

Kreis Plön (dif). Keine Verschnaufpause für die Handballer, genauer gesagt: die Teilnehmer der Europameisterschaft 2026. Kaum sind die Titelkämpfe in Dänemark, Norwegen und Schweden Geschichte, da geht es schon in der heimischen Liga weiter. Für den THW Kiel heißt der heutige Gegner Rhein Neckar Löwen.
Die Gastgeber, die sich aktuell knapp hinter der Spitzengruppe befinden, erwarten den Rekordmeister mit ihren Vize-Europameistern Torhüter David Späth und Kreisläufer Jannik Kohlbacher. Ab 19 Uhr geht es dort um die nächsten Bundesligapunkte. In der Wunderino-Arena wartet am 15. Februar (18 Uhr) der Spitzenreiter aus Magdeburg auf den THW. Gleich zwei Gegner zum Auftakt, die es in sich haben. Etwas leichter könnte es da schon am 21. Februar bei Frisch Auf Göppingen werden. Doch das ist erst einmal Zukunftsmusik. Wichtig ist, dass die Sieben von Filip Jicha nach der EM-Pause gut in die Liga kommt. Doch was ist noch möglich? Im DHB-Pokal ist man bekanntlich schon ausgeschieden. Der Fokus liegt also auf der Meisterschaft und dem Europapokal. In der Liga ist die direkte Qualifikation, momentan reicht hier der 2. Platz, möglich, aber „megaschwer“. In der Euro League steht erst einmal die SG Flensburg Handewitt im Weg.
Auch hier ist es noch ein langer Weg zum Pokal. Kurz noch einmal zur EURO. Neben den Silberplaketten für Andreas Wolff, Rune Dahmke (der vor einer Vertragsverlängerung steht) und Lukas Zerbe brachte Veron Nacinovic die Bronzemedaille für Kroatien mit an die Förde. Und mit Mohab Abdelhak kommt sogar ein aktueller Afrikameister heim nach Kiel. Der Neuzugang siegte mit Ägypten 37:24 über Tunesien. Im Turnier war der Rückraum-Shooter 22-mal erfolgreich. Da der dänische Außen Magnus Landin mit Gold nach Hause kam, ist der europäische Medaillensatz (Gold-Silber-Bronze), plus Afrikatitel, für die Landeshauptstädter komplett.

