Reporter Eutin

Schälen, pressen, backen und genießen

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Schönberg (kas). Insgesamt 13 Kinder von fünf bis elf Jahren konnte Dipl.- Sozialpädagogin Ulrike Hilker in der Museums-Werkstatt begrüßen. Im letzten Jahr hatten die Kleinen zwar besseres Wetter, aber keine Äpfel. Dieses Jahr begann die Apfelernte schon sehr früh, und die Bäume bogen sich schon mit den süßen Früchten. Bei Nieselregen wurde dennoch eine Kiste Äpfel von den Museumsbäumen gepflückt, denn die Kinder sollen auch lernen, wie man mit dem Apfelpflücker umgeht. Die teilnehmenden Kinder Anna, Mailin, Maya, Jannick, Sophie, Cajus, Jenna, Jorck, Isabella, Valentin, Henning, Ellen und Joel banden sich nach getaner Ernte erst einmal ihre mitgebrachte Schürze um. In diesem Jahr musste die Kinderschar in drei Gruppen aufgeteilt werden. Eine Gruppe unter der Leitung von Hartwig Blachewitz begab sich auf die Tenne und viertelte die Äpfel, um sie für die Saftpresse vorzubereiten. Antje Hübner übernahm die Apfel-Schälmaschine, die den Kindern sehr viel Spaß bereitete. Ulrike Hilker war mit einem Teil der Kinder damit beschäftigt, den Hokkaido-Kürbis zu zerkleinern. Einige Kinder sahen zum ersten Mal das Innere eines Kürbisses und stellten viele Fragen. Eine Oma und ihre Freundin hatten sich bereit erklärt Frau Hilker ein wenig zu unterstützen und dieses wurde dankend angenommen! Zwischenzeitlich wechselten die Gruppen zu den anderen Thementischen, und so wurde den Kindern alles um Apfel und Kürbis vermittelt. Zum Ende der Veranstaltung sollten die Kinder den leckeren, selbstgepressten Apfelsaft, die Apfel-Kürbis-Marmelade, die Apfel-Kürbis-Brötchen und die Kürbisbrote probieren oder mit nach Hause nehmen. In der Küche stand Cajus (9) und rührte in zwei Töpfen die kleingeschnittenen Kürbis- und Apfelscheiben, die für die Marmeladenherstellung benötigt wurden. Unterdessen wurde mit der elektrischen Mühle, das Mehl gemahlen, da war der Andrang groß, denn jedes Kind wollte und sollte einmal die Mühle befüllen und auch anstellen. Alles streng nach Rezept, so Hilker, denn das Rezept ist kindergerecht mit Beschriftung und Bildern hergestellt. Der Teig für die Brote und Brötchen wurde gerührt, geknetet und dann abgedeckt, um die Hefe wirken zu lassen und aufzugehen. Hartwig Blachewitz hatte sich im Außenbereich einen geschützten Platz gesucht, um mit seiner Gruppe den Apfelsaft zu pressen. Mit viel Kraft konnten die Jungs und Deerns die Äpfel zerkleinern, die danach gepresst wurden und der leckere und konzentrierte Apfelsaft in die Auffangwanne lief. Immer wieder wurden die Arbeitstische sauber geputzt und Arbeitsgeschirr abgewaschen. Dank der beiden Omi´s war immer wieder alles einsatzbereit. Nachdem der Teig nun geruht hatte und schön aufgegangen war, konnten die Brote und Brötchen hergestellt werden. Jedes der Kinder konnte den Brötchenteig rollen und auf den Backblechen platzieren und ab ging es in den Herd. Jetzt begann der schönste Teil für die Kinder: Der lange Tisch wurde eingedeckt für die kleine Zwischenmahlzeit. Die Brötchen wurden vorher schon draußen zum Abkühlen gestellt und jetzt wurden sie zum Verzehr frei gegeben. Dazu gab es den leckeren Apfelsaft. Zum Schluss bekam jedes Kind ein bis zwei Marmeladengläser mit Apfel-Kürbis-Marmelade sowie eine große Scheibe Brot mit nach Hause. Allen Beteiligten hat es sehr gut gefallen, und vielleicht sieht Frau Hilker auch einige Kinder zum Kinder-Advent am 1. Dezember wieder, wo mit der Museumsleiterin Renate Sommerfeld gebastelt und mit Ulrike Hilker weihnachtliches gebacken wird.



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