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ASB-Ostereiertauchen am Kitzeberger Strand

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Mönkeberg (kas). Bei mäßigem, aber immer noch recht kühlen Winden aus Ost-Nord-Ost startete am Ostersamstag die Neuauflage des Ostereier-Tauchens am Kitzeberger Strand nach zwei Jahren Corona-Pause. Fachdienstleiter Martin Roos wollte wieder mit den Mitgliedern und allen Interessierten Tauchern versuchen, die Gelege des Osterhasen aufzuspüren. Seit 2001 veranstaltet der Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Schleswig-Holstein, Regionalverband Kiel, diese Osteraktion. „Nach zwei Jahren Pause kann es nun endlich wieder los gehen“, so Roos. Leider waren nur sehr wenige Anmeldungen bei ihm eingegangen. Das liegt zum einen noch an der Vorsicht und zum Anderen sind an Corona Erkrankte für das Tauchen noch nicht wieder zugelassen. Sieben Teilnehmer standen parat, um in Zweier- beziehungsweise Dreiergruppe ins zirka 5 Grad kalte Wasser zu steigen. An dieser Aktion kann jeder teilnehmen, der im Besitz eines Tauchscheins ist. Zuvor aber musste Roos seinen wasserfesten Anzug anziehen, und soweit wie möglich ins Wasser gehen, bis ihm fast wörtlich das Wasser bis zum Hals stand. Von hier aus warf er insgesamt 20 bunt bemalte Hühnereier - mit Beton befüllt – in die Kieler Förde. Insgesamt drei Gruppen machten sich nun auf die Suche nach den Eiern oder auch anderen Gegenständen. Zwei Taucher konnten leider nur bis zur Hüfte ins Wasser, mussten dann das kalte Nass wieder verlassen. Einer von beiden hatte seinen Kopfschutz vergessen: kein Problem für Julia Roos – sie hatte Ersatz im Auto. Nur war es ein Kopfschutz für Damen und so zwängten sie Stefan Kistmer mit drei Mann in den Kopfschutz. Kistmer sah nicht gerade glücklich aus, denn der Kopfschutz war um Nummern zu klein. Nun zogen Kistmer und sein Tauchkollege Tim Wollenberg ins Wasser, doch was war nun los? Noch nicht einmal bis zu den Schultern im Wasser, kamen beide Taucher wieder an Land. Wassereinbruch bei Kistmer, denn der Reißverschluss vom Tauchanzug war nicht ganz hoch gezogen. Was meinte da der ASB-Fachdienstleiter: „ Nichts ist schlimmer als Trocken – Nass – Tauchen“. Die anderen fünf Kollegen hielten es fast eine Stunde im Wasser aus und fanden in fünf bis sechs Metern Tiefe auch noch einige Ostereier, Hannelore Haß und Norbert Raschkewitz fanden je ein bemaltes Ei. Die Sicht war nicht besonders gut, berichteten sie. In sechs Meter Tiefe waren es nur noch rund fünf Meter, aber das Wasser ist relativ warm. Den größten Fang aber machten Andreas Tonn und Tobias Wind, denn sie kamen mit einem Anker und einer langen Kette an Land – Eier hingegen haben sie nicht entdeckt. Der Regionalverband Kiel des ASB bietet eine Reihe von ehrenamtlichen Dienstleistungen an. Neben dem Sanitätsdienst, der Schnell-Einsatz-Gruppe und dem Katastrophenschutz liegen die Schwerpunkte in Kiel auch im Bereich Wasserrettung und Taucheinsatzstaffel. Nähere Auskünfte unter 0431 – 66 16 50.


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