Polizeimeldungen

Kristina Kolbe

Unfall mit zwei Verletzten

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Die Kreisstraße 49 musste für die Bergung der beiden Fahrzeuge zwischen den beiden Abfahrten Bannesdorf bis circa 11.30 Uhr komplett gesperrt werden.

Die Kreisstraße 49 musste für die Bergung der beiden Fahrzeuge zwischen den beiden Abfahrten Bannesdorf bis circa 11.30 Uhr komplett gesperrt werden.

Fehmarn. Am Dienstagvormittag kam es um 9.28 Uhr auf der Kreisstraße 49 zwischen Burg und Puttgarden auf Fehmarn zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Die beiden jeweils allein in den Fahrzeugen befindlichen Fahrer wurden verletzt.
 
Die 40-jährige Fahrerin eines Pkw Opel Zafira aus Ostholstein befuhr die K49 in Richtung Puttgarden. Ihr entgegen kam ein Pkw Ford S-Max mit schwedischem Kennzeichen. Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge beabsichtigte die Fahrerin des Opel, an drei hintereinander geparkten Baustellen-LKW vorbeizufahren, die auf Höhe Bannesdorf am rechten Straßenrand geparkt auf ihre Entladung warteten.
 
Dabei übersah die 40-jährige den entgegenkommenden Pkw S-Max. Der 50-jährige Fahrer des Ford versuchte, dem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge zu vermeiden und lenkte seinen Pkw nach links. Es kam zunächst zu einer Berührung der beiden PKW (jeweils vorn rechts), bevor der Ford schließlich frontal in den ersten der drei dort abgestellten Lkw prallte.
 
Der Pkw Opel kam am linken Fahrbahnrand in Richtung Puttgarden zum Stehen. Der Fahrer des Ford wurde mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klinik transportiert. Die Fahrerin des Opel wurde zunächst im RTW erstversorgt und beabsichtigte, sich selbständig in ärztliche Behandlung zu begeben. Die Kreisstraße 49 musste für die Bergung der beiden Fahrzeuge zwischen den beiden Abfahrten Bannesdorf bis circa 11.30 Uhr komplett gesperrt werden.


Kristina Kolbe

Unfallflucht auf Parkplatz am Paduaweg - Wer war der Zeuge?

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Die Ermittler aus Timmendorfer Strand bitten den Verfasser der Botschaft auf dem rosafarbenen Zettel, sich bei der Polizei in Timmendorfer Strand unter Tel. 04503/40810 zu melden.

Die Ermittler aus Timmendorfer Strand bitten den Verfasser der Botschaft auf dem rosafarbenen Zettel, sich bei der Polizei in Timmendorfer Strand unter Tel. 04503/40810 zu melden.

Timmendorfer Strand. Bereits am vorigen Montag, dem 2. April wurde auf dem Parkplatz am Paduaweg („EDEKA-Parkplatz“) zwischen 12.25 Uhr und 13.35 Uhr ein dort abgestellter Pkw Volvo angefahren. Unter dem Scheibenwischer fand der Fahrzeughalter einen kleinen, rosafarbenen Zettel.
 
Auf diesem Zettel war handschriftlich ein Kfz-Kennzeichen aus Hamburg vermerkt. Mit dem Zettel in der Hand erschien der Halter des schwarzen Volvo auf der Wache der Polizeistation Timmendorfer Strand und erstattete Anzeige wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
 
Die Ermittlungen nach dem Fahrer des zu dem Kennzeichen gehörenden Auto führten die Beamten bisher noch nicht zu dem Verursacher des Unfalls. Die Ermittler aus Timmendorfer Strand bitten den Verfasser der Botschaft auf dem rosafarbenen Zettel daher, sich bei der Polizei in Timmendorfer Strand unter Tel. 04503/40810 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Falsche Mitarbeiter der Stadtwerke Lübeck unterwegs

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Die Zunahme der Betrugsfälle veranlasst die Polizei, erneut zur Vorsicht aufzurufen.

Die Zunahme der Betrugsfälle veranlasst die Polizei, erneut zur Vorsicht aufzurufen.

Lübeck/Ostholstein. Seit Anfang des Jahres wurden der Polizei in Lübeck 10 Fälle gemeldet, bei denen falsche Mitarbeiter der Stadtwerke vorwiegend bei älteren Personen unter einem Vorwand ins Haus gelangten und Wertgegenstände entwendeten. Ganz neu ist diese Masche nicht, die Zunahme dieser Fälle veranlasst die Polizei dennoch dazu, die Mitbürger zur Vorsicht aufzurufen.
 
In den meisten Fällen wird den Geschädigten durch die falschen Mitarbeiter der Stadtwerke an der Wohnungstür mitgeteilt, dass eine Überprüfung der vorhandenen Wasserversorgung notwendig sei. Zu diesem Zweck werden die Bewohner in einen separaten Raum, meistens Küche oder Badezimmer, begleitet, wo dann zum Beispiel für einige Minuten der Wasserhahn aufgedreht wird, um angeblich den Wasserdruck zu messen. Nach bisherigem Kenntnisstand betritt in diesem Zeitraum mindestens eine weitere Person die Wohnräume und sucht diese nach Wertgegenständen und Bargeld ab.
 
Nach kurzer Zeit verlässt der angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke dann wieder die Wohnung und im Anschluss müssen die Geschädigten oftmals das Fehlen von Wertgegenständen aus der Wohnung feststellen.
 
Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei ermittelt in den bereits angezeigten Fällen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls. Weitere Geschädigte, die ähnliche Vorfälle erlebt haben oder sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei den Beamten unter 0451/1310.
 
Vor diesem Hintergrund rät die Polizei zu folgenden Verhaltenshinweisen:
1. Lassen Sie sich immer einen Dienstausweis (mit Foto) der Stadtwerke Lübeck zeigen.
2. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie die Stadtwerke Lübeck oder die Polizei an, bevor Sie den Mitarbeiter in die Wohnung lassen.
3. Wenn Sie alleine in der Wohnung sind, holen Sie einen Nachbarn oder Bekannten dazu. (red)


Kristina Kolbe

Bauunfall: Hauswand stürzt auf Arbeiter

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Das Polizeirevier in Neustadt führt die weiteren Ermittlungen durch.

Das Polizeirevier in Neustadt führt die weiteren Ermittlungen durch.

Pelzerhaken. Auf einem Baustellengelände kam es am Donnerstag zu einem Unfall.
 
In dem Ostseeferienbad wurden Kranarbeiten für die Fertigstellung neuer Strandhäuser durchgeführt, als gegen 12:22 Uhr eine circa 300 Kilogramm schwere Holzrahmenwand infolge einer Windböe aus der Verankerung des Autokrans geriet. Die Innenwand stürzte dabei aus einer Höhe von etwa drei bis vier Metern auf einen 22-jährigen Arbeiter aus Hamburg.
 
