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Petra Remshardt

Offener Dienstabend der Feuerwehr

Die Vertreter*innen der Parteien bekamen Einblicke in die umfangreiche und abwechslungsreiche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Vertreter*innen der Parteien bekamen Einblicke in die umfangreiche und abwechslungsreiche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr.

Grömitz. Eine Premiere der besonderen Art fand am vergangenen Mittwoch am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz statt. Auf Einladung des Ortswehrführers Jacob Revenstorf nahmen knapp 20 Vertreter*innen der politischen Parteien am ersten offenen Übungsdienst der Grömitzer Wehr teil.
Zu Beginn des Abends bekamen die Teilnehmer*innen von CDU, FDP, FWV und SPD einen Einblick in die räumliche Situation des aktuellen Gerätehausstandortes. Auch Bürgervorsteher Heinz Bäker und Bürgermeister Mark Burmeister nutzten die Gelegenheit um sich ein Bild der Situation Am Schoor 37 zu machen. Jacob Revenstorf und Stellvertreter Kai Fischer konnten dabei viele Fragen der Anwesenden zu Einsatzabläufen, technischem Gerät und der Personalsituation beantworten.
Im Anschluss waren alle Beteiligten beim praktischen Teil gefordert. An drei Übungsstationen zu den Themen Technische Hilfe, Löscheinsatz und Tragehilfe mittels Drehleiter musste kräftig mit angepackt werden. Unterstützt von 40 teilnehmenden Kamerad*innen erhielten die Vertreter*innen der Parteien unmittelbare Einblicke in die umfangreiche und abwechslungsreiche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr.
Ortswehrführer Revenstorf betonte gegenüber den Gästen des Abends wie hoch der ehrenamtliche Einsatz der Kamerad*innen zu bewerten ist. „Mit über 100 Alarmierungen im Jahr 2021 haben wir zum jetzigen Zeitpunkt ein historisches Hoch erreicht. Unser junges Team, mit einem Altersdurchschnitt von unter 35 Jahren, hat dabei alle Aufgaben und Herausforderungen zuverlässig und schnell gemeistert.“
Der gelungene Abend rund um das Gerätehaus Grömitz endete mit einem entspannten Dienstausklang und vielen interessanten Gesprächen zwischen Politik, Verwaltung und Feuerwehr. Das vorherrschende Thema des Abends war dabei der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an der K46.
„Die tolle Resonanz aus den Reihen der Fraktionen hat mich besonders gefreut und ist eine Anerkennung für unsere Kameradinnen und Kameraden. Der direkte Austausch zwischen Feuerwehr, Politik und Verwaltung hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und viele offene Fragen konnten beantwortet werden“, führte Jacob Revenstorf aus.
Abschließend betonte er noch einmal die Wichtigkeit des Gerätehausneubaus für sein Team. „Der Bezug eines zeitgemäßen, modernen Gerätehauses ist das beherrschende Thema in unserer Wehr. Es ist der fehlende Baustein in einer personell und technisch sehr gut ausgestatteten Feuerwehr und der Grundstein für einen langen Fortbestand der Grömitzer Wehr“. (red)


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