Marco Gruemmer

Kein weiterer Sitzungssaal

Neustadt in Holstein. Rund 600.000 Euro Mehrkosten. Diese Summe war dem Großteil der Neustädter Stadtverordnetenversammlung dann doch zu hoch. Mehrheitlich wurde auf der jüngsten Sitzung beschlossen, im Zuge des Ersatzneubaus des Verwaltungsgebäudes in der Rosenstraße auf einen zusätzlichen Sitzungssaal zu verzichten. Neben den Mehrkosten in Zeiten einer angespannten Haushaltslage wurde zudem argumentiert, dass es zu dem jetzigen Neuen Sitzungssaal im Bedarfsfall eine Reihe von alternativen Sitzungsorten (Mensa, der Grundschule, Aula, Stadtwerkegebäude, Gogenkrog-Halle) geben würde. Ein weiterer Aspekt war, dass es für diese Maßnahme keinerlei Fördergelder gibt. Ganz im Gegenteil, es könne sogar der Fall eintreten, dass eingeplante Fördergelder für das Ersatzneubau-Vorhaben zurück gezahlt werden müssten.
 
Einem weiteren Beschlussvorschlag zu diesem Thema wurde ebenfalls zugestimmt. So soll die Stadt prüfen, ob ein Umbau beziehungsweise eine Vergrößerung des bisherigen Sitzungssaales sowie eine Ertüchtigung der bestehenden Lüftungsanlage möglich ist.
 
Interkommunales Gewerbegebiet
 
Der Bedarf an Gewerbeflächen und der Wunsch nach Expansion ist unvermindert hoch. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich für eine Erweiterung des Interkommunalen Gewerbegebietes in Richtung Norden ausgesprochen.
 
Ferienangebot
 Die Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen des Ferienangebotes deutlich ausgebaut werden. Wie Bürgermeister Mirko Spieckermann mitteilte, arbeitet Stadtjugendpfleger Andreas Adler mit seinem Team aktuell an dem Programm. „Das sind wir unseren Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Corona-Pandemie schuldig“, betonte Mirko Spieckermann. (mg)


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