Der schwerverletzte Hamburger wurde notärztlich versorgt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik gebracht. Eine notfallseelsorgerische Nachbetreuung für die vor Ort verbliebenen Bauarbeiter wurde angefordert.
 
Das Polizeirevier in Neustadt führt die weiteren Ermittlungen durch. (red)


Kristina Kolbe

Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Lübeck für das Jahr 2017 veröffentlicht

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Vielfältige Kontrollen unter Einbeziehung von Deliktsschwerpunkten der Ostholsteiner Polizeidienststellen tragen zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl aller Verkehrsteilnehmer bei.

Vielfältige Kontrollen unter Einbeziehung von Deliktsschwerpunkten der Ostholsteiner Polizeidienststellen tragen zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl aller Verkehrsteilnehmer bei.

Ostholstein. Einmal im Jahr zieht die Polizei Bilanz über das Verkehrsunfallgeschehen im Kreis Ostholstein. Grundlage hierfür sind die gemeldeten Unfälle bei den jeweiligen Dienststellen.
 
Demnach ist das Verkehrsunfallgeschehen im Kreis Ostholstein im Jahr 2017 gegenüber 2016 nur leicht gestiegen, die Schwere der Verkehrsunfälle hat sich jedoch verlagert. So konnte ein deutlicher Rückgang bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden bei gleichzeitiger Steigerung leichterer Verkehrsunfälle verzeichnet werden. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen Verunglückten ist um circa 4 Prozent auf 1.144 gesunken. Sechs Verkehrsteilnehmer verunfallten tödlich, 164 Verkehrsteilnehmer wurden schwer- und 974 von ihnen leicht verletzt.
 
Die Anzahl von Verkehrsunfällen, verursacht von jungen Fahrern im Alter von 18 bis 24 Jahren, ist mit 207 Unfällen (Vorjahr 206) nahezu konstant geblieben, im Gegensatz dazu sind Verkehrsunfälle, die von Senioren verursacht wurden, von 307 auf 323 Verkehrsunfälle angestiegen.
 
Bei Radfahrerunfällen konnte ein erfreulicher Rückgang um 16 Prozent von 338 auf 298 Unfälle festgestellt werden.
 
Auch der Anteil von Fußgängerunfällen ist leicht rückläufig.
 
Die Anzahl von Zweiradunfällen ist gegenüber dem Vorjahr um fast 9 Prozent von 136 auf 148 Verkehrsunfälle angestiegen.
 
Die Anzahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Schwerlastfahrzeugen und Bussen ist mit 207 Unfällen nahezu gleich geblieben.
 
Im Kreis Ostholstein hat sich die so genannte „IKEA-Kreuzung“ in Ratekau am Zusammenschluss der Landesstraße L181 und Dänischburger Landstraße (L209) seit ihrer Entstehung als Unfallhäufungsstelle herausgestellt. Weitere Unfallhäufungsstellen wechseln nahezu jährlich. Häufigste Unfallursache sind Vorfahrtsverletzungen - dies zeigt sich auch in den ermittelten Unfallhäufungsstellen. Weitere Hauptursachen sind neben dem Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot Abbiegeunfälle sowie Geschwindigkeitsverstöße, die in der Vorjahresbetrachtung allerdings stark rückläufig sind.
 
Die Zahl von Fahrzeugführern, die sich unerlaubt vom Unfallort entfernt haben, ist erneut um 80 Fälle gestiegen und zeigt in der 5-Jahres-Betrachtung einen Anstieg um mehr als 300 Fälle.
 
Die Verkehrssicherheitsarbeit hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Polizeidirektion Lübeck. Vielfältige Kontrollen unter Einbeziehung von Deliktsschwerpunkten der Ostholsteiner Polizeidienststellen tragen zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl aller Verkehrsteilnehmer bei. Landesschwerpunkt ist die Überwachung von Ablenkungsdelikten wie Handynutzung und die Überwachung der Einhaltung der Gurtpflicht. (red)


Kristina Kolbe

In Schlangenlinien auf der Autobahn

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Vonseiten des Polizeirevieres Heiligenhafen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Vonseiten des Polizeirevieres Heiligenhafen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Heiligenhafen. Ein aufmerksamer Autofahrer teilte der Polizei am späten Dienstagabend gegen 23.30 Uhr mit, dass ein auf der A1 vor ihm fahrender Ford Ka offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol geführt wird.
 
Die 44-jährige Fahrerin aus Ostholstein wurde in der Straße Tollbrettkoppel kontrolliert.
 
Bei dem Gespräch mit der Fahrzeugführerin wurde deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Auf der Dienststelle der Polizei wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt: Um 23.57 Uhr wurde ein vorläufiger Wert von 1,84 Promille angezeigt.
 
Nach Durchführung der Blutprobe in einer nahegelegenen Klinik wurde die Dame wieder entlassen. Vonseiten des Polizeirevieres Heiligenhafen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. (red)


Kristina Kolbe

Baustellenlampen als Fundsache abgegeben

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Foto: Polizei.

Foto: Polizei.

Baustellenlampen als Fundsache abgegeben





Foto: Polizei.











Scharbeutz. Am vergangenen Mittwoch wurden auf der Wache des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz zwölf aufgefundene Bakenleuchten abgegeben.
Der 18-jährige Finder hatte die Bakenleuchten gemeinsam mit einigen Freunden in einer Ecke auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Pansdorf gefunden. Die Auffindesituation hatte die jungen Herren zu der Annahme veranlasst, dass die Leuchten unberechtigt abmontiert und dort zur späteren Abholung deponiert worden seien.
Bisher ist es den Beamten nicht gelungen, den Ort der bisherigen Verwendung dieser Baken zu ermitteln. Eine Lampe ist mit dem Aufdruck CH beziehungsweise GH versehen. Drei Lampenköpfe haben ferner den Aufdruck HKL.
Der Besitzer möge sich bitte unter 04524/70 770 melden. (red)


Kristina Kolbe

Frühlingsblumen entwendet

Gnissau. Über das Osterwochenende wurden von einer Grabstelle auf dem Friedhof in Gnissau Stiefmütterchen entwendeten. Die Polizisten ermitteln hinsichtlich der Störung der Totenruhe und des Diebstahls. Hinweise zu dieser Tat werden unter der Rufnummer 04525-1328 erbeten. (red)


Kristina Kolbe

Einbrecher von Polizeihunden gestellt

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Polizeihund Jochen. (Foto: Polizei)

Polizeihund Jochen. (Foto: Polizei)

Bosau. Der Lichtschein von Taschenlampen aus ihrer Ferienwohnung in der Plöner Straße in Bosau ließ die Vermieterin am Samstagabend (31.03.2018) aufmerksam werden. Als sie um 21.48 Uhr durch das Terrassenfenster blickte, sah sie zwei Personen, die mit Taschenlampen durch die zurzeit unbewohnte Wohnung schritten.
 
