Marco Gruemmer

Zeichen auf Toyota-Sieg, dank Teamwork - Dirk von Zitzewitz auf vorletzter „Dakar“-Etappe Dritter

Pisco/Peru. Toyota steht vor dem größten Erfolg in seiner Marathon-Rallye-Geschichte – auch dank den Tagesdritten der neunten Etappe, Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz. Das südafrikanisch-norddeutsche Sieger-Duo von 2009 sicherte auf der vorletzten, enorm harten „Dakar“-Etappe die Gesamtführenden Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QA/FR) als letztes verbleibendes „Chasecar“ des japanischen Herstellers ab. Beim Massenstart auf der Schleife von und nach Pisco blieben „GdV“ und „DvZ“ stets in Reichweite der zweiten Team Hilux-Mannschaft, stand für den Fall der Fälle als schnelle Hilfstruppe bereit und hat damit das gesamte Toyota-Team einem historischen Triumph nähergebracht. Auf der abschließenden Etappe am heutigen Donnerstag, die zurück zum Ausgangspunkt der Rallye Dakar 2019 in Lima führt, stehen noch 112 Wertungskilometer auf der Agenda. Nasser Al-Attiyah und Matthieu Baumel könnten dann eine Ära beenden, die vor exakt zehn Jahren von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz eingeleitet wurde: der Triumphzug der Dieseltechnologie in der Automobilwertung.
 
Für den letzten „Dakar“-Abschnitt ist Toyota bestens aufgestellt: Die Tagessieger Al-Attiyah/Baumel eröffnen die letzte Etappe, dicht gefolgt von den Tagesdritten de Villiers/von Zitzewitz – erneut als schnelle Eingreiftruppe, falls nötig.
 
„Wieder ein Haken hinter einem besonders schweren „Dakar“-Tag. Heute haben wir uns alle schwer bei der Navigation getan. Ich habe das Gefühl, dass ein paar Wegpunkte nicht dort waren, wo sie hätten sein sollen. Trotzdem ist alles gut für uns gelaufen. Besonders für das gesamte Team, inklusive Nasser und Matthieu, auf die wir heute so lang wie möglich aufgepasst haben – aber im Fesh-Fesh-Staub mussten wir irgendwann abreißen lassen. Ein bisschen froh sind wir aber auch, dass dieser Tag und das Meiste der „Dakar“ hinter uns liegt“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe neun der Rallye Dakar 2019.
 
Nichts für schwache Nerven – „Dakar“ bleibt auch an vorletzter Etappe erbarmungslos
 
Der Kontext der Rallye Dakar blieb auch am neunten Tag unverändert: Off-road, viel weicher Sand und maximale Schwierigkeit. In der Schleife rund um Pisco waren die Navigatoren voll gefragt: Korrekte Kompassrichtungen spielten eine entscheidende Rolle, ebenso die verwirrenden Spuren der Vortage. In den 50 Kilometern Dünen, die der Veranstalter für Tag neun auf die Agenda gesetzt hatte, zählte die Auswahl der richtigen Täler für den Erfolg. Zum Schluss der Etappe hatte die A.S.O. (Amaury Sport Organisation) ebenfalls knifflige Wegführung eingeplant – die nicht gerade offensichtlich war. Ergo: Volle Konzentration.



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