Reporter Eutin

Ein Remis der besseren Art

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Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Auch wenn es im letzten Heimspiel der KSV Holstein in Liga zwei erneut nicht für einen Dreier gereicht hat, so kann die Elf vom Mühlenweg nach dem 1:1 (1:1) gegen Hannover 96 mit dem Unentschieden gut leben.


Fin Bartels (9.) - mit einem für ihn ungewohnten Kopfballtor- brachte die Störche schnell in Führung. Doch Cedric Teuchert konnte nur sieben Minuten später zum Endstand ausgleichen. Danach hätten beide Mannschaften noch das Match zu ihren Gunsten drehen können, echte Chancen der Marke „100%“ gab es aber nicht mehr. Die Rapp-Elf beendete die Hinrunde auf Platz acht. Eine solide Basis für das Jahr 2023. Nächster Gegner wird am 28. Januar 2023 dann Bundesligaabsteiger Greuther Fürth sein, gegen die es im ersten Vergleich beim 2:2 eine Punkteteilung gab.

 

In der Regionalliga Nord feierte der Störche Nachwuchs gegen Werder Bremen einen wichtigen Erfolg. Nach vier Spielen, wo man sich die Zähler teilen musste, siegte die Gunkel-Elf mit 2:1 (Tore: Ejesieme, Frahm) und konnte sich in der Tabelle ein wenig Puffer nach unten verschaffen. Weiter für die Kieler geht es hier erst wieder am 27. November. Ab 14 Uhr wird die Elf von Blau Weiß Lohne in Projensdorf zu Gast sein, gegen die im Hinspiel ein 1:0-Sieg herausgekickt werden konnte. Prognose: Es muss weiter gewonnen werden. In der Landesliga Mitte verlor der Preetzer TSV das letzte Spiel 2022 gegen den Gettorfer Sport Club mit 1:3. Lennart Feddersen konnte zwischenzeitlich lediglich zum 1:1 ausgleichen. Ein Eigentor der Eidertaler reichte dem TSV Klausdorf zu einem weiteren Dreier.

 

Damit geht die Elf von Dennis Trociewicz gut gerüstet in das Top-Spiel beim VfR Neumünster am kommenden Wochenende. Hier muss das Team aber auch hellwach sein, denn die Gastgeber schossen sich beim 9:1 gegen den überforderten SV Tungendorf schon mal richtig warm. Eine weitere Pleite musste der Heikendorfer SV beim 1:4 gegen den TSV Altenholz verbuchen. Auf HSV-Seite traf nur Ole Sand zur Führung. Auch leer ging der SVE Comet aus. Die Kieler unterlagen in Lägerdorf mit 0:1. Während Heikendorf (13 Punkte) auf Platz neun rutschte, sind die Cometen (12) nun Vorletzter. Nur noch zwei Nachholpartien stehen 2022 auf dem Spielzettel. Dort hat der SV Tungendorf den TSV Kronshagen als Gast, einen Tag später reist dann wie erwähnt der TSV Klausdorf zum VfR Neumünster. Ein Spiel das den Begriff „Spitzenspiel“ mehr als verdient.

 

Das Formbarometer der vier Vereine: Oberligaabsteiger Kronshagen hat auch in der Landesliga mit dem Ligaverbleib zu kämpfen und stellt die harmloseste Offensive. Noch schlecht steht der SV Tungendorf als Schlusslicht da. Ein Unentschieden hilft also keinem der beiden Sorgenkinder weiter. Im anderen Match liegt erfreulicherweise Klausdorf ganz anders da. Der TSV hat sich, nach einem eher durchwachsenen Start, stetig gesteigert und ist aktuell ein heißer Mit-Anwärter auf Titel und Aufstieg. Mit dem VfR Neumünster steht eine Mannschaft auf der anderen Seite, die genau das auch erreichen will. Das Duo ist in Sachen Tore, gemeinsam mit Eidertal und Hohenwestedt, in etwa auf Augenhöhe. Trotzdem wird in diesem direkten Vergleich eher Wert auf die Defensive gelegt werden. Unser Tipp deswegen: Die Trociewicz-Truppe gewinnt bei den Veilchen mit 1:0.

 

Anpfiff für die beiden neunzig Minuten ist um 14 Uhr. Ein kurzer Ausblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft: Noch nie wurde eine WM im Vorfeld von den Fans so abgelehnt und negativ beworben, wie die aktuell startende in Katar. Die Gründe sind bekannt und nicht ungerechtfertigt. Hört man sich in den Stadien bei den Anhängern um, so wollen fast 50% das Turnier boykottieren. Wir bleiben beim Sport und möchten trotz allem einige Zeilen davon drucken. Die deutsche Mannschaft unter Coach Hansi Flick startet am 20. November, zu einem ungewohnten Zeitpunkt (14 Uhr), mit der Partie gegen Japan. Eine Mannschaft die zu schlagen sein sollte, denkt man an die hohen Ziele der DFB-Elf. Als zweiter Gegner wartet dann mit Spanien (23.11.22) ein ganz andres Kaliber auf die Mannen um Manuel Neuer und Thomas Müller. Hier ist ein Punkt aber das Minimalziel. Wieder leichter wird es dann beim Abschluss-Spiel der Gruppe, wenn Costa Rica am 1. Dezember auf der Gegenseite steht. Klare Vorgabe für dieses Duell: Drei Zähler sind hier zu erwarten.


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