Die Eindringlinge bemerkten, dass sie entdeckt worden waren, und ergriffen die Flucht. Nach kurzer Zeit war jedoch auch die von der Vermieterin angerufene Polizei vor Ort. Schnell wurde festgestellt, dass sich die fremden Personen nicht mehr in den Räumen der Ferienwohnung aufhielten. Die Einbrecher hatten sich davon gemacht, allerdings nicht, ohne markante Schuhabdruckspuren auf dem Grundstück zu hinterlassen.
 
Die Diensthunde Finix und Jochen nahmen die Tätersuche auf. Die Hunde und ihre Diensthundeführer folgten den Spuren entlang eines Wanderweges und über mehrere Felder in einem weiten Bogen wieder zurück in Richtung Bosau. Der Spurenlage zufolge stand mittlerweile fest, dass es sich um drei flüchtige Täter handelte. Die Spur der Flüchtigen führte nach circa drei Kilometern Fluchtstrecke schließlich fast zum Tatort zurück und an einem abgestellten Funkstreifenwagen vorbei auf eine Halbinsel im Bischofsee.
 
Diese Halbinsel hatte nur einen Zugang und war vollständig von Wasser umgeben. Bei der Absuche der Halbinsel konnten die Einsatzkräfte immer wieder die Schuhabdruckspuren der flüchtigen Täter entdecken, die nach wie vor in diesem Bereich herumliefen und vor der Polizei auf der Flucht waren.
 
Schließlich konnte durch einen der Hundeführer eine in hüfttiefem Wasser kauernde Person entdeckt werden. Weil diese Person auf Ansprache der Beamten nicht reagierte, näherten der Hundeführer und sein Diensthund Finix sich dem Mann mit der gebotenen Vorsicht weiter an. Als der Mann mit der Hand nach dem Hund schlug, biss dieser ihm in den Unterarm.
 
Die beiden anderen flüchtigen Männer wurden von dem zweiten Hundeführer auf einem über dem Wasser befindlichen, umgestürzten Baumstamm kauernd entdeckt. Nach deutlicher Ansprache näherten die beiden sich zögerlich den an Land wartenden Einsatzkräften. Die drei 26-, 24-, und 22-jährigen Tatverdächtigen wurden dem Zentralen Polizeigewahrsam in Lübeck zugeführt. Die Bissverletzung des 22-jährigen wurde später in einem Krankenhaus ambulant versorgt.
 
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurden die drei Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Lübeck vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Die drei Männer wurden der JVA in Lübeck zugeführt.
 
Die Ermittlungen zu diesem Wohnungseinbruchdiebstahl werden bei der Kriminalpolizeistelle in Eutin geführt. Hinweise von Zeugen, denen im beschriebenen Zeitraum in der Region Bosau verdächtige Personen, Fundstücke oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden unter 04521 - 8010 entgegen genommen. (red)


Kristina Kolbe

Autofahrerin missachtet rote Ampel

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Schönwalde. Ein Fußgänger wollte bei „grün“ die Fußgängerampel in Schönwalde überqueren und wurde dabei fast überfahren. Der 56-jähriger hatte mit seinem weißen Labrador die Milchstraße überqueren wollen und wartete an der dortigen Bedarfsampel.
Als für ihn „Grünlicht“ geschaltet wurde, ging der Mann los. Allerdings fuhr ein VW Golf in Richtung Bergfeld, ohne anzuhalten und trotz „Rotlicht“ an dem zurückweichenden Fußgänger vorbei. Nicht einmal die Geschwindigkeit wurde reduziert. Am Lenker des VW Golf mit Ostholsteiner Kennzeichen saß offenbar eine Frau im Alter von circa 50 bis 60 Jahren. Sie hatte helle Haare. In die andere Richtung fuhr ein Mann, der den Vorfall gesehen hatte.
Die Polizei in Schönwalde ermittelt hinsichtlich eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und einer Rotlichtfahrt. Hierzu werden Zeugen des Vorfalles, insbesondere der männliche Fahrer, gesucht. Diese mögen sich bitte unter der Rufnummer 04528/510 melden. (red)


Kristina Kolbe

Festgefahren: Lkw ignorierte Absperrung

Malente. Zwischen Malente und Sieversdorf ist im Bereich der Landestraße 55 eine Baustelle eingerichtet. Die Fahrbahn ist für beide Richtungen voll gesperrt. Ein Lkw-Fahrer aus Lübeck ignorierte die Sperrung und versuchte es über den seitlichen Radweg und fuhr sich aufgrund seiner Achsbreite im weichen Untergrund seitlich der Teerdecke fest. Zwei Bagger, die an der Baustelle eingesetzt waren, konnten den Lkw nach gut 100 Metern freiziehen.
 
Die Polizei und eine Gemeindemitarbeiterin veranlassten nach einer Ortsbesichtigung weitere Absperrmaßnahmen.
 
Der 56-jährige Fahrer muss nun mit einem Bußgeld rechnen und die beschädigte Bankette wird instand gesetzt. (red)


Kristina Kolbe

56-jähriger Angler tödlich auf der Ostsee verunglückt

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Dahme. Am gestrigen Donnerstagnachmittag ist ein 56-Jähriger Angler aus Nordrhein-Westfalen mit einem aufblasbaren sit-on-top-Angler-Kajak auf der Ostsee in See gestochen und nicht wieder zurück gekommen.
 
Er wollte um 19 Uhr von einer Tour auf der Ostsee zurückgekehrt sein. Nachdem dieser Zeitpunkt verstrichen war, begaben Angehörige sich auf die Suche und fanden das Auto des Vermissten zum Parken abgestellt im Bereich des Leuchtturms Dahme. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass sowohl das Angelzeug als auch das gelbe Bellyboat nicht im Fahrzeug waren. Die Angehörigen benachrichtigten die Polizei und es wurde eine Suchaktion ausgelöst.
 
Unter Koordinierung der „Seenotretter“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde das Seegebiet vor Dahme und Kellenhusen mit sieben Wasserfahrzeugen (unter anderem auch von der Wasserschutz- und der Bundespolizei) und zwei Hubschraubern abgesucht.
 
