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Dietrichsdorf sammelt für Projekte der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft

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(V. l.) Prof. Dr. med. Frank Gieseler, Vorsitzender der Schleswig Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V., Uwe Göllner, Country & Line Dance Gruppe Kiel und Marita Kähler, Leiterin der Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Krebserkrankung in Dietrichsdorf hoffen auf Spenden, um von Krebs betroffene Menschen zu unterstützen.

(V. l.) Prof. Dr. med. Frank Gieseler, Vorsitzender der Schleswig Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V., Uwe Göllner, Country & Line Dance Gruppe Kiel und Marita Kähler, Leiterin der Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Krebserkrankung in Dietrichsdorf hoffen auf Spenden, um von Krebs betroffene Menschen zu unterstützen.

Neumühlen-Dietrichsdorf (los). Helfen, wo es nötig tut: Eigentlich war es die Spezialität der Line Dancer um „Sheriff“ Uwe Göllner von der Country & Line Dance Gruppe Kiel, sich durch Benefiz-Tanzveranstaltungen für Projekte der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft einzusetzen und im Rahmen ihrer Charity Events Spenden zu sammeln. Das praktiziere die Gruppe seit Jahren, zuletzt am 7. März 2020 im Raisdorfer Hotel Rosenheim anlässlich des 14-jährigen Bestehens der Line Dancer. Doch nach dieser Geburtstagsfeier mit 23 befreundeten Gruppen aus ganz Norddeutschland zog die Corona-Pandemie einen Schlussstrich unter derlei Aktivitäten. In dem Wissen, dass Familien, die von Krebs betroffen sind, auch während der Corona-Krise weiterhin unbedingt Unterstützung und Hilfe benötigten, haben sich diesen Herbst Uwe Göllner und Marita Kähler, die Leiterin der Dietrichsdorfer „Selbsthilfegruppe für Menschen mit Krebserkrankung“ zusammengetan und die Aktion „Dietrichsdorf sammelt – für Familien mit Krebs“ aus der Taufe gehoben. Ziel der Initiatoren ist es, in ihrem Stadtteil Spenden für Kinder- und Familienprojekte der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft einzuwerben. Für Uwe Göllner eine Herzensangelegenheit: Mehr als 19.500 Menschen erkrankten in Schleswig-Holstein jedes Jahr an Krebs, weiß er. „Diese Familien brauchen ganz besonders jetzt in der Corona-Krise unsere Hilfe“, verdeutlicht Uwe Göllner. Denn viele Ängste der Betroffenen würden durch die Auswirkungen der Pandemie noch verstärkt. Die Diagnose Krebs verändere schlagartig das Leben ganzer Familien. „Deshalb sind Beratungs- und Unterstützungsangebote so wichtig“, betont Göllner. „Niemand sollte mit dieser schlimmen Krankheit allein gelassen werden!“
Das ist auch für Marita Kähler ein entscheidender Punkt. Sie weiß, wie wichtig Austausch und Gespräch für Krebsbetroffene sind. „In unseren Selbsthilfegruppentreffen hat jeder die Möglichkeit, seine individuellen Erfahrungen und Ängste zu schildern“, erläutert sie. „Für alles ist Platz - das tut gut und entlastet.“ Festzuhalten bleibt: „Jeder Mensch ist individuell, jede Krebserkrankung auch.“ Dabei hat die Situation Auswirkungen auf die ganze Familie. „In unseren Beratungsstellen helfen wir Krebspatienten und ihren Angehörigen, einen Weg im Umgang mit den Folgen der Krebserkrankung zu finden“, erklärt Kähler. So werde etwa mit Hilfe eines sogenannten „Telepräsenzroboters“ – auch dies ist ein Projekt der Krebsgesellschaft – den an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen eine Teilhabe an Schule und Freizeit ermöglicht. Da sie nicht selbst anwesend sein können, bleibe auf diese Weise doch der Kontakt zu ihrem gewohnten sozialen Umfeld erhalten. Der entscheidende Punkt: Alle Angebote sind für Betroffene kostenfrei und würden durch Spenden finanziert. Um auch künftig für Familien mit Krebs da sein zu können, ist die Krebsgesellschaft auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Spendenkonto der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. Förde Sparkasse
Kennwort: Dietrichsdorf sammelt. IBAN: DE07 2105 0170 0094 1849 00


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