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Doppel-Ausstellung zum Jahresbeginn im Freya-Frahm-Haus

Bilder

Laboe (t). Das neue Jahr beginnt im Freya-Frahm-Haus, Strandstraße 15, mit einer Doppel-Ausstellung der schleswig-holsteinischen Künstlerinnen Gertrud Buller-Schunck und Antje Eule. „Heimspiel“ – Skulpturen und Bilder / Eine Künstlerfreundschaft in Schleswig-Holstein“ eröffnet am Samstag 14. Januar um 13 Uhr. Zur Einführung wird die Journalistin Dagmar Ruscheinsky (Laboe/Berlin) sprechen. „Wir haben viele schöne Dinge miteinander erlebt, schätzen uns als Freundinnen und als Kunstschaffende“, sagen Gertrud Buller-Schunck und Antje Eule, die sich aus gemeinsamen Jahren in Flensburg kennen, „wir wundern uns selbst, dass wir erst jetzt die Idee zu einer gemeinsamen Ausstellung hatten.“ Sie seien begeistert, dass es mit dem Freya-Frahm-Haus in Laboe „einen so wunderbaren Ort für die Umsetzung“ gebe. Die beiden Frauen arbeiten sehr unterschiedlich. Gertrud Buller-Schunck gestaltet Skulpturen aus Ton, die sie glasiert oder bei denen sie auch oft allein auf die Wirkung des gebrannten natürlichen Werkstoffes setzt. Antje Eule malt gegenständlich und abstrakt und schafft spannende und fröhliche Bilder, sie mischt dabei die Techniken Ölmalerei, Grafik und Collage. Gertrud Buller-Schunck ist in Warendorf/Westfalen geboren, lebt in Heikendorf und ist seit mehr als 30 Jahren Norddeutsche. Sie hat ihre verschiedenen Lebensorte von Westfalen über Mecklenburg-Vorpommern bis Schleswig-Holstein genutzt, um mit Keramikern in deren Ateliers zu arbeiten und durch Erfahrung zu lernen. Ihr ist es wichtig, Form und Ausdruck schlicht und harmonisch zu vereinen. Oft entstünden ihre Objekte, Tiere und Skulpturen beim Arbeiten mit Ton auch direkt aus dem Moment heraus, sagt sie. Antje Eule ist in Flensburg geboren, aufgewachsen und lebt heute in Glückstadt. Sie arbeitet zu Hause und in ihrem Atelier in der Künstlerkolonie „Hungriger Wolf“ in Hohenlockstedt. Die Malerei sei schon immer Teil ihres Lebens gewesen, sagt sie. Ihre Großmutter, ihr Vater und ihr Bruder - der schon verstorbene schleswig-holsteinische Künstler Horst Bartels, der zu den renommierten Künstlern Schleswig-Holsteins gehört, haben wie sie selbst künstlerisch gearbeitet. Sie sei im Wesentlichen Autodidaktin, sagt Antje Eule, habe aber das Handwerkliche dafür bei Hanna Dransfeld in Brüssel gelernt und später bei Professor Peter Nagel vertieft. Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei. Mit einer Finissage am Sonntag, 29. Januar ab 15 Uhr endet die Ausstellung.



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