Gegen 6 Uhr gab es schließlich traurige Gewissheit. Eine leblose, männliche Person und das gelbe, ebenfalls vermisste Bellyboat wurden durch das Bundespolizeiboot Eschwege entdeckt und durch die Besatzung des Seenotrettungskreuzers Bremen circa 13 Seemeilen östlich des Leuchtturms Dahmeshöved geborgen.
 
Der Leichnam wurde nach Großenbrode überführt und dort zweifelsfrei identifiziert. Es handelte sich um den vermissten 56-jährigen Mann aus Mülheim.
 
Die polizeiliche Bearbeitung dieses Todesfalles wird bei der Kriminalpolizeistelle Oldenburg durchgeführt. (red)


Alexander Baltz

Abfallentsorgung in der Feldmark - Polizei sucht Zeugen

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Wer kennt den oder die Umweltsünder?

Wer kennt den oder die Umweltsünder?

Halendorf. Wohin mit den ausgebauten Fenstern? In Halendorf bei Schönwalde haben sich die Handwerker für den absolut falschen und rechtswidrigen Weg entschieden. Hinter einem Knick in der Straße „Am Schierenbek“ bei Schönwalde wurden in den letzten Märztagen auf einer Koppel mehrere ausgebaute Fenster entsorgt. Die Polizeistation Schönwalde hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz eingeleitet und bittet um Unterstützung bei der Aufklärung des Falles.
 
Hinweise zu der Herkunft der Fenster oder zu dem Verursacher der unerlaubten Abfallentsorgung werden unter Tel. 04528/510 entgegengenommen. (red)


Alexander Baltz

Tödlicher Verkehrsunfall

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Schönwalde. Am vergangenen Mittwoch (4. April) kam es auf der Landesstraße 216 zwischen Altenkrempe und Schönwalde zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Citroën C3 tödlich verunglückte.
 
Der 56-jährige Mann aus Ostholstein befuhr die Straße mit seinem Auto in Richtung Schönwalde. Den bisherigen Ermittlungen der Polizeistation Schönwalde zufolge, beabsichtigte der Fahrer gegen 10.25 Uhr auf Höhe der Einmündung Kniphagen, einen vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Dabei übersah der 56-jährige einen ihm entgegen kommenden Radlader.
 
Es kam zum Zusammenstoß des Fahrzeugs mit der Schaufel des Radladers, bei der die Frontpartie des Autos komplett zerstört wurde. Der 56-jährige Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Radladers wurde vorsorglich in eine nahegelegene Klinik gebracht. Das Ehepaar in dem überholten Pkw blieb unverletzt. Zur Feststellung von Unfallursache und –hergang wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Sachverständiger zum Unfallort entsandt. Für den Zeitraum der Bergung des Fahrzeuges wurde die L216 komplett gesperrt. (red)


Kristina Kolbe

Unerlaubtes Verbrennen von Abfällen

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Es besteht der Verdacht eines Umweltvergehens.

Es besteht der Verdacht eines Umweltvergehens.

Kasseedorf. Dass Teppiche, Styropordämmung, Bitumenpappe, Kabel, Kleiderbügel und Ähnliches keine Gartenabfälle sind, und somit auch nicht zu Hause verbrannt werden dürfen, musste ein Grundstücksbesitzer aus Kasseedorf wohl erst lernen.
 
Mehrere Haufen mit Abfällen, darunter auch Matratzen und Akkumulatoren schichtete er auf einer Pferdekoppel auf. Zum Teil waren diese schon heruntergebrannt. Einer sollte erst noch entfacht werden.
 
Die Polizei stieß auf dieses Vergehen während einer Streifenfahrt und erklärte dem Grundstückseigentümer, dass es unzulässig sei, Abfälle, mit Ausnahme von pflanzlichen Abfällen, die auf dem Grundstück angefallen sind, zu verbrennen.
 
Vor diesem Hintergrund mussten die Beamten dem Verantwortlichen für das Feuer mitteilen, dass hier der Verdacht eines Umweltvergehens (unerlaubter Umgang mit Abfällen; § 326 StGB) bestünde. Es musste ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.
 
Für das bisher nur aufgeschichtete und behandelte Altholz sicherte der Grundstückseigentümer den Beamten eine ordnungsgemäße Entsorgung mit Entsorgungsnachweis zu. (red)


Kristina Kolbe

Halbjahresfrist überschritten - Führerschein nicht mehr gültig

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Vonseiten der Polizei musste ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingeleitet werden.

Vonseiten der Polizei musste ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingeleitet werden.

Lensahn. Am Dienstagnachmittag kontrollierten die Beamten einen in Ostholstein zugelassenen Pkw Ford Galaxy. Der 34-jährige Fahrzeugführer zeigte den Beamten einen in seinem südeuropäischen Heimatland ausgestellten Führerschein vor.
 
Dabei stellte sich heraus, dass der nunmehr in Ostholstein wohnhaft gemeldete Fahrer und Halter des Fahrzeuges im Jahr 2014 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist war.
 
Der Mann hatte den in seinem Heimatland ausgestellten, nationalen Führerschein nicht innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen. Er hatte die so genannte „Halbjahresfrist“ bei Weitem überschritten und war somit nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
 
Vonseiten der Polizei musste ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingeleitet werden. (red)


Kristina Kolbe

Unfall endete tödlich

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Beide Fahrzeugführer verstarben noch an der Unfallstelle.

Beide Fahrzeugführer verstarben noch an der Unfallstelle.

Großenbrode. Am frühen Dienstagmorgen kam es auf der Bundesstraße 207 in Höhe Großenbrode gegen 4 Uhr zu einem Verkehrsunfall.
 
Ein allein im Fahrzeug befindlicher, 66-jähriger Fahrer eines Ford Mondeo aus Ostholstein befuhr die B 207 in Richtung Fehmarn. Ihm entgegen kam ein ebenfalls allein im Fahrzeug befindlicher, 50-jähriger Fahrer eines Hyundai Getz, ebenfalls aus Ostholstein.
 
Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden entgegenkommenden Fahrzeuge, nachdem der Fahrer des Pkw Mondeo vermutlich auf die Spur des Gegenverkehrs geraten war. Beide Fahrzeugführer waren nach dem Zusammenstoß in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Rettungskräfte befreit werden.
 
Beide Fahrzeugführer verstarben noch an der Unfallstelle. (red)


Kristina Kolbe

Graffiti am Eutiner Schloss

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Graffiti am Eutiner Schloss





Die Polizei sucht Zeugen.











Eutin. Seit Sonntag wurden der Eutiner Polizei vermehrt Schmierereien durch Graffiti angezeigt. Die Täter machten auch vor dem Eutiner Schloss nicht Halt.
Insgesamt sind der Polizei bislang mindestens vier Fälle angezeigt worden, bei denen Mauern oder Hauswände durch das Besprühen mit Graffiti beschädigt wurden. Betroffen sind das Eutiner Schloss, die Fassade eines Eutiner Kaufhauses, der Bischof-Wilhelm-Kieckbusch-Gang und die Bahnunterführung der Albert-Mahlstedt-Straße. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Wer Hinweise zu den Tätern oder Hintergründen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Eutin unter der Telefonnummer 04521/8010 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Auto ausgebrannt

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Neustadt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brannte in Neustadt in der Grabenstraße ein Auto vollständig aus. Gegen 1 Uhr wurde der Polizei ein brennender Seat mit Ostholsteiner Kennzeichen gemeldet. Schnell hatte die Feuerwehr das Feuer gelöscht, ein Ausbrennen des Fahrzeugs konnte jedoch nicht mehr verhindert werden.
 
Durch die Rauch- und Hitzeentwicklung entstand ein leichter Sachschaden an einem weiteren, vor dem Fahrzeug parkenden Audi sowie an einem angrenzenden Firmengebäude. Ob hier ein Fall von Brandstiftung vorliegt, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustadt unter Tel. 04561/6150 zu melden. (red)


Kristina Kolbe

Betrunkener greift Sanitäter und Polizisten an

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Der Patient schnallte sich selbst von der Trage ab und sprang aus dem Rettungswagen.

Der Patient schnallte sich selbst von der Trage ab und sprang aus dem Rettungswagen.

Eutin. Ein 44-jähriger Eutiner wurde am frühen Mittwochmorgen von seinem Trinkkumpanen bewusstlos im Keller aufgefunden. Zuvor hatten die beiden dort gemeinsam etwas getrunken. Nachdem er wieder zu sich gekommen war, versuchte er, die RTW-Besatzung anzugehen und verletzte anschließend einen Polizisten.
 
Der 41-jährige, im Kreis Segeberg wohnende Kumpane, hatte den Keller in der Bürgermeister-Steenbock-Straße nur kurz verlassen. Als er gegen 3:20 Uhr zurückkam, fand er den 44-jährigen Eutiner bewusstlos im Keller liegend vor. Es wurde ein RTW gerufen. Als der Mann wieder zu sich kam, bepöbelte er die Rettungskräfte. Deshalb wurde die Polizei hinzugezogen. Gemeinsam konnte man den alkoholisierten Mann dazu bewegen, sich in den RTW zu begeben.
 
Doch die Fahrt endete schon unmittelbar nach Verlassen des Grundstücks. Der uneinsichtige Patient hatte sich von der Trage abgeschnallt, war einfach aufgestanden und hatte den RTW verlassen. Die noch vor Ort befindlichen Polizisten eilten zum Ort des Geschehens und versuchten, den Mann festzuhalten. Dieser wehrte sich und trat einem Beamten gegen das Bein. Der Beamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.
 
Nach gutem Zureden zeigte sich der Kontrahent einsichtig und entschuldigte sich bei den eingesetzten Kräften. Er wurde anschließend unter Polizeibegleitung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: Wohnmobildiebstahl

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Neustadt. Donnerstag Nacht wurde im Pamirweg ein Wohnmobil entwendet.
 
Kurz nach Mitternacht hatte der Eigentümer das Mobil noch gelüftet. Am Morgen stand das silberfarbene Wohnmobil Adria Twin mit Ostholsteiner Kennzeichen nicht mehr da.
 
Der Aufbau befindet sich auf einem Fiat-Fahrgestell und hat Lastenträger der Marke „Sawiko“ am Heck montiert. Der Wert des Fahrzeuges wird auf 50.000 Euro geschätzt.
 
Die Kriminalpolizeistelle in sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 04561/61541. (red)


Kristina Kolbe

Mann stürzt vom Balkon

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Neustadt. Am Montag stürzte ein Mann von einem Balkon im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Vor dem Kremper Tor“. Zeugenaussagen zufolge war der 37-jährige Mann gegen 13 Uhr auf den Balkon getreten, um eine Zigarette zu rauchen.
 
Aus welchem Grund der Mann schließlich hinabgefallen war, konnte vor Ort nicht geklärt werden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wird von einem Unglücksfall ausgegangen.
 
Der Verunfallte wurde nach notärztlicher Behandlung mit einem Rettungshubschrauber einer Lübecker Klinik zugeführt. (red)


Alexander Baltz

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Polizei sucht Zeugen

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Oldenburg. Am Mittwochnachmittag, dem 14. März kam es auf der Autobahn A1 und in Oldenburg unter anderem zu einer Nötigung eines Fahrzeugführers. Die Beamten der Polizeistation Oldenburg/Holstein suchen nun Zeugen.
 
Gegen 16 Uhr fuhr ein 47-jähriger Ostholsteiner mit seinem schwarzen Mazda die Autobahn A1 in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Jahnshof und Oldenburg/Nord befuhr er während eines Überholvorganges den linken Fahrstreifen.
 
Hinter ihm sei plötzlich ein dunkler Audi so dicht aufgefahren, dass der Ostholsteiner weder Kennzeichen noch Motorhaube erkennen konnte. Daraufhin beendete der 47-jährige seinen Überholvorgang.
 
Der Fahrer des Audi verließ dann an der Abfahrt Oldenburg/Nord die Autobahn und fuhr über die Burgtorstraße in die Straße Hinterhörn in Oldenburg/Holstein.
Der Fahrer des Mazda fuhr die gesamte Zeit über hinter dem Audi her. Da es sich bei der Straße Hinterhörn um eine Sackgasse mit Wendehammer handelt, verließ der Ostholsteiner sein Fahrzeug, um den Fahrer des Audi anzuhalten. Hierzu stellte er sich auf den rechten Fahrstreifen, jedoch machte der Audi keine Anstalten zu halten, so dass der Ostholsteiner zur Seite springen musste, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden.
Anschließend setzte der Audi seinen Weg in unbekannte Richtung fort.
 
Vom Kennzeichen des Audi konnten lediglich die Anfangsbuchstaben GP (Göppingen) abgelesen werden. Bei dem Fahrzeugführer soll es sich um einen 40-50 Jahre alten Mann mit kurzen grauen Haaren gehandelt haben. Dieser trug zur Tatzeit eine Brille.
Die Polizeistation Oldenburg/Holstein ermittelt nun wegen Nötigung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet und eventuell Angaben zum flüchtigen Pkw Audi machen können.
Insbesondere zwei ältere Herren, die sich zur Tatzeit in der Straße Hinterhörn befanden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Oldenburg zu melden.
 
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Oldenburg /Holstein unter Tel. 04361/10550 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Das wird teuer: Illegal ausgebrachte Stellnetze

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Die Netze wurden zur Einziehung beschlagnahmt und werden nach Abschluss der Ermittlungen entsorgt. (Foto: Pixabay)

Die Netze wurden zur Einziehung beschlagnahmt und werden nach Abschluss der Ermittlungen entsorgt. (Foto: Pixabay)

Fehmarn. Am vergangenen Mittwoch gelang es den Beamten der Wasserschutzpolizeistation Puttgarden/Fehmarn im Rahmen ihrer Fischereiaufsicht auf der Ostsee am Weststrand der Insel Fehmarn mehrere illegal ausgebrachte Stellnetze zu beschlagnahmen.
 
Gegen 16:30 Uhr stellte ein aufmerksamer Bürger am Weststrand ein Stellnetz fest, welches in Ufernähe ohne Kennzeichnung ausgebracht war. Er informierte umgehend die Polizei.
 
Die eingesetzten Beamten der Wasserschutzpolizeistation Fehmarn fanden gemeinsam mit dem Zeugen zwei weitere Stellnetze. Bei diesen Stellnetzen handelt es sich offensichtlich um so genannte Kiemennetze. Dabei schwimmen die Fische in die Netzmaschen ein und bleiben in Höhe der Kiemen stecken.
 
Als Grundgewichte wurden Hühnergötter (Steine mit Löchern) anstelle der vorgeschriebenen Bleigewichte verwendet. Insgesamt waren Netze mit einer Gesamtlänge von circa 120 Meter illegal ausgebracht worden.
 
Die Netze wurden zur Einziehung beschlagnahmt und werden nach Abschluss der Ermittlungen entsorgt. Fische befanden sich nicht in den Netzen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach der Küstenfischereiordnung wurde eingeleitet. Derartige Verstöße können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.


Kristina Kolbe

92-Jähriger stürzt in Bach

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Mit Unterkühlung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Mit Unterkühlung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Lensahn. Ein 92-jähriger Ostholsteiner ist am Dienstagvormittag am Rande seines Grundstückes in Lensahn in einen Bach gestürzt. Zuvor rutschte er auf dem steilen Hang etwa fünf Meter hinunter und landete im Wasser. Der unterkühlte Mann konnte durch Polizeibeamte gerettet und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.
 
Die Frau des Verunglückten schilderte, dass ihr Mann die außen liegende Drainage überprüfen wollte. Dabei ist er hinter dem Haus den Hang hinunter in den Bach gestürzt und tauchte einmal komplett unter. Glücklicherweise konnte er sich aufrichten und an einem herunterhängenden Ast festhalten. So stand der Rentner bis zum Eintreffen der Polizei hüfttief im Wasser. Seine Füße sackten dabei immer weiter in den schlammigen Untergrund.
 
Gemeinsam konnten die herbeigerufenen Beamten der Polizeistation Lensahn den Mann aus dem Wasser und den Hang hinauf ziehen. Dort wurde er einer inzwischen eingetroffenen Besatzung eines Rettungswagens übergeben, die ihn unterkühlt in ein nahe gelegenes Krankenhaus brachte. (red)


Kristina Kolbe

Zeugen nach Verkehrsunfall gesucht

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Sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04561/6150 entgegen.

Sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04561/6150 entgegen.

Neustadt. Am vergangenen Sonntag kam es im Sandberger Weg zu einem Unfall. Die Polizei sucht jetzt einen Zeugen, der sich vor dem Erscheinen der Polizei vom Unfallort entfernt hat.
 
Gegen 16:30 Uhr befuhr die 29-jährige Frau mit ihrem VW Polo in Neustadt den Sandberger Weg in Richtung Pelzerhaken. Vor ihr fuhr ein weißer Mercedes. In Höhe der Mecklenburger Straße wollte die Ostholsteinerin den Mercedes überholen - dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.600 Euro. Die 29-Jährige und der 26-jährige Mercedesfahrer blieben unverletzt.
 
Im Zuge der fortgeschrittenen Ermittlungsarbeit zum exakten Unfallhergang suchen die Beamten des Polizeireviers Neustadt nun einen Zeugen, der sich vor dem Eintreffen der Polizei bereits vom Unfallort entfernt hatte. Sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04561/6150 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Wo Rauch ist, ist auch Feuer

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Es handelte sich um 92 Cannabispflanzen mit einer Höhe von 50 Zentimetern in Töpfen.

Es handelte sich um 92 Cannabispflanzen mit einer Höhe von 50 Zentimetern in Töpfen.

Fehmarn. So hatten sich die Beamten ihren Einsatz am vergangenen Samstag nicht vorgestellt. Eigentlich waren sie von der Nachbarin verständigt worden, da ein Rauchmelder aus der Wohnung Alarm schlug.
 
Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr stellten fest, dass ein Vorschaltgerät des Sicherungskastens schmorte und stark qualmte. Beim Betreten der Wohnung fanden die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr keine gefährdeten Personen.
 
Etwas anderes fanden sie aber sehr wohl. Nämlich die kleine Aufzuchtanlage von Cannabispflanzen. Es handelte sich um 92 Cannabispflanzen mit einer Höhe von 50 Zentimetern in Töpfen. Die Pflanzen wurden professionell beleuchtet, belüftet und bewässert. Die Kriminalpolizei Oldenburg stellte die Cannabispflanzen und das gesamte Equipment sicher.
 
Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den 27-jährigen Mitbewohner wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. (red)


Kristina Kolbe

Verdacht des Raubes nach Bäckereibesuch

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Es werden Zeugen gesucht.

Es werden Zeugen gesucht.

Stockelsdorf. Am vergangenen Freitagnachmittag ereignete sich in der Nähe einer Bäckerei in Stockelsdorf ein Raub unter Vorhalt eines Messers. Der Täter flüchtete, die Polizei sucht Zeugen.
 
Gegen 16.10 Uhr kaufte sich ein 53-jähriger Mann bei einer Bäckerei in der Segeberger Straße in Stockelsdorf Brötchen. Danach begab er sich zu seinem in der Verladestraße abgestellten Fahrzeug. Während des Konsums der Backwaren trat ein Mann an das geöffnete Seitenfenster des PKW und fragte den im Fahrzeug sitzenden Ostholsteiner in gebrochenem Deutsch nach der Uhrzeit. Kurz darauf soll der Mann ein Messer in die Hand genommen, den 53-jährigen damit bedroht und anschließend seine Geldbörse entwendet haben. Nach der Tat flüchtete der Mann mit der erbeuteten Geldbörse in Richtung des Durchganges zum Bäckereicafè und anschließend in unbekannte Richtung.
 
Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Gesucht wird ein circa 25 Jahre alter Mann, der etwa 175 Zentimeter bis 180 Zentimeter groß ist und gebrochen Deutsch sprach. Der Beschreibung nach hatte er einen auffälligen Leberfleck zwischen Lippe und Jochbein. Zur Tatzeit war der Tatverdächtige mit einem schwarzen Basecap, einer roten Bomberjacke, Jeans und schwarzen Nike-Turnschuhen bekleidet. Dazu soll er eine schwarze Sonnenbrille mit auffällig geschwungenem Rahmen getragen haben.
 
Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zu dieser Person oder dem Tatgeschehen am Freitagnachmittag machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Bad Schwartau unter der Telefonnummer 0451/220750 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Stichverletzung nach Streit in Nachtclub

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Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei sucht Zeugen.

Burg auf Fehmarn. Am frühen Sonntagmorgen wurde bei einem Streit in einem Fehmaraner Nachtclub ein 46-jähriger Besucher vermutlich mit einem Messer verletzt. Zwei Verdächtige wurden bereits ermittelt. Die Polizei sucht weitere Zeugen.
 
Gegen 4.10 Uhr wurde die Polizei über eine Auseinandersetzung in einem Burger Nachtclub in Kenntnis gesetzt. Einer ersten Meldung nach sollte es in dem Club in der Bahnhofsstraße zu einer Messerstecherei gekommen sein. Die alarmierten Beamten trafen vor Ort auf einen 46-jährigen Besucher, der aufgrund mehrerer Stichverletzungen von Rettungssanitätern behandelt werden musste.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der 46-jährige Nachtclubbesucher mit zwei weiteren Männern im Alter von 40 und 22 Jahren in Streit. Dabei soll der Geschädigte von dem 40-Jährigen im Bereich der Clubtoilette mittels eines Messers verletzt worden sein. Der Angreifer und sein 22-jähriger Begleiter flüchteten zunächst, konnten im Zuge der Fahndung jedoch ermittelt werden. Ein dritter Tatverdächtiger flüchtete unerkannt.
 
Der 46-jährige Geschädigte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Sachstand nicht.
 
Vor diesem Hintergrund haben die Beamten der Polizeistation Fehmarn die Ermittlungen aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die das Tatgeschehen und insbesondere die an der Tat beteiligten Männer beobachtet haben. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Polizei auf Fehmarn unter der Telefonnummer 04371/503080 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Frau bricht mit Hund im Eis ein

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Das Eis ist brüchig und nicht tragfähig - es besteht Lebensgefahr!

Das Eis ist brüchig und nicht tragfähig - es besteht Lebensgefahr!

Heiligenhafen. Am Mittwochmorgen brachen eine Spaziergängerin und ihr Hund in der Innenbucht in Heiligenhafen im Eis ein. Die stark unterkühlte 53-jährige Frau konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal dringend vor dem Betreten der Eisflächen an der Ostseeküste - es besteht Lebensgefahr.
 
Gegen 9.45 Uhr meldete eine Anruferin der Polizeileitstelle eine im Eis eingebrochene Person in der Innenbucht in Heiligenhafen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr suchten umgehend die Unglücksstelle in Höhe der Kapitän-Nissen-Straße auf. Weit vom Ufer entfernt entdeckten die Helfer ein Loch im Eis. In das Loch war nach Zeugenangaben eine 53-jährige Ostholsteinerin eingebrochen, die nicht mehr in der Lage war, sich selbst aus dem Wasser zu retten. Zudem versuchte ein ebenfalls eingebrochener Hund sich aus dem eiskalten Wasser zu befreien.
 
Die Feuerwehr begann mit den Rettungsmaßnahmen und pumpte Schlauchboote auf, Einsatzkräfte wurden mit Neoprenanzügen ausgestattet. Mit einem Seil gesichert begaben sich die Retter mit den Booten zu der etwa 80 Meter entfernten Einbruchstelle. Dort konnten sie die inzwischen völlig erschöpfte und stark unterkühlte Ostholsteinerin aus dem 2,50 Meter tiefen, eiskalten Wasser retten und an Land bringen. Zur weiteren Versorgung wurde die 53-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Hund der Frau konnte von der Feuerwehr gerettet und einem Tierarzt zugeführt werden.
 
Nach bisherigem Sachstand war die betroffene Ostholsteinerin mit einer Bekannten an der Innenbucht spazieren, als sich ihr Hund plötzlich losriss und auf die Eisfläche lief. Die 53-Jährige lief ihrem Hund nach und brach anschließend mit ihm im Eis ein. Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei nochmals dringend vor dem Betreten der Eisflächen an der Ostsee. Das Eis ist brüchig und nicht tragfähig - es besteht Lebensgefahr! (red)


Kristina Kolbe

Zeugen gesucht: 9-Jährige von zwei Männern angesprochen

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Zeugen des Vorfalls, besonders aber die beschriebene Frau mit dem Hund, werden gebeten, sich unter 0451/220750 mit der Kripo in Bad Schwartau oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Zeugen des Vorfalls, besonders aber die beschriebene Frau mit dem Hund, werden gebeten, sich unter 0451/220750 mit der Kripo in Bad Schwartau oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Stockelsdorf. Am gestrigen Donnerstag kam es gegen 13.20 Uhr auf Höhe Dorfstraße 36 in Stockelsdorf zu einer Situation, bei der ein Mädchen aus einem Auto heraus von zwei Männern angesprochen wurde.
 
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizeistelle Bad Schwartau zufolge beschritt das neunjährige Mädchen die Dorfstraße in Stockelsdorf, als sie in Höhe Hausnummer 36a (Höhe Bohnrader Weg) von zwei Männern angesprochen wurde, die in einem dunkelblauen Seat Kombi unterwegs waren.
 
Die Männer unterließen ihre Annäherung an das Mädchen erst, als sich eine circa 70 Jahre alte Dame mit einem kleinen Hund näherte.
 
Die sachbearbeitende Kripo in Bad Schwartau wendet sich mit dieser Pressemitteilung an etwaige Zeugen des Vorfalls, vor allem jedoch an die Dame, die zur beschriebenen Zeit (13.20 Uhr) mit einem kleinen Hund, eventuell einem Dackel, an dem Ort des Vorfalls vorbeiging.
 
Das Mädchen ist circa 140 Zentimeter groß und war mit einer auffälligen, pink-weiß-lila-grau gemusterten Schneejacke und einer grauen Schneehose bekleidet und trug eine gestrickte Pudelmütze in verschiedenen Blautönen.
 
Zeugen des Vorfalls, besonders aber die beschriebene Frau mit dem Hund, werden gebeten, sich unter 0451/220750 mit der Kripo in Bad Schwartau oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (red)


Kristina Kolbe

Mit 2,66 Promille auf der Autobahn

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Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Scharbeutz/Sierksdorf. Heute morgen stoppte die Polizei auf der A1 bei Sierksdorf einen stark betrunkenen Autofahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,66 Promille. Gegen den Mann wird nun ermittelt.
 
Gegen 4.30 Uhr wurde der Polizeileitstelle von Zeugen mitgeteilt, dass im Herrendamm in Lübeck St. Lorenz ein stark alkoholisierter Mann in sein Auto gestiegen und in Richtung Autobahn losgefahren wäre. Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck versuchten das Fahrzeug auf der Autobahn in Fahrtrichtung Norden einzuholen. An der Anschlussstelle Scharbeutz konnten die Beamten des Polizei-Autobahn-und Bezirksreviers Scharbeutz den gesuchten schwarzen VW Phaeton schließlich stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle auf dem Autobahnrastplatz „Neustädter Bucht“ stieg ein stark betrunkener Mann aus dem Fahrzeug. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,66 Promille.
 
In der Folge nahmen die Beamten den 53-jährigen Ostholsteiner mit zum Revier. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt bis auf Weiteres untersagt. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. (red)


Kristina Kolbe

Ausraster auf der Autobahn - Mann schlägt 18-Jährigen durch die Scheibe

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Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Straßenverkehrsgefährdung und Nötigung wird beim Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier in Scharbeutz geführt.

Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Straßenverkehrsgefährdung und Nötigung wird beim Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier in Scharbeutz geführt.

Ratekau/Pansdorf. Ein 18-jähriger fuhr zusammen mit zwei Freunden auf der A 1 in Richtung Puttgarden. Im dreispurigen, auf 100 km/h beschränkten Bereich, befanden die drei Männer in der Mercedes E-Klasse sich auf der linken Spur, um einen auf der mittleren Spur fahrenden Lkw zu überholen, als sie rechts von einem weißen Mercedes Geländewagen mit Lübecker Kennzeichen überholt wurden. Noch zwischen der auf der linken Spur fahrenden E-Klasse und dem Lkw scherte der Geländewagen auf die linke Spur, beschleunigte und entfernte sich.
 
Zwischen den Anschlussstellen Ratekau und Pansdorf ließ der Fahrer des Geländewagens sich später von der Limousine überholen. Weil der 18-jährige Fahrer die Autobahn etwas später an der Anschlussstelle Pansdorf verlassen wollte, verringerte er dementsprechend seine Geschwindigkeit. Plötzlich habe der weiße Mercedes Geländewagen sich auf dem rechten Fahrstreifen wieder vor ihm befunden und habe die E-Klasse durch starkes Abbremsen und leichte Schlangenlinien auf dem rechten Fahrstreifen bis zum Stillstand ausgebremst. Zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer hätten an den beiden auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gekommenen Autos vorbeifahren müssen.
 
Fahrer und Beifahrer des Geländewagens seien nun ausgestiegen und hätten sich zu der dahinter stehenden E-Klasse begeben. Der Fahrer des Geländewagens begab sich zur Fahrerseite der E-Klasse und schlug dem 18-jährigen Geschädigten durch die heruntergelassene Scheibe augenblicklich mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Anschließend bedrohte er die drei 18- und 19-jährigen für den Fall, dass sie „etwas machen“ würden und forderte sie auf, zu verschwinden.
 
Der Beifahrer des Geländewagens versuchte zwischenzeitlich ohne Erfolg, die Beifahrertür der E-Klasse zu öffnen. Nachdem ihm dies nicht gelang, trat er mehrmals gegen die Scheibe und das Blech der Beifahrertür und beschädigte diese dadurch. Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Straßenverkehrsgefährdung und Nötigung wird beim Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier in Scharbeutz geführt. Aufgrund der Zeit und des Ortes (Sonntagnachmittag, 16.10 Uhr) gehen die Ermittler davon aus, dass der Vorfall von Zeugen beobachtet worden ist. Einzelne Fahrzeuge sollen auch in gebotener Entfernung stehen geblieben sein.
 
Es wird hiermit darum gebeten, dass sich bisher noch unbekannte Zeugen und Beobachter des Vorfalls oder andere Verkehrsteilnehmer, die durch den beschriebenen Vorfall oder den beschriebenen, weißen Mercedes Geländewagen mit Lübecker Kennzeichen behindert oder gefährdet wurden, unter 04524/7077-0 beim Polizeirevier Scharbeutz melden. (red)


Kristina Kolbe

Unfallflucht auf der B 202

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Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04361/10550 entgegen.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04361/10550 entgegen.

Oldenburg. Am Dienstagnachmittag kam auf der Bundesstraße 202 zwischen Oldenburg und Lütjenburg ein Fiat von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben. Der Unfallverursacher flüchtete, die Polizei sucht Zeugen.
 
Gegen 14:15 Uhr befuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem blauen Fiat Panda die Bundesstraße 202 von Oldenburg kommend in Richtung Lütjenburg. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Hohenstein und Weißenhaus erkannte der Hamburger einen auf seiner Fahrbahn entgegen kommenden PKW, der zum Überholen angesetzt hatte.
 
Um dem entgegen kommenden PKW die Möglichkeit zu geben, den Überholvorgang zu beenden, bremste der Fiat-Fahrer ab. Dabei geriet er auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen, kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Fiat um 180 Grad und schleuderte gegen einen Baum. Nach bisherigem Sachstand blieb der Hamburger unverletzt.
 
An seinem Fahrzeug entstand jedoch Sachschaden in Höhe von circa 4.000 Euro, der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der dem Geschädigten entgegen kommende Fahrzeugführer hielt nach dem Verkehrsunfall nicht an und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
 
Die Polizei in Oldenburg hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zu dem Unfallhergang und insbesondere zu dem flüchtigen Auto machen können. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04361/10550 entgegen. (red)


Kristina Kolbe

Feuer in einem Carport greift auf Wohngebäude über

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Die Brandstelle ist beschlagnahmt.

Die Brandstelle ist beschlagnahmt.

Riepsdorf. Am Sonntagnachmittag gerieten in Riepsdorf, Ortsteil Quaal, gegen 15.35 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge in einem Carport in Brand. Ein angebauter Schuppen brannte dadurch ebenfalls nieder.
 
Vom Schuppen strahlte die Hitze auf die Giebelseite des Wohnhauses ab, wodurch zwei Holztüren und zwei Holzrahmenfenster beschädigt wurden. Durch das eindringende Rauchgas und die Hitze wurde ein Badezimmer im 1. Obergeschoss des Hauses in Mitleidenschaft gezogen.
 
Personen kamen nicht zu Schaden.
 
Die weiteren Brandermittlungen werden von der Kriminalpolizeistelle Oldenburg übernommen. Die Brandstelle ist beschlagnahmt. (red)


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