Petra Remshardt

Drei internationale Platzierungen für Dietrich Burmeister und Charly-Brown auf der MET

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Dietrich Burmeister vom Reit- und Fahrverein Lensahn war mit seinem derzeitigen Spitzenpferd Charly-Brown - der Silberschweif - auf der Mediterranean Equestrian Tour (MET) in Oliva Nova (Spanien) und konnte dort drei Internationale Platzierungen in Prüfungen bis zur Höhe von 1,40 Metern erzielen.

Dietrich Burmeister vom Reit- und Fahrverein Lensahn war mit seinem derzeitigen Spitzenpferd Charly-Brown - der Silberschweif - auf der Mediterranean Equestrian Tour (MET) in Oliva Nova (Spanien) und konnte dort drei Internationale Platzierungen in Prüfungen bis zur Höhe von 1,40 Metern erzielen.

Foto: HERVE BONNAUD

Lensahn. Dietrich Burmeister, Züchter, Ausbilder und ambitionierter Amateur-Reiter, seit über 50 Jahren für den RFV Lensahn im nationalen und internationalen Turniersport aktiv, war erneut bei der Mediterranean Equestrian Tour (MET) in Oliva Nova (Spanien) erfolgreich. In der Februar Tour vom 11. Februar bis 1. März konnte er mit Charly-Brown, seinem derzeitigen Leistungsträger drei internationale Platzierungen erzielen. Der Silberschweif ist von Burmeister selbst gezogen und ausgebildet bis zur schweren Klasse.
Mit der Vorbereitung für die Sunshine Tour hat Burmeister im vergangenen Frühjahr begonnen und die Turnierplanung zielgerichtet auf dieses Event ausgerichtet. Dazu gehörte auch der dreimonatige Aufenthalt vom Silberschweif bei Astrid und Holger Wulschner, die ihn sichtbar in seiner sportlichen Leistungsfähigkeit weiterentwickelt haben. Dieses Leistungsniveau konnte in den darauffolgenden Monaten von Burmeister stabilisiert und mit Erfolgen in Leck und Elmshorn bestätigt werden.
Der Startschuss für die Teilnahme an der MET erfolgte im September mit der Anmeldung der Box. Zum Jahreswechsel wurden dann Reiserouten geplant, Zwischenstopps und Unterbringung von Pferd und Reiter gebucht, die internationalen Freischaltungen beantragt und organisatorische Fragen geklärt. In den zwei Wochen vor dem Start dreht sich alles nur noch um die Gesunderhaltung von Pferd und Reiter. Checklisten wurden abgearbeitet und am Vorabend der Abfahrt wurden Auto und Hänger vollgepackt. Vor allem mit gutem Holsteiner Heu, auf das Charly auch in Spanien nicht verzichten sollte. Die 2.400 Kilometer bis Oliva wurden mit zwei Zwischenstopps in Freiburg und Montpellier absolviert. Im Gegensatz zu den Profireitern, die in der Regel mit 5 bis 10 Pferden in großen Lkw anreisen ist Burmeister, hier die Ausnahme und reist mit einem Pferd auf dem Hänger an.
Die Ausstattung der Reitsportanlage in Oliva Nova entspricht dem gehobenen internationalem Standard. Neben drei großen Turnierplätzen stehen zahlreiche Reit- und Longierplätze für die tägliche Arbeit zur Verfügung. Die gesamte Anlage strahlt eine angenehme Atmosphäre für Pferde und Reiter aus. Organisatoren und Verantwortliche der FEI lassen keine Wünsche offen. Für Entspannung und Urlaubsflair sorgen, bei frühsommerlichen Temperaturen, die morgendlichen Ausritte an den nahe gelegenen Strand des Mittelmeers.
Aber auch für den Züchter Burmeister ist dieses Event eine wichtige Gelegenheit, um über die Holsteiner Grenzen hinaus zu schauen, sich mit international erfolgreichen Kollegen wie Giulia Martinengo (Italien) oder Ulrich Kirchhoff auszutauschen und sich über zukünftige Zuchtlinien und gefragte Hengste aus erster Hand zu informieren.
Nach 2013 und 2018 ist dies die dritte MET für Burmeister. Die ausgewählten Prüfungen bis zur Höhe von 1,40 m werden von renommierten Parcoursbauern wie Frank Rothenberger gestellt und bieten Gelegenheit, unter TOP Bedingungen das Leistungsvermögen zu testen und sich als Amateur in einem internationalen Starterfeld zu behaupten. Ganz besonder Dank gilt dem Vorbereitungsteam zu Hause: Für das Springen sind dies Daniel Heuer (Dassow) und Karsten Huck (Bronzemedaillengewinner, Borstel) und für das dressurmäßige Training Katja Schiele (Sieversdorf). Alle drei standen auch während der MET stets für eine Abstimmung per Telefon und für Videoanalysen zur Verfügung und haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.
Das Resümee von Burmeister: „Alles ist möglich, auch als Amateur im internationalen Spitzensport mitzuhalten, nur der Einsatz ist um ein Vielfaches höher als bei Profireitern. Die MET war ein schöner Start ins Turnierjahr und die Planungen für 2021 in Magna Racino können nun anlaufen.“ (red)


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