Reporter Eutin

Eine besondere Auszeichnung

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Kiel (t). Aus der politischen Szene Kiels sind sie nicht mehr wegzudenken: Ob Oma-Walk zur Europawahl, Muffins für die Fridays-for-Future Demonstrierenden, Demonstrationen gegen rechte Umtriebe, Gedenkaktionen bis hin zu Floh- und Weihnachtsmärkten für soziale Projekte: Die Omas gegen Rechts, mit ihren schwarz-weißen Schildern und Bannern, sind in ganz Deutschland bei Demonstrationen gegen Rechts zu einem vertrauten Anblick geworden.
In dieser Woche wurde den Omas gegen Rechts eine große Ehrung zuteil: Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht der bundesweiten Initiative den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage. Der Preis, der nach dem ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden benannt ist, soll „eine starke Bürgergesellschaft, ...ohne die ... Demokratie nicht denkbar wäre...“ unterstützen und Menschen ehren, die „sich im Sinne einer Bürgergesellschaft engagieren und Zivilcourage zeigen“.
Zum Preisträger erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die Omas gegen Rechts bringen ihre Lebenserfahrung und ihre Zeit ein, um sich für unsere Demokratie zu engagieren. Sie setzen laut und deutlich ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus sowie gegen Frauenfeindlichkeit. Ihre Protestformen sind kreativ und modern. Leider sind sie regelmäßig Anfeindungen ausgesetzt. Doch davon lassen sie sich nicht einschüchtern. Ihr Engagement ist vorbildlich und sollte in unserem Land stärker gewürdigt werden als bislang.“
Wegen der Corona-Pandemie soll die Preisverleihung erst im Sommer 2021 stattfinden.
Bei den Kieler Omas gegen Rechts, die sich kurz nach ihrer lokalen Gründung dem Kieler Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus angeschlossen haben, ist die Freude groß; neben dem Stolz auf die bisher geleistete Arbeit betrachtet die Gruppe den Preis auch als Ansporn und Verpflichtung, ihre Arbeit gegen Rechts auch in Zukunft fortzusetzen.


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