Alexander Baltz

Auseinandersetzung auf dem Standstreifen

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Weil die Reinbekerin offenbar durch die körperlichen Angriffe verletzt wurde, wurde ein Rettungswagen hinzugerufen, der sie in ein Neustädter Krankenhaus brachte.

Weil die Reinbekerin offenbar durch die körperlichen Angriffe verletzt wurde, wurde ein Rettungswagen hinzugerufen, der sie in ein Neustädter Krankenhaus brachte.

Lensahn. In den frühen Morgenstunden des Donnerstages (12. Januar) kam es auf dem Standstreifen der A1 zwischen Oldenburg-Süd und Lensahn zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau.

Ersten Erkenntnissen zufolge machte eine 21-jährige Frau aus Reinbek sich mit dem Audi A6 ihres 33-jährigen Ex-Freundes, der ebenfalls aus Reinbek kommt, auf den Weg Richtung Norden und nutzte dazu die A1. In Oldenburg drehte sie und befuhr die Autobahn wieder Richtung Süden. In der Zwischenzeit hatte sich der 33-Jährige zusammen mit einer Verwandten (25 Jahre aus Hamburg) auf den Weg der Verfolgung gemacht.

 

 

Zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Süd und Lensahn hielt die 21-Jährige gegen 5 Uhr morgens auf dem Standstreifen. Als sie sich noch oder wieder im Fahrzeug befand, hielten auch der 33-Jährige und seine Begleiterin an der Stelle. Der Reinbeker zog die Ex-Freundin aus seinem Wagen, woraufhin sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden ereignete.

 

 

Die 21-Jährige flüchtete sich in das Auto seiner 25-jährigen Begleiterin. Zusammen fuhren die beiden in Lensahn von der Autobahn herunter an eine nahegelegene Tankstelle. Dorthin wurden sie von dem Ex-Partner, der jetzt seinen Audi bestiegen hatte, verfolgt. Es kam zu einer weiteren Auseinandersetzung auf dem Tankstellengelände, woraufhin die Hamburgerin die Polizei alarmierte. Während des Notrufs setzte sich der Reinbeker ab und fuhr in unbekannte Richtung davon. Er konnte trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden. Weil die Reinbekerin offenbar durch die körperlichen Angriffe verletzt wurde, wurde ein Rettungswagen hinzugerufen, der sie in ein Neustädter Krankenhaus brachte. Während der Sachverhaltsklärung räumte sie den vorherigen Konsum von Betäubungsmitteln ein. Zudem wurde bei einem Test ein vorläufiger Atemalkoholwert von 1,60 Promille gemessen. Der Frau wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Sie blieb zur Beobachtung in der Klinik.

 

Ihr wird die unbefugte Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs vorgeworfen. Zudem wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt, denn diese besitzt die junge Frau nach ersten Erkenntnissen nicht. Ebenso wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln eingeleitet. Ihr Ex-Freund muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung in einem Strafverfahren verantworten. (red)


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