupps vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz gegen 21.30 Uhr einen Audi A8 im Bereich Fehmarn anhalten und kontrollieren. Nach Abzug aller Toleranzen wird dem 34-jährigen Fahrer mit Wohnsitz in Schweden eine Geschwindigkeit von 180 km/h bei erlaubten 100 km/h vorgeworfen.
 
Diese Geschwindigkeitsüberschreitung wird mit 160 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot sanktioniert. Da bei diesem Fahrer der Wohnsitz außerhalb der Bundesrepublik liegt, wurde die Bußgeldhöhe verdoppelt. Mit den Verwaltungsgebühren musste der Fahrer 348,50 Euro zahlen.


Kristina Kolbe

LKW schiebt drei Fahrzeuge zusammen

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Gegen 18 Uhr konnte die B 207 wieder freigegeben werden.

Gegen 18 Uhr konnte die B 207 wieder freigegeben werden.

Fehmarn. Am Mittwochmittag fuhr ein LKW-Fahrer auf der B 207 auf Fehmarn in ein Stauende und schob dabei drei Fahrzeuge zusammen. Eine Person wurde dabei verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
 
Die Unfallstelle befand sich zwischen den Abfahrten Avendorf und Landkirchen in Fahrtrichtung Puttgarden. Nach bisherigen Ermittlungen mussten Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße verkehrsbedingt bremsen. Ein marokkanischer LKW-Fahrer übersah das Stauende und fuhr mit seinem Sattelzug auf das vor ihm fahrende Wohnmobil auf. Das Wohnmobil des 59-jährigen Hessen wurde durch die Wucht des Aufpralles weiter geschoben, so dass noch ein zusätzliches, vorausfahrendes Wohnmobil und eine Sattelzugmaschine zusammengedrängt wurden. Der Hesse erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die zwei anderen Fahrzeugführer aus den Niederlanden (71 Jahre) und Rumänien (26 Jahre) sowie der 46-jährige Unfallverursacher blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck setzte für den Marokkaner eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250,- Euro fest, die vom LKW-Fahrer entrichtet wurden.
 
An den vier Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 34.500 Euro. Die zwei Wohnmobile und der unfallverursachende LKW mussten aufgrund der Beschädigungen durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die B 207 halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigelenkt. Insgesamt zehn Beamte von der Polizeistation Fehmarn, der Wasserschutzpolizei und dem Zoll waren im Einsatz. Gegen 18 Uhr konnte die gesamte B 207 für den Verkehr wieder frei gegeben werden. (red)


Gesche Muchow

Suche nach Koffer und Strickzeug

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Wo ist der Koffer geblieben?

Wo ist der Koffer geblieben?

Fehmarn. Erst nachdem eine Urlauberin aus Nordrhein-Westfalen mit der Bahn am vergangenen Freitag, dem 1. Juni an ihrem Zielbahnhof auf Fehmarn angekommen war, stellte sie fest, dass ihr Koffer unterwegs vertauscht worden war.
 
Der Koffer, der für die 69-Jährige noch im Zug übrig geblieben war, sah ihrem Koffer lediglich zum Verwechseln ähnlich. Doch ihr Koffer (mitsamt Strickzeug und brombeerfarbenem Regenschirm) war leider nicht mehr im Zug.
 
Die Urlauberin konnte sich noch gut an eine Damenreisegruppe erinnern, die irgendwo im Bereich Lübecker Bucht/Timmendorfer Strand ausgestiegen war. Eine dieser Damen hatte möglicherweise versehentlich ihren Koffer mitgenommen.
 
Eine telefonische Nachfrage bei verschiedenen Polizeidienststellen der hiesigen Region erbrachte bisher noch keine Lösung des Problems. Die versehentliche „Tauschpartnerin“ des Koffers wird daher gebeten, sich mit der Pressestelle der Polizei in Lübeck (0451/131 2015) in Verbindung zu setzen. Von hier wird dann Kontakt mit der Urlauberin aufgenommen. (red)


Kristina Kolbe

Betrunken und ohne Führerschein

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Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeführt.

Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeführt.

Heiligenhafen. Um 12.15 Uhr wurde der Polizei in Heiligenhafen am vergangenen Mittwoch telefonisch mitgeteilt, dass eine männliche Person auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Straße „Am Kalkofen“ in einem Auto sitzend Alkohol konsumieren würde.
 
Wenig später wurde der von dem Anrufer beschriebene VW Polo mit Ostholsteiner Kennzeichen schließlich in Fahrt gesetzt und begab sich auf die A1 in Fahrtrichtung Lübeck. Die Beamten konnten das Fahrzeug um 12.20 Uhr zum Zweck einer Kontrolle auf den Parkplatz „Ostseeblick“ leiten.
 
Bei der Kontrolle erklärte der Fahrzeugführer des VW Polo den Beamten, dass er bereits seit einigen Jahren keine Fahrerlaubnis mehr besitze. Ein Atemalkoholtest bei dem 52-jährigen ergab einen vorläufigen Wert von 1,96 Promille. Darüber hinaus reagierte ein vor Ort bei dem Fahrzeugführer durchgeführter Drogenschnelltest positiv auf THC.
 
Zum Zwecke einer Blutprobenentnahme wurde der Ostholsteiner daher einer nahegelegenen Klinik zugeführt. Die Blutprobenentnahme wurde dort um 12.57 Uhr durchgeführt.
 
Weil auch die Beifahrerin in dem Pkw nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher zu führen, wurde der Pkw ordnungsgemäß verschlossen auf dem Parkplatz zurückgelassen. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
 
Der Fahrzeugführer wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Führens eines Kraftfahrzeuges ohne die erforderliche Erlaubnis eingeleitet. (red)


Kristina Kolbe

Anrufe von angeblichen Polizisten

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Sprechen Sie am Telefon nie mit Fremden über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse - auch nicht, wenn Sie sich als Polizei ausgeben.

Sprechen Sie am Telefon nie mit Fremden über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse - auch nicht, wenn Sie sich als Polizei ausgeben.

Grömitz. Im Verlauf des Dienstagnachmittags wurden der Polizei in Grömitz fünf verdächtige Anrufe gemeldet. Der Anrufer gab sich als Beamter der Polizei Grömitz aus und versuchte persönliche Informationen zu erfragen. Die Polizei rät zur Vorsicht.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein Anrufer Privathaushalte in Grömitz kontaktiert und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Er erklärte, dass bei polizeilichen Durchsuchungen ein Hinweis gefunden worden sei, auf dem Name und Anschrift der angerufenen Personen und Hinweise auf dort vorhandene Vermögenswerte vermerkt gewesen seien. Im Gespräch habe der Anrufer dann versucht, persönliche Informationen, auch zu den im Haushalt vorhandenen Vermögenswerten, zu erhalten.
 
Die Gesetzeshüter betonen, dass es sich nicht um Telefonate vonseiten der Polizei handelt. Dem Anrufer ging es in den beschriebenen Fällen stets darum, Informationen zu Wertgegenständen im Haus oder in der Wohnung zu bekommen, aber auch, ob die angerufene Person allein lebt oder, ob es vielleicht einen Tresor gibt. Die Angerufenen sind bereits im Gespräch skeptisch geworden und hatten keinerlei Auskünfte am Telefon gegeben und die zuständige Polizeidienststelle informiert.
 
Die Polizei appelliert: Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
 
Auflegen sollten Sie, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft oder Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie sollten ebenfalls das Gespräch beenden, wenn der Anrufer Sie auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben oder sogar Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland, Sie der Anrufer unter Druck setzt, der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, beispielsweise zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.
 
Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige. (red)


Kristina Kolbe

Halbnackt und alkoholsisiert hinterm Steuer

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Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.

Eutin. Nachdem er am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Schwimmhalle in der Eutiner Riemannstraße ein parkendes Auto beschädigt hatte, wurde der tatverdächtige Unfallverursacher noch in Tatortnähe in seinem Fahrzeug angetroffen.
 
Der 39-jährige Fahrer des von einer Zeugin beschriebenen Tatfahrzeuges saß halbnackt und erheblich alkoholisiert hinter dem Lenkrad des VW T4 mit ostholsteiner Kennzeichen. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,78 Promille.
 
Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Da der Beschuldigte bei der beabsichtigten Verbringung in eine nahegelegene Klinik erheblichen Widerstand leistete, musste er von den Beamten gefesselt werden.
 
Gegen den 39-jährigen Beschuldigten wurden daher Ermittlungsverfahren wegen „Gefährdung des Straßenverkehrs“, „Fahren ohne Fahrerlaubnis“, „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“, „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Beleidigung“ gefertigt. (red)


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