Reporter Eutin

Der 22. Weihnachtsmarkt in Heikendorf lockte wieder viele Besucher an

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Heikendorf (kas). Am Sonnabend hat der Förderverein der Jugendfeuerwehr Heikendorf e.V. mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Altheikendorf bereits seinen 22. Weihnachtsmarkt veranstaltet. Marktleiterin und Feuerwehrfrau Judith Saedler hatte seit dem Anmeldebeginn am 1. Juli auch schon alle Hände voll zu tun. An diesem Tag waren 96 Aussteller in der Mehrzweckhalle, auf dem Schulhofgelände und in den Klassenzimmern und Fluren der alten Grundschule im Schulredder an der Veranstaltung beteiligt. Viele Aussteller sind schon seit Jahren hier in Heikendorf und kommen aus ganz Schleswig-Holstein, so Saedler. Eine Ausstellerin ist seit Anfang an dabei und die weiteste Anreise hatte eine Verkäuferin aus Demmin in Mecklenburg-Vorpommern. Sie verkauft ihre Tannengestecke und Adventskränze seit zwölf Jahren immer an der gleichen Stelle am Haupteingang zur alten Schule. Der frische und kühle Wind war für die Verkaufsstände optimal, denn Bratwurst, Erbsensuppe, heiße Waffeln oder Punsch mit und ohne „Schuss“ waren natürlich der Verkaufsschlager auf dem alten Schulhof. Wieder einmal haben die vielen Aussteller einen weihnachtlichen Markt mit ihren vielseitigen Angeboten gestaltet, und so manch schöner Artikel wechselte seinen Besitzer. An manchen Ständen saßen die Verkäufer(innen) und bastelten oder strickten noch ein paar Sachen fertig.

Das Angebot reichte von Bildern über Postkarten, Strickmützen, Handschuhe, Strümpfe, Taschen, Schmuck, Holzarbeiten bis hin zu Porzellan und Büchern. In der Mehrzweckhalle konnten sich die Besucher in dem kleinen Café auf der Bühne mit heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen aufwärmen. Um 13.30 Uhr traten sieben Musiker der Show-Brassband auf, und spielten auf dem Schulhof Weihnachtslieder und baten dabei um eine Spende für die Kinder-Krebsstation. Mit diesem wunderbaren musikalischen Einsatz unter Leitung von Inken Schubert rundete die Showbrassband das Programm ab. Um 16 Uhr kam dann auch der Nikolaus und beschenkte die kleinen Kinder.

Judith Saedler bedankte sich bei allen Ausstellern und besonders bei den zahlreichen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre. Auf die Frage, wie es mit dem Weihnachtsmarkt weitergehe, wenn die Schule dem Bagger zum Opfer fällt, antwortete sie nur „Es gibt einen Plan B.“

Schon vor drei Jahren machte sich Altbürgermeister Alexander Orth Gedanken darüber, welche Ausweichmöglichkeiten es geben könnte. Bürgermeister Tade Peetz gab dem Probsteer gegenüber folgendes Statement ab: „Sollte die alte Schule im kommenden Jahr nicht mehr stehen, überlegen Freiwillige Feuerwehr und Bürgermeister, in die Gemeindesporthalle auszuweichen.“


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