Reporter Eutin

Einsatz für Kinderhilfswerk und ein großer Dank an die Spender

Im Frühjahr geht es wieder los: Auf dem Plöner Wochenmarkt an der Nikolaikirche ist Fernglas Doktor Alfred Blockhaus in den warmen Monaten regelmäßig anzutreffen.

Im Frühjahr geht es wieder los: Auf dem Plöner Wochenmarkt an der Nikolaikirche ist Fernglas Doktor Alfred Blockhaus in den warmen Monaten regelmäßig anzutreffen.

Bild: hfr/Blockhaus

Giekau (los). Seit vier Jahren setzt sich Fernglas-Doktor Alfred Blockhaus für die gute Sache ein. Und der Achtundsiebzigjährige wirbt weiterhin für das Kinder- und Jugendhilfswerk Don Bosco Mondo, zu dessen Gunsten er die unterschiedlichsten Spektive repariert. Jetzt nach dem Jahreswechsel ist es Zeit und für ihn ein großes Anliegen, Danke zu sagen. Denn eine Vielzahl seiner Kunden hat zu dem Betrag beigesteuert, den er Ende 2025 überwiesen hat. „Seit dem Jahr 2022 spende ich alle meine Überschüsse an das Kinder- und Jugendhilfswerk“, erzählt Alfred Blockhaus. Das Reparaturangebot des ehemaligen Lehrers erfreut sich sogar großen Zuspruchs – weshalb beeindruckende Summen gespendet werden konnten. Waren es 2022 bereits stattliche 5269 Euro Spendengeld, wuchs die Summe kontinuierlich, betrug 2023 bereits 6154 Euro und 2024 mit 6226 Euro noch etwas mehr. „Ende des Jahres 2025 konnte ich sogar 8037 Euro überweisen“, berichtet Alfred Blockhaus. Der Fernglas-Doktor hofft, dass es so bleibt und will sich weiterhin ganz im Sinne seines Wahlspruchs „Tue Gutes und rede darüber“ für das Hilfsprojekt Don Bosco Mondo engagieren. Seit 1980 setzt sich Don Bosco Mondo in enger Partnerschaft mit der weltweit aktiven Don Bosco-Gemeinschaft für notleidende junge Menschen ein. Mehr Informationen sind online unter www.don-bosco-mondo.de zu finden. Im Zusammenhang mit den Spenden sei besonders hervorzuheben, dass viele Kunden die ihnen in Rechnung gestellten Beträge erfahrungsgemäß noch mit einer Extra-Spende „aufstockten“. Dies treffe sogar auf meisten Fälle zu, so Blockhaus. „Ohne meine dankbaren Kunden hätte ich ja nicht einen Euro erwirtschaften können“, verdeutlicht er. „Ich habe bloß meine Zeit und mein Know-how zur Verfügung gestellt; meine dankbaren Kunden haben das mit Geld vergütet, das ich dann an das Kinder- und Jugendhilfswerk Don Bosco Mondo weitergeben durfte.“ Auch möchte Alfred Blockhaus zu engagiertem Handeln anstiften: „Vielleicht kommen ja ein Rentner oder eine Rentnerin gleichfalls auf die Idee, ihre Zeit und eigene Fähigkeiten irgendwie selbst im fortgeschrittenen Alter der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen“, schlägt er vor und verweist auf einen Artikel des Physikers, Philosophen und Wissenschaftsautors Stefan Klein „Über den Sinn des Gebens“. Voraussichtlich in den ersten warmen Frühlingstagen des Jahres ist Alfred Blockhaus mit seinem Stand wieder auf dem Wochenmarkt in Plön anzutreffen, je nach Witterung alle vierzehn Tage, plant er. Neben reparaturbedürftigen Ferngläsern stehen hier auch das Hilfsprojekt und Informationen dazu im Mittelpunkt. Früher habe er zusätzlich den Preetzer Wochenmarkt besucht, doch mit 78 Jahren möchte er das nicht mehr. Dennoch repariert er nach wie vor mit großem Fleiß. „Im zu Ende gegangenen Jahr 2025 konnte ich rund 150 Ferngläser reparieren“, führt er aus. Daneben habe er zusätzlich 62 eigene wieder aufgearbeitete Ferngläser verkaufen können. Die knifflige Reparaturarbeit verrichtet er an den unterschiedlichsten Typen von Spektiven, über deren Zusammensetzung und Verarbeitung er seine Kenntnisse im Laufe der Zeit erweitert hat. Wer bei seinem Fernglas ein Problem festgestellt hat, muss im Übrigen nicht erst bis zum Frühjahr warten, sondern kann über die Emailadresse ablocki@t-online.de oder über die Internetseite https://fernglas-doktor.de  Kontakt aufnehmen. 

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