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Ein tiefer Griff ins Portemonnaie

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Flotte Töne lieferten Kinder der Offenen Ganztagsschule Schönkirchen zur Einweihungsfeier für den Neubau.

Flotte Töne lieferten Kinder der Offenen Ganztagsschule Schönkirchen zur Einweihungsfeier für den Neubau.

Schönkirchen (kud). „Dringend notwendig, barrierefrei, nach neuesten pädagogischen Ansprüchen gebaut“. Die Aufzählung, die Schönkirchens Bürgermeister Gerd Radisch bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Offenen Ganztagsschule vor vielen Gästen ablieferte, wurde immer länger. Denn nach schwungvollem Start des Bauprojekts, das die Gemeinde mit zwei Millionen Euro aus Eigenmitteln finanziert hat, kamen wie bei jedem Neubau auch kleinere Pannen. So zum Beispiel, berichtete Radisch, habe der verregnete Sommer immer wieder zu Verzögerungen geführt, aber auch fehlende Handwerker seien gelegentlich zu beklagen gewesen. Sie mussten immer mal wieder auf anderen Baustellen einspringen. Dennoch verlief der Bau auf dem Gelände im Augustental recht zügig. 2015 hatte die Gemeinde mit einer ersten Planung begonnen, 2016 gab die Gemeindevertretung ihre Zustimmung. In diesem Jahr, so Radisch, habe man dann gleich mit den Arbeiten beginnen können. Der Anlass für den Neubau war die erfreuliche Erkenntnis, dass die Schule mit 186 Kindern voll ausgelastet ist und sich steigender Nachfrage erfreut. Da auch die Grundschule steigenden Raumbedarf angemeldet habe, erklärte Radisch, werde der neue Anbau künftig vormittags von der Schule genutzt, nachmittags sollen die Kinder hier betreut werden. Sechs Klassenräume, jeder mindestens 60 Quadratmeter groß, sind hell und freundlich eingerichtet. Mit den staubigen Klassenzimmern von einst haben sie nichts mehr gemein. Bücherecken mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, große Fenster mit freiem Blick ins Grüne – die Kinder sind begeistert. Auf insgesamt 750 Quadratmetern wurde auch zusätzlicher Raum für die Lehrer geschafft, ein Sanitärbereich eingerichtet. Auch einen dringend notwendigen Sanitärbereich gibt es. 30 Gewerke seien an dem Bau, der unter der Leitung des Architekturbüros Diekmann aus Schönberg stand, beteiligt gewesen. Viele neue Ideen zur Wärmedämmung seien in den eingeschossigen Bau eingeflossen. Radisch dankte allen, die eine weitgehend reibungslose Bauzeit ermöglicht haben, vor allem den drei Hausmeistern der Schule, die stets mit großer Hilfsbereitschaft zur Stelle gewesen seien. Fröhlich begann und endete die kleine Feier. Anna Milasecko, ausgebildete Pianistin und als sozialpädagogische Assistentin in der Betreuung der Kinder tätig, entlockte dem kleinen Klavier eine furiose „Ungarische Rhapsodie“. Ein fröhlicher kleiner Kinderchor sorgte für viel Klatscherfolg.



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