Petra Remshardt

Mitmachaktion: „Vernetzung“

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Neustadt in Holstein. Viele Menschen haben sich über die bunte Schmetterlingsinstallation „Hot Spot Hoffnung“ gefreut, die Heike Rhein mit vielen anderen angefertigt hat und die an der Stadtkirche zu sehen war. Nun sind die Schmetterlinge etwas verblasst und ergraut und werden abgenommen.
Es gibt aber eine neue Mitmachaktion namens „Vernetzung“. Dafür soll ein großer Findling mit weißem Garn umgarnt werden. Dieser wird auf der Grünfläche an der Stadtkirche aufgestellt. Dazu sollen viele weiße Wollteile gehäkelt, gestrickt oder gestickt werden. Außerdem werden die Laternenpfähle und der Zaun neu geschmückt. Dazu werden weiße Quaste benötigt.
 
Die angefertigten Teile können im eska Kaufhaus in der Wollabteilung im Untergeschoss oder bei „Wolle & Kunst“ in der Waschgrabenstraße bis Montag, dem 23. August abgegeben werden. Dann werden sie zu einem Gesamtkunstwerk mit dem Stein vernetzt. Die Anleitungen gibt es bei „Wolle & Kunst“, bei eska und in einem Hinweiskästchen an der Grünflächenecke Waschgrabenstraße. Auch freie Gestaltungen in weiß sind möglich. Die Teile sollen rund oder sternförmig in einer Größe von fünf bis 15 Zentimetern Durchmesser sein.
„Wir sind miteinander vernetzt und alles ist irgendwie miteinander verwoben, im Guten wie im Schlechten, im eigenen Umfeld genauso wie weltweit.“ Dieser Gedanke und die Vorfreude auf die 4. Europäische-Skulpturen Triennale in Neustadt vom 19. August bis 4. September haben zu dieser Mitmachaktion geführt. Inspiriert ist die Aktion von der Skulptur „Die Tänzerin“ von Ayla Turan. Die Skulptur wurde 2015 während der 2. Skulpturen Triennale angefertigt und steht auf der Grünfläche des Hochtorfriedhofes zwischen Waschgrabenallee und Rosengarten. In Anlehnung an die weiße Bemalung der Skulptur wird nun ein großer Findling weiß umgarnt.
 
„Ich freue mich sehr, dass wir über die Skulpturen-Triennale einen großen Stein für diese Mitmachaktion zur Verfügung gestellt bekommen und die Kirchengemeinde wieder einen tollen Ort zur Verfügung stellt“, so Heike Rhein. (red)


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