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Reporter Eutin

Holstein ist Erstligist!

… und auch beim Pyro-Einsatz.

… und auch beim Pyro-Einsatz.

Bild: D. Freitag

Kreis Plön (dif). Die KSV Holstein spielt als erster Verein aus Schleswig-Holstein ab Sommer 2024 in der 1. Fußballbundesliga. Das 1:1 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf reichte den Störchen zum vorzeitigen Aufstieg. Durch den Österreicher Benedikt Pichler ging die KSV in der zweiten Spielminute in Front. Doch schon nach fünf Minuten schien sich das Blatt zu wenden. Die Gäste-Kicker wollten erst ein Foulspiel von Kiels Keeper Timon Weiner am Fortunen Felix Klaus gesehen haben, dann ein Handspiel von Patrick Erras. Doch beides wurde ihnen per Video-Assistenten durch den Bremer Schiedsrichter Sven Jablonski verwehrt. Das Kieler Holstein-Stadion mutierte neunzig Minuten zu einem echten Hexenkessel nie dagewesener Lautstärke. Bereits fünf Stunden vor dem Anpfiff gab es einen Fanmarsch von der Forstbaumschule hin bis zum Stadion. Eng wurde es noch einmal, als der Düsseldorfer Torjäger Christos Tsolis (70.) einen Foulelfmeter zum 1:1 verwandeln konnte. Doch das KSV-Team, angeführt von den starken Erras und Weiner, rettete das Remis über die Zeit. Danach war nur noch Jubel, Jubel und nochmals Jubel. Ergo: Holstein Kiel hat sich mit einer überragenden Serie belohnt und steigt völlig zurecht auf. Nun beginnt für Erfolgs-Trainer Marcel Rapp und den neuen Sportchef und Stöver-Nachfolger Carsten Wehlmann die Zeit einen möglichst erstligatauglichen Kader zu formen. Sieht man auf die Leistungen der aktuellen Störche, so braucht es hier nur kleinere Feineinstellungen. Bis auf Kapitän Philipp Sander (zu Borussia Mönchengladbach) könnten alle Stammkräfte gehalten werden. Vielleicht fehlt, wenn überhaupt, noch ein Torjäger der Marke „15 Treffer“. Aufgestiegen ist auch der FC St. Pauli, der gegen den VfL Osnabrück 3:1 gewann. Am letzten Spieltag geht es zwischen den Störchen (in Hannover gegen 96) und den Hamburgern (bei Wehen Wiesbaden) im Fernduell also nur noch um die Meisterschale. In die Relegation muss Fortuna Düsseldorf, der HSV (0:1 in Paderborn) bleibt ein weiteres Jahr zweitklassig. Verbandsliga Ost: Ein bitteres Wochenende erlebten der TSV Plön und der Heikendorfer SV. Während die Plöner nach dem 1:3 im eigenen Stadion gegen Comet Kiel auch ihre letzte Chance auf einen Aufstieg zu den Akten legen mussten, hat der HSV zumindest noch eine kleine Möglichkeit auf Platz zwei. Doch nach der 2:4-Niederlage in Kronshagen kann der TSV, der gestern (nach Redaktionsschluss) bei der SG Probstei zum Nachholspiel antrat, mit einem Sieg auch diese kleine Hoffnung vernichten. Der Titelkampf wird sich somit im Duell Kronshagen gegen SC Rönnau entscheiden. In der Abstiegsfrage war für den TSV Selent und den VFB Kiel schon länger klar, dass es zurück in die Kreisliga geht. Schwer wird es nach dem 0:3 in Rönnau auch für Vineta Audorf. Einen am Ende vielleicht noch wichtigen Pluspunkt holte Concordia Schönkirchen bei der FSG Saxonia (1:1) und setzte sich damit wieder vor Dänischenhagen. Der MTV, der gegen Selent mit 1:0 einen Dreier verbuchen konnte, hat einen Pluspunkt weniger.

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