Reporter Eutin

Livemusik und Sommerkino unter freiem Himmel

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Foto: hfr

Kalifornien (t). Hollywood macht wieder Halt in Kalifornien an der Ostsee. Mit dem Format „Kino am Meer“ werden jeden Dienstag im August wieder tolle Blockbuster gezeigt. Neu im Programm: der Blick aufs Meer, denn das Open-Air-Kino zieht auf den Deich gegenüber vom Hotel Strandräuber (Deichweg 4) in Kalifornien. Die Rasenfläche wird kurzerhand zum gemütlichen Open-Air-Kino-Gelände umgebaut. Es heißt also, einfach hinsetzen, entspannen und genießen. Bevor die Filme, im Licht der Abenddämmerung, gegen etwa 21:15 Uhr gestartet werden können, werden jeweils ab 19 Uhr regionale Künstler Livemusik auf der Bühne spielen. Am „Ankerplatz Nr. 4“ werden die Gäste mit leckeren Getränken und Essen versorgt.
Am ersten Kinoabend eröffnet die junge Musikerin Liza, zusammen mit ihrer Band, die Veranstaltungsreihe „Kino am Meer“. Sie werden bunte Coversongs aus dem deutschen und englischen performen und diesen ihren eigenen Stil aufdrücken. Im Anschluss wird der Abenteuer-Familienfilm „Jim Knopf und die Wilde 13“ gezeigt.
Weiter geht es mit dem Kieler Solokünstler Fabien Le Griot am 9. August. Fabien wird mit akustischen Reggae- und Folksongs das Publikum unterhalten. Im Film „Da scheiden sich die Geister“ geht es um einen erfolgreichen Schriftsteller namens Charles Condomine, der mit einer Schreibblockade kämpf, während der Termin für seine Abgabe immer näher rückt. In seiner verzweifelten Suche nach Inspiration bittet er das spiritistische Medium Madame Arcati, eine Séance in seinem Haus durchzuführen. Dabei beschwört sie jedoch versehentlich den Geist seiner verstorbenen ersten Frau Elvira, was zu einer komplexen Dreiecksbeziehung mit seiner zweiten Frau Ruth führt. Elvira will Charles nämlich ganz für sich allein.
Am 16. August kommt die Kieler Band Lenz zum Kino am Meer. Die fünf Musiker performen ihre eigenen Songs auf Deutsch. Ihre Musik bewegt sich zwischen Jazz, Blues und Akustik gepaart mit tiefgründigen Texten und einer menge Bühnenerfahrung. Für alle, die Filme lieben, bei denen man lachen und weinen kann, ist der Film „Mothers Day“ genau richtig. Mit der Starbesetzung aus Hollywood mit Julia Roberts und Jennifer Aniston ist ein gemütlicher Filmabend am Meer garantiert. Kurz vor dem Muttertag erfährt die alleinerziehende Sandy, dass ihr Ex Henry eine wesentlich jüngere Frau heiraten will, während der Witwer Bradley sich allein mit der Erziehung zweier Töchter herumschlägt. Die Schwestern Jesse und Gabi hüten Geheimnisse vor ihren Eltern, die bei einem Überraschungsbesuch ans Licht kommen, und die erfolgreiche Miranda hat neben ihrer Karriere keine Zeit für die Liebe. Für sie alle bekommt der Muttertag eine ganz besondere Bedeutung.
Wenn Hexen hexen sollte man lieber nicht in der näheren Umgebung sein. Doch am 23. August sieht es bei dem Filmklassiker, welcher 2020 neuverfilmt wurde, ganz anders aus. Im luxuriösen Hotel von Mr. Stringer (Stanley Tucci) versammelt sich eine Gruppe Hexen (angeführt von Anne Hathaway) und schmiedet einen teuflischen Plan: Alle Kinder sollen in Mäuse verwandelt werden, woraufhin das Hotel selbstverständlich das Nager-Problem beseitigen und alle Kinder vernichten wird. Gemeinsam mit seiner Großmutter (Octavia Spencer) lebt ein kleiner Junge (Jazhir Bruno) in diesem Hotel. Da Hexen es vornehmlich auf Arme und Schwache abgesehen haben, will seine Oma mit diesem Wohnort dafür sorgen, dass ihr Enkel in Sicherheit ist. Doch der kleine Junge bekommt Wind von dem Vorhaben der Hexen und versucht sie aufzuhalten. Als er selbst eines der ersten Opfer wird, muss er von an als Maus selbst aufpassen, dass Mr. Stringer ihn nicht entdeckt ... Vordem neuverfilmten Klassiker steht der Solokünstler Rainer Lebemann auf der Bühne.
Geschlossen wird der Kinosommer in Kalifornien mit dem Sänger und Songschreiber Sebastian Falk. Seine Musik lässt sich einfach in drei Worten beschreiben: erdig – ehrlich – echt. Moderner Deutschpop mit Einflüssen aus Blues und Rock unterhalten bis zum Start des Films die Gäste. Der letzte Film „Generation Beziehungsunfähig“ handelt vom Full-Time-Single Tim, der keine Beziehung will und auf dem endlosen Dating-Karrusell zahlreiche Frauen trifft. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als er eine Frau kennenlernt, von der er trotzdem mehr will. Allerdings wird er von ihr geghosted.
Einzig allein die Gäste sind der Grund, warum die Künstler zu uns kommen. Um das Engagement zu unterstützen, welches die Künstler in ihre Musik stecken, geht während des Konzerts der Hut herum - die Hutgage geht zu 100% an die Künstler. Der Eintritt zu den einzelnen Veranstaltungen ist kostenfrei.


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