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Künstlermuseum stellt neues Programm vor

Ein Bild aus der Ausstellung „Rund um den Schwielowsee“, gemalt von Theo von Brockhusen. Foto: Havelländische Malerkolonie/ Leihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam

Ein Bild aus der Ausstellung „Rund um den Schwielowsee“, gemalt von Theo von Brockhusen. Foto: Havelländische Malerkolonie/ Leihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam.

Bild: hfr

Heikendorf (t). Mit einem facettenreichen Ausstellungsjahr will das Künstlermuseum Heikendorf auch 2026 einladen, Kunst in all ihren Ausdrucksformen zu entdecken. Nach einer kurzen Winterpause, die am 8. Januar endet, kann noch bis zum 15. Februar die Ausstellung „Vielfältig und offen“ besucht werden. Sie zeigt Werke des Kitzeberger Gesprächskreises Kunst, dessen Mitglieder seit vielen Jahren im intensiven Austausch arbeiten. Mit ihren farb- und formreichen Positionen, von Skulptur und Malerei über Literatur bis zu interdisziplinären Projekten wollen sie ein wenig die Wintertristesse überbrücken.

Im Anschluss würdigt das Museum mit der Ausstellung „Schau, mit anderen Augen“ vom 28. Februar bis 24. Mai die Kieler Künstlerin Roswitha Steinkopf anlässlich ihres 75. Geburtstags. Ziel der Ausstellung: Fotografien und Gemälde sollen in einen spannungsvollen Dialog treten, der die künstlerische Interpretation der bewussten und unbewussten Eindrücke aus Schleswig-Holstein und der Welt über Jahrzehnte hinweg verdeutlicht.

Im Sommer (6. Juni bis 30. August) ist mit „Rund um den Schwielowsee“ die Havelländische Malerkolonie, eine weitere Künstlerkolonie aus der Vereinigung euroart, zu Gast im Künstlermuseum. Hintergrund: Die märkische Landschaft zog seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler, an. Sie kamen nicht als Gruppe, sondern als Einzelpersonen. Was sie verband, war der Wunsch, in der Natur zu arbeiten und wechselnde Lichtstimmungen zu studieren und festzuhalten. Ein Höhepunkt im Programm ist die Präsentation einer norddeutschen Privatsammlung, in der norddeutscher Impressionismus auf internationale Pop Art trifft. Meisterwerke von Andy Warhol, David Hockney und anderen sollen überraschende Perspektiven zwischen Epochen und Stilen aufmachen.

Die Ausstellung „Norddeutscher Impressionismus meets Pop Art“ ist vom 12. September bis zum 22. November zu sehen. Den Jahresabschluss bildet ab 5. Dezember (bis Ende Februar 2027) die Ausstellung „P o P – positions on paper“, in der fünf Künstlerinnen, Evelyn Gesen, Corinna Kraus-Naujeck, Monika Rathlev, Mona Strehlow und Marlies Rzadkiewicz unterschiedliche Ausdrucksformen auf Papier präsentieren, von Fotografie bis hin zu konzeptuellen Druckprozessen. Wie jedes Jahr wird es auch 2026 einen Ostereiermarkt geben. Er findet am 28. Februar und 1. März statt. Anlässlich des Tages der Druckkunst wird am 15. März die historische Steindruckpresse in Aktion zu sehen sein. 


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