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„Absegeln“ der MSK und des Heinrich-Heine-Gymnasiums

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Mit einer kleinen Wettfahrt haben die Jugendabteilungen der MSK und der Segel-AG auf der Förde die Segelsaison 2017 beendet.

Mit einer kleinen Wettfahrt haben die Jugendabteilungen der MSK und der Segel-AG auf der Förde die Segelsaison 2017 beendet.

Heikendorf (kas). Nachdem die Erwachsenen der Möltenorter Segler Kameradschaft (MSK) bereits am 24. September „abgesegelt“ sind, folgte am vergangenen Dienstag die Jugendabteilung. Rund 40 Jugendliche (von 52) von der MSK und der Segel-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums takelten ihre Optis auf. Um die letzte kleine „Wettfahrt“ des Jahres noch einmal spannend zu gestalten, stand eine „Bingo-Fahrt“ auf dem Programm. Von den Trainern wurden zuvor fünf kleine Tonnen mit je fünf unterschiedlichen Zahlen beklebt und ausgelegt. Die kleinen Skipper bekamen vor dem Start einen Bingo-Zettel und um 16 Uhr wurden die Optis zu Wasser gelassen. Hinaus ging es in die Heikendorfer Bucht, begleitet von der Ausbildungs-Segelyacht „Teamwork“ und dem Segelkutter der MSK sowie von der privaten Segelyacht von Jörn Gundermann. Bei den vielen Teilnehmern konnten nicht alle in den zur Verfügung stehenden Optis mitfahren, sollten aber keineswegs an Land bleiben. Unter der Führung von Leo Niss und Kay Ermoneit von der MSK fuhren zwölf Kinder auf der „Teamwork“ mit. Nun galt es, ganz schnell die Tonnen mit den Bingo-Zahlen anzufahren und auf dem Zettel die richtigen Zahlen anzukreuzen. Nicht immer spielte der Wind mit, und so kamen alle einmal in die Flaute. Die Segelyacht trug zu Recht ihren Namen, denn alle machten eifrig beim Bingo mit, und so konnte Leo die Yacht Richtung Brücke steuern und dem Vorstand das Wort „Bingo“ aus 15 Kehlen zurufen. Eine Extrarunde wurde noch gefahren unter dem Steuermann Selas (10 Jahre) der schon Begriffe wie „Wende“ oder „Halse“ perfekt beherrschte. Die Nachwuchs-Skipper wurden mit dem Jüngsten Segelschein unter großem Applaus ausgezeichnet. Vereinsmeister im Opti-B wurde Lennard Mysegaes und im Opti-C Jasper Mau von insgesamt elf Seglern. Mit der Segelsaison geht aber die Arbeit noch nicht zu Ende. In den Wintermonaten stehen für die Erwachsenen Überholung der Schiffe einschließlich der Reparaturen an und für die Kids ist ein Winterprogramm mit Theorie, Bastel- oder Lesestunde sowie Pizzabäckerei im Vereinsheim vorgesehen. Schon jetzt freuen sich die Kinder auf den tollen Tag im Uni-Sportforum, denn dort wird mit einem Opti das Kentern und den dazugehörigen Rettungsmaßnahmen eingeübt. Wer Interesse am Segeln hat, kann sich gerne bei Heidi Behrends-Mey unter 0431 – 24 10 36 melden. Ebenso stehen auch die beiden Lehrer vom Gymnasium, Jörn Gundermann und Ralf Blömer für Fragen um die Segel-AG zur Verfügung. Die Segel-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums besteht schon seit Jahrzehnten und erfreut sich nicht nur bei den Kindern hoher Beliebtheit. Die erfahrenen Lehrer Ralf Blömer und Jörn Gundermann bilden die Kinder der 5. und 6. Klassen im Opti b oder Jolle aus. Gundermann freute sich riesig, denn er hatte 16 Kinder in seiner Gruppe. Diese wird von ihm mit Hilfe einer FSJ-lerin in der MSK betreut. Bereits seit 2010 hat die MSK sieben FSJ-ler/innen, die hier ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ verbringen, als Unterstützer bei der Jugendarbeit eingesetzt. Ab 1. August oder 1. September 2018 sucht die MSK wieder einen Bewerber, der Erfahrung im Segeln haben sollte, und mindestens 18 Jahre alt sein muss.


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