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Holstein hält Dynamo auf Distanz

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Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Nicht schön, aber immens wichtig. Mit einem 0:0 bei Dynamo Dresden konnte die KSV Holstein den 9-Punkte Vorsprung auf die Ostdeutschen halten. Über weite Strecken entwickelte sich ein Kampfspiel mit dessen Ende die Kieler weitaus besser leben konnten. Chancen blieben Mangelware, beide Teams waren einfach nicht zwingend genug. Da auch Sandhausen, Rostock, Düsseldorf und Hannover zeitgleich nur einen Pluspunkt erspielten, bleibt die Rapp-Elf in sicheren Gefilden. Der KSV-Nachwuchs bekam es mit dem VfV Hildesheim in der Aufstiegsrunde zu tun und löste diese mit einem 4:0-Sieg locker. Kasra Ghawilu, Niklas Niehoff, Nico Koulis und Eric Babacar Gueye trafen. Gekickt wurde auch in der Landesliga Mitte, allerdings ohne den SVE Comet. Grund war das Auftreten von Corona Fällen im Kieler Verein. Niederlagen gab es für den TSV Klausdorf, der mit 0:2 in Eidertal unterlag und den Heikendorfer SV (0:1 gegen den TSV Osterrönfeld). Gegen den HSV-Bezwinger fuhr der FC Kila am Ostermontag einen Dreier ein. Mit 4:0 gewannen die Kieler. Fußball aktuell: Am heutigen Mittwoch geht es für den Kieler Nachwuchs in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen den SV Werder Bremen. Anpfiff ist bereits um 14 Uhr. Auch wenn die Störche für einen eventuellen Aufstieg bekanntlich nicht gemeldet haben, sportlich ist die Truppe von Sebastian Gunkel auf jeden Fall einen Besuch in Projensdorf wert. Am kommenden Sonntag geht es dann schon gegen Hannover 96, erneut ein Heimspiel, um 13.30 Uhr weiter. Die Feiertage sind auch für die Profis der KSV Holstein in Liga zwei schon wieder Geschichte. Die nächste Station in Sachen Punktspiele heißt FC Heidenheim. Der erste Blick sagt jedem Anhänger: Hier kommt ein Angstgegner. Gegen den FC sahen die Störche in der Vergangenheit selten gut aus. Auch im Hinspiel stand auf der Habenseite die Null. Schon nach sechzig Sekunden gingen die Hausherren im November 2021 durch Christian Kühlwetter in Front. Fin Bartels traf nach einer halben Stunde zum Ausgleich und Halbzeitstand. Bis fünf Minuten vor dem Ende konnte die KSV zumindest auf einen Auswärtspunkt hoffen. Robert Leipertz beendete dies mit seinem Treffer zum 2:1 dann. Die Truppe von Dauertrainer Frank Schmidt konnte lange von den Rängen eins bis drei träumen, fiel zuletzt allerdings ein wenig ab. Auch wenn man Holstein in dieser Spielzeit kaum tippen kann, nach Spielen wie gegen Bremen, Hamburg oder auf Schalke folgen Gruselauftritte wie gegen Darmstadt oder Rostock, setzen wir diesmal auf drei Zähler am Mühlenweg. Langsam geht auch die Landesliga Mitte in die Vorentscheidung. Dass der FC Kilia sich am Ende der Saison den Titelpokal in die Vitrine stellen wird, scheint Fakt. Der Spitzenreiter und frischgebackene Endspielteilnehmer im Kreispokal (Gegner hier der SVE Comet), bekommt es am Wochenende (Samstag 14 Uhr) erneut mit der TSV Osterrönfeld zu tun, der weiter gegen den Abstieg spielt. Die Tendenz geht natürlich wieder klar zu einem Sieg der Kieler. Auf diesen hofft auch der TSV Stein in seinem Match gegen den SV Tungendorf. Hier ist der Gastgeber der Favorit auf drei Pluspunkte. Nicht weit reisen muss der Konkurrent des SVE Comet Kiel, der Eidertal/Molfsee heißt. Ein Remis steht hier im Raume, in der Hoffnung das die Cometen allesamt wieder gesund sind. Auch die Spiele in Stein und am Ostufer in Kiel, werden am Samstag um 14 Uhr angestoßen. Bis 15 Uhr dann warten muss der TSV Klausdorf, dessen 90 Minuten in Gettorf stattfinden. Die Elf von Dennis Trociewicz würde in jeder anderen Serie mit Sicherheit um die Meisterschaft mitspielen können. In dieser Saison stand dem Team einfach der zu starke der FC Kilia im Weg. Unser Tipp: Zu einem Erfolg beim GSC soll es aber am Wochenende reichen. Sonntag kicken dann noch die Heikendorfer gegen Schlusslicht TuS Jevenstedt. Alles andere als ein Dreier wäre für den HSV sicherlich eine Enttäuschung. Auch ab 15 Uhr beschließen der VfR Neumünster und der MTSV Hohenwestedt den 18 Spieltag.


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