Reporter Eutin

Tore, Buden, eingenetzt…

Kreis Plön (dif). Im Fußball sind die Tore nun mal das Salz in der Suppe und am Wichtigsten. Das ist keine neue Erkenntnis. Doch jeder Stürmer ist nur so gut und treffsicher wie seine Mitspieler. Trotzdem lohnt sich nach etwa Mitte der Hinrunde ein kurzer Blick auf die Torschützen der Landesliga Mitte, bzw. der Verbandsliga Ost. Welcher Akteur trifft eigentlich wo und wie oft? Angefangen, aus redaktionellen Gründen ist der vergangenen Spieltag noch nicht berücksichtigt, in der Landesliga Mitte. Dort scheint sich erfreulicherweise mit Florian Kuklinski aus Klausdorf ein echter Torjäger herauszukristallisieren. Der TSV-Kicker liegt gleichauf mit Tjark Sievers (MTSV Hohenwestedt) und Bastian Peters (Lägerdorf), die alle fünfmal netzten. Doch wo liegen die weiteren Jungs aus dem „Großraum Plöner Kreis“? Johannes Schütt vom Aufsteiger Preetzer TSV ist mit vier Buden bester seiner Elf. Auf die gleiche Anzahl von Erfolgen kommt nun Marc Schwabe (TSV Klausdorf)- nach seinem Doppelpack in Heikendorf. Bangally Singhateh, der für den Heikendorfer Sport Verein spielt und der PTSV-Neuzugang Melih Cerrah trafen je dreimal. Driton Gashi aus Klausdorf, Timo Martens (Heikendorf) und Kenan Hasicic vom SVE Comet Kiel, sowie Jirka Heine aus Preetz stehen bei zwei Treffern. Aber auch eine Liga tiefer, in der Verbandsliga, sind bereits reichlich Tore gefallen.
Hier liegt-wie so oft-der Plöner Palle Jespersen in Front. Der beste Torjäger aus der Spielzeit 2021/22 hat schon wieder fünfmal in die gegnerischen Netze getroffen. Gleichauf liegt er mit Kristof Koop (Rot Schwarz Kiel), Mattheo Tiesch aus Altenholz und Tim Schümann von der gut gestarteten Spielgemeinschaft aus Dobersdorf und Probsteierhagen. Aus dem Kreis Plön folgen dann auf den vorderen Rängen Nils Benning vom Neuling TSV Selent, das TSG-Concordia Quartett Halil Karakaya, Paul Kraatz, Azem Mehanovic und Thorge Salke aus Schönkirchen (alle vier Erfolge). Weiter mit der gleichen Toreanzahl dabei: Sherko Mohamad Ali (TSV Plön) und Florian Stahl von der SG Probstei. Viele Tore setzen auch hohe Ergebnisse voraus, bzw. kuriose Resultate.
Da gab es in beiden Staffeln schon genügend. In der Landesliga starteten der SVE Comet Kiel und Klausdorf mit einem 7:4 für den TSV und Eidertal/Molfsee schlug Hohenwestedt mit 7:2. Auch der dritte Spieltag hatte es in sich. Leider für unsere Vereine im negativen Sinne. Comet unterlag Lägerdorf daheim mit 1:5 und der TSV Klausdorf wurde in Eidertal mit 5:2 abgeschossen. Unschön auch das kürzliche 0:4 der Cometen gegen Hohenwestedt. Die Verbandsliga Ost stand den Resultaten in Nichts nach. Los ging es mit einer 1:5-Packung für Inter Türkspor Kiel gegen den Stadtkonkurrenten Rot Schwarz. Ein in dieser Höhe nicht unbedingt erfreulicher Auftakt für die Ostufer-Elf. Nicht viel besser erging es Aufsteiger VfB Kiel am 2. Spieltag gegen RS. Nach einem 1:8 trat man hier die-immerhin relativ kurze-Rückreise an. Gleich drei „Fünferpacks“ hagelte es an Spieltag drei. Mit jeweils 5:0 siegten der TSV Flintbek (über den TSV Stein) und der Wiker Sport Verein (bei Inter Türkspor). Mit 5:1 holte der TSV Plön in Selent seinen ersten Dreier. Das vierte Antreten war dann das der TSG Concordia aus Schönkirchen. Hoch mit 11:1 überrannte Cordi die bemitleidenswerten Inter-Spieler. Aber auch beim 6:1 der Plöner über den TSV Altenholz fielen einige Buden für die Besucher. An diesem Spieltag sogar 33 in allen Stadien. Schönkirchen machte eine Woche später da weiter, wo man aufgehört hatte und schlug den VfB Kiel auf der Waldwiese mit 5:2. Auch die SG aus Dobersdorf schoss beim 5:0 über Türkspor fünf Treffer und machte den Fehlstart der Kieler damit perfekt. Nur fünf Spiele aber 24 Tore am 7. Spieltag. Herausragend hier sicherlich das 8:0 der Concorden in Selent, bzw. die beiden 5:0-Siege von Dänischenhagen (gegen Inter) und der Wik (in Altenholz). Wie weit die Staffel schon jetzt auseinanderklafft, zeigt ein Blick auf die Toranzahl der einzelnen Mannschaften. Blickt man auf Rot Schwarz Kiel (22), Concordia Schönkirchen (28) oder auch den TSV Plön (18) und vergleicht diese Zahlen mit Inter Türkspor (4), Stein (4) und Altenholz (7), so sieht man doch deutliche Unterschiede in Sachen Offensive und Effizienz.


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