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Wildpark Schwentinental lockt seine Besucher mit Artenvielfalt

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Franzi freut sich sichtlich über die Fütterung durch Praktikantin Alexandra Illiger.

Franzi freut sich sichtlich über die Fütterung durch Praktikantin Alexandra Illiger.

Schwentinental (kio). Der Kreis Plön hat zahlreiche Ausflugsziele für Urlauber und Familien zu bieten. Besonders bei sonnigem Spätsommerwetter lohnt sich hier zum Beispiel ein Abstecher in den Wildpark Schwentinental. Der Probsteer hat sich informiert, was es zurzeit für kleine und große Besucher zu bestaunen gibt. Für die Tierpfleger im Wildpark beginnt der Arbeitstag bereits früh am Morgen. Ab 7.30 Uhr wird das Futter zusammengestellt und die Runde durch den Tierpark gemacht. „So um 8 Uhr fahren wir los und füttern“, erzählt Nils Staack. Er arbeitet bereits seit sieben Jahren im Park. Die Tiere bekommen Stroh, eine eigens zusammengestellte Energie-Futtermischung, aber auch Gemüse und Backwaren vom Vortag. Diese werden von Real, dem dortigen Backshop und Aldi gespendet und täglich an die ungefähr 400 Tiere verfüttert. Hierfür fahren Staack und die Praktikantin Alexandra Illiger mit Trecker und Anhänger alle Gehege ab. Die Begeisterung ist bei den tierischen Bewohnern von Schwentinental hierbei groß. Aufgeregt drängen sie sich an die Gatter, um etwas von den Leckereien abzubekommen, die Staack und seine Kollegin mitbringen. „Für die Besucher gilt ein Fütterverbot“, betont Staack. Außer dem Tierfutter, das an den überall aufgestellten Automaten erhältlich ist, darf nicht gefüttert werden. „Die Tiere bekommen schon genug Nahrung von uns“, erklärt er. „Sonst werden sie krank.“ Zusätzliches Futter führt beispielsweise bei den Pferden zu Koliken. Eine Besonderheit des Parks ist die Nähe der Besucher zu den Tieren. Es gibt einen kleinen Streichelzoo, in dem man noch nicht mal einjährigem Ziegennachwuchs treffen kann. Auch im Damwild-Gehege, das wie der Streichelzoo von morgens bis nachmittags geöffnet ist, kann man Tiere wunderbar aus der Nähe betrachten. Der Damwild-Hirsch ist jedoch während der momentanen Brunftzeit nicht im Damwild-, sondern in einem separaten Gehege zu sehen. Abgesehen vom Wild und den am Teich beheimateten Enten mit ihrem Nachwuchs gibt es im Damwild-Gehege sogar Kängurus zu sehen. „Die sind auch das ganze Jahr draußen“, erzählt Nils Staack. „Tiere können sich eigentlich an jede Witterung anpassen.“ Nachwuchs gibt es momentan bei mehreren Bewohnern des Parks. Das gescheckte Mini-Shetlandpony-Fohlen Cilly wurde Ende Mai geboren und begrüßt neugierig jeden, der zum Ponygehege kommt. Bei den Hochlandrindern gibt es sogar zwei Jungtiere, von denen eines erst vor zwei Wochen geboren wurde und das andere vor ungefähr acht Wochen. Beide halten sich jedoch lieber schüchtern im Hintergrund, während ihre Mütter von den Pflegern mit Brötchen gefüttert werden. Mit seinen circa 40 Hektar lädt der Wildpark zu einem entspannten Spaziergang durch die Natur ein. Zu den weiteren Tierarten, die man hier treffen kann, gehören Sattelschweine, Esel, Schafe, Wildschweine, zahlreiche Vogelarten und Lamas. Auch vom Aussterben bedrohte Mufflons haben hier ein Zuhause. Frei im Park laufen einem auch einige Pfauen über den Weg. Wenn den Besuchern der Sinn nach einer Pause steht, können sie auf der Wiese oberhalb des Damwild-Geheges picknicken. Außerdem gibt es für die Kleinen noch einen Abenteuerspielplatz zum Austoben und eine Minigolfanlage im Park. „Das Schöne am Park ist wirklich seine Vielseitigkeit“, fasst Nils Staack zusammen. „Wegen der Artenvielfalt ist er toll für Familien.“ Der Wildpark Schwentinental ist das ganze Jahr über geöffnet und für Besucher zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos.



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