Gesche Muchow

Strandticker.de zeigt Auslastung der Strände

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Ob die Ostseestrände stark oder wenig ausgelastet sind, zeigt ab sofort ein einfaches Ampelsystem unter www.strandticker.de.

Ob die Ostseestrände stark oder wenig ausgelastet sind, zeigt ab sofort ein einfaches Ampelsystem unter www.strandticker.de.

Foto: Gesche Muchow

Lübecker Bucht. Jeden Sommer zieht es viele Menschen an die Nord- und Ostseeküste Schleswig-Holsteins. In diesem Sommer stellt die Beliebtheit dieser Regionen ihre sogenannten Hot-Spots vor eine Herausforderung: wird es an einem Strandabschnitt zu voll, kann der erforderliche Corona-Mindestabstand kaum noch eingehalten werden. Gleichzeitig möchten die Touristiker auch in diesem Sommer möglichst vielen Gästen einen unbeschwerten Strandbesuch ermöglichen. Die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB), die unter anderem für den Tourismus im beliebten Ostseebad Scharbeutz zuständig ist, sieht hier Handlungsbedarf und setzt mit dem von ihr neu aufgesetzten Strandticker, integriert in den mit der Partneragentur hmmh multimediahaus AG entwickelten Lübecker Bucht Guide, auf Service durch Information.
 
Der Strandticker ersetzt damit die zunächst von den Touristikern angedachte Strand-APP, über die sich Tagestouristen einen Platz am Strand im Vorwege buchen sollten (der reporter berichtete).
 
Das neue und wesentlich einfachere „Ampelsystem“ ist ab sofort unter www.strandticker.de zu finden und liefert Strandbesuchern Informationen zur aktuellen Auslastung an den Ostseestränden der Orte Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf und Neustadt in Holstein mit Pelzerhaken und Rettin. Mit einem einfach verständlichen Ampelsystem wird farblich dargestellt, in welchen Orten ein Strandzugang uneingeschränkt, nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist. Die Informationsquelle hierfür sind unter anderem lokale Strandkorbvermieter, die mehrmals am Tag an die Touristiker melden, wie sich die Kapazitätsauslastung an ihren Strandabschnitten darstellt. Mit oft Jahrzehnte langer Erfahrung können sie zudem treffsichere Prognosen abgeben, wie sich das Besucheraufkommen innerhalb des jeweiligen Tages entwickeln wird.
 
Diese Informationen werden von der Tourismus-Agentur in den Strandticker eingepflegt und hier bis zu vier Mal pro Tag aktualisiert.
 
Timmendorfer Strand mit Niendorf und Grömitz werden ebenfalls aufgeführt. Für diese Orte wird es redaktionelle Empfehlungen zu Strandabschnitten geben, die aus der Erfahrung heraus nicht so stark besucht sind.
 
Das bietet für Strandbesucher den Vorteil, dass sie schon im Vorwege eine Orientierung erhalten, in welchem Ort der Zugang zum Strand noch gut möglich ist. Bestenfalls soll hiermit auch der Verkehr besser gelenkt werden können, denn ein direktes Ansteuern freier Strandabschnitte ist so möglich. Die vergangenen Wochenenden mit Strandwetter haben bereits deutlich gezeigt, dass die Situation von Ort zu Ort variiert: während der Ort Scharbeutz wegen ausgereizter Kapazitäten gesperrt wurde, gab es nur wenige Kilometer weiter - beispielsweise in Haffkrug, Sierksdorf oder Pelzerhaken - noch freie Strandkörbe. (red/gm)
 
So funktioniert der Strandticker:
• Im Internet auf www.strandticker.de gehen
• Der Strandticker leitet automatisch weiter in den Lübecker Bucht Guide
• Hier wählt man einen Ort aus und gelangt auf die Startseite
• Auf der Startseite den Strandticker anklicken
• Innerhalb des Strandtickers gibt es eine Auflistung nach Orten – sortiert von Süd nach Nord – die automatisch (wie bei einer Instagram-Story) durchläuft
• Jeder Ort wird im Strandticker mit einer eigenen Infografik dargestellt
• Je nach aktueller Strand-Auslastung ist der Ort grün, gelb oder rot eingefärbt (Strand-Ampel)


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