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Millionenbauprojekt in Schönberg beginnt

Schönberg (t). Die Baumaßnahmen zum Neubau einer Sporthalle sowie einem Ersatzbau für die nach einem im vergangenen Jahr durch ein Feuer zerstörten Klassenräume starten in wenigen Tagen. In Folge der Baumaßnahme dieses Millionenprojekts kommt es auch zu verkehrlichen Veränderungen für die die Gemeinde Schönberg gemeinsam mit dem Schulverband Probstei ein entsprechendes Konzept erstellt hat.
„In Zusammenarbeit mit dem Schulverbandsvorsteher Herrn Schlünsen und der Unterstützung von Jorna Lindemann von der Wasser- und Verkehrskontor GmbH haben wir uns mit der Parkplatzsituation während der anstehenden Bauphase an der GSP beschäftigt. Hierbei wurden bereits im März diesen Jahres die Anlieger einbezogen bzw. informiert und ebenso hat der Bau- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Schönberg sich damit befasst“, so Schönbergs Bürgermeister Peter A. Kokocinski. „Intern wurden auch von Seiten der Gemeinschaftsschule Probstei die Elternvertretungen und die Lehrkräfte beziehungsweise Mitarbeiter informiert“, so Lutz Schlünsen, Vorsteher des Schulverbands Probstei.
Durch die Baumaßnahme an der GSP muss für voraussichtlich die kommenden zwei Jahre der Schulparkplatz gesperrt werden. In der Auswertung der Wasser- und Verkehrskontