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Holstein Kiel feiert 3:1-Sieg über Hansa Rostock

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Leserin Valena mit dem noch verletzten van den Berg (l.) und Thesker.

Leserin Valena mit dem noch verletzten van den Berg (l.) und Thesker.

Kreis Plön (dif) In Kiel bei der KSV Holstein endlich wieder so etwas wie Normalität. Auch wenn nur 500 Anhänger dem 3:1-Sieg über den Drittligisten Hansa Rostock beiwohnen durften, nach so langer Zeit der Geisterspiele sicherlich auch für das Team von Ole Werner ein kleines „High-light“. Weiter beenden wir unsere Rückblick-Serie in Sachen „Holstein Kiel damals“ mit der Spielzeit 2000/2001 und dem ersten Jahr unter Coach Gerd Volker Schock.
2. Bundesliga: Durch die Treffer von Fabian Reese, sowie den Neuzugängen Niklas Hauptmann(kam vom 1. FC Köln) und Rückkehrer Fin Bartes (Werder Bremen) sicherten sich die Störche einen 3:1-Testspielsieg am Mühlenweg gegen Hansa Rostock. Der Erfolg sollte dem Zweitligisten weiter Sicherheit und endgültige Aufschlüsse für die erste wichtige Aufgabe am kommenden Samstag geben. Dort geht es in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen aus Baden. Weiterhin noch in der „Verletzungsschleife“ befinden sich Johannes van der Bergh, Jannik Dehm und Stefan Thesker. Während Trainer Werner bei Dehm und van den Bergh auf baldige Rückkehr hoffen kann, wird es sich bei Abwehrmann Thesker wohl noch ein wenig ziehen. Bis zum Ligastart scheint auch in Sachen Neuzugänge nichts geplant zu sein. In wieweit ein Abgang des Koreaner Lee akut wird, ist ebenfalls nicht bekannt. Auch wenn der SC Freiburg weiterhin Interesse bekundet-ein Angebot soll noch nicht erfolgt sein.
Oberliga: In Sachen SHFV-Pokal hier ein Nachtrag. Für Aufsteiger Pansdorf war Eutin 08 eine Nummer zu groß. Die Rosenstädter schlugen den TSV deutlich mit 4:1 und zogen in den Landespokal ein. Für “08“ trafen Kevin Hübner, Tim Müller-Röben, Nic Rosert und Fatlind Zymberi. Gespielt wurde übrigens vor ca. 180 Besuchern, dies auf der Anlage in Seeretz.
Holstein Kiel „antik“: Der Abstieg in die Oberliga bedeutete für Holstein Kiel -wieder einmal-einen kompletten Neuaufbau in Sachen Kader und Verein. Michael Lorkowski wurde durch Gerd Volker Schock auf der Trainerbank ersetzt. Der frühere Torjäger (VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld) musste aus dem verbliebenen „Rest“ ein neues Team formen und neue Impulse geben. Eine mehr als schwierige Aufgabe. Von den Etablierten waren nur noch Daniel Jurgeleit, Danilo Blank, Jörg Ahrends, Frank Wolf oder Henning Hardt zu finden. Trotzdem ging man mit einem 22-Mann starken Kader in die Spielzeit, von der man alles, nur nicht die Meisterschaft erwarten konnte. Trotzdem standen die Kieler am Liga-Ende mit 74 Pluspunkten und nur vier Niederlagen ganz oben in der Tabelle. Platz zwei ging an den TuS Hoisdorf, der sich kurz danach aber in die Bezirksliga Süd zurückzog. Dritter wurden die Amateure des Hamburger Sport Vereines, knapp vor dem 1. SC Norderstedt. Absteigen mussten einst der TuS Dassendorf und der Harburger TB. Die Dassendorfer gingen als 14. der Tabelle freiwillig in die Verbandsliga Hamburg zurück, während sich der HTB bereits Mitte Dezember 2000 aus dem Spielbetrieb „verabschiedete“. Holsteins Titel war hauptsächlich durch die starke Auswärtsbilanz zustande gekommen. Die KSV holte 13 Siege in der Fremde (nur der TuS Felde schlug den Meister), unterlag kurioserweise gleich dreimal vor eigenem Publikum. Die höchsten Siege gab es beim 5:0 über den Heider SV, sowie einem 6:0 bei Rasensport Elmshorn und dem 6:1 in Lägerdorf. Im Relegationsspiel verpassten die Kieler dann aber nach einem 2:0 daheim gegen Göttingen und einem 0:3 bei „05“ den Aufstieg in die Regionalliga. Aber nur kurzfristig. Tage später und pünktlich zur Kieler Woche 2000 wurde bekannt, dass die Niedersachen keine Lizenz erhalten würden und die Störche nachrücken können. So gab es seitens der Holstein-Supporters doch noch eine schöne und bierselige Aufstiegsfeier durch die KiWo…


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