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Fachkräftemangel im sozialen Sektor als Chance begreifen

Warum nicht aus einem Ehrenamt einen Beruf machen? Mit einer Weiterbildung zur Betreuungskraft können sich völlig neue Job-Perspektiven eröffnen. (Foto: DJD/www.ibb.com/pikselstock - stock.adobe.com)

Warum nicht aus einem Ehrenamt einen Beruf machen? Mit einer Weiterbildung zur Betreuungskraft können sich völlig neue Job-Perspektiven eröffnen. (Foto: DJD/www.ibb.com/pikselstock - stock.adobe.com)

Bild: feliks szewczyk

Angesichts des Fachkräftemangels bieten Berufe im sozialen Sektor hervorragende Aussichten auf eine dauerhafte Anstellung. Ein Pluspunkt ist außerdem, dass die Arbeit in sozialen Berufen von vielen Menschen als persönlich sowie gesellschaftlich überaus bereichernd empfunden wird. Allerdings arbeiten viele von ihnen ohne „offiziellen“ Berufsabschluss - zum Teil ehrenamtlich oder im Rahmen eines Minijobs. Mit einer passgenauen Weiterbildung lassen sich fachliche Kompetenzen erweitern und persönliche Fähigkeiten stärken und bieten so vielfältige Möglichkeiten in einem Bereich, der dringend gut ausgebildete Fachleute benötigt.

 

Berufswunsch: Kita-Assistenz, Schulbegleitung oder Seniorenbetreuung

Wer sich für einen Beruf im sozialen Bereich entscheidet, sollte Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfreude und Belastbarkeit mitbringen. Professionelle Fortbildungen ergänzen dann das eventuell noch fehlende fachliche Know-how. Das Institut für Berufliche Bildung (IBB) etwa, einer der größten privaten Bildungsträger in Deutschland, bietet eine Reihe entsprechender Weiterbildungen an, beispielsweise als Kita-Assistent, Schulbegleiter - auch Integrationshelfer oder Schulassistent genannt - oder Betreuungskraft (Seniorenbetreuer).

 

Praxisorientierte Unterstützung und Integration in den Arbeitsmarkt

Trotz des Onlineformats der Kurse gelingt es, eine lebendige und interaktive Lernumgebung zu schaffen, die durch Praxisbeispiele und regen Austausch gekennzeichnet ist. Die leicht verständlichen Lerntools sind auch für Menschen mit geringen PC-Kenntnissen einfach zu bedienen. Das bestätigt auch die ehemalige Teilnehmerin Sonja Lippa: „Ich war mit meiner Weiterbildung sehr zufrieden. Bei Fragen bekam ich immer Hilfe. Das Lernen in einer virtuellen Klasse war eine neue Erfahrung für mich, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt, das würde ich jederzeit wieder machen.“ Ein Vorteil vieler Weiterbildungen ist auch der Bestandteil von Praktika, die oft direkt zu Jobangeboten der Praktikumsgeber führen. Das hat auch Sonja Lippa so erlebt: „Ein paar Tage nach dem erfolgreichen Beenden des Kurses habe ich einen Job bekommen.“

 

Förderungen für Arbeitssuchende sowie für Beschäftigte und Unternehmen

Dass Bildung nicht teuer sein muss, beweisen die vielen Fördermöglichkeiten: Arbeitssuchende können sich ihre berufliche Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein finanzieren lassen, Träger wie die Agentur für Arbeit übernehmen dann die anfallenden Kosten der Kurse. Berufstätige und Arbeitgeber werden zum Beispiel durch das Qualifizierungschancengesetz gefördert. Unter www.ibb.com sind weitere Informationen zum Kursangebot sowie zu Fördermöglichkeiten zu finden. (djd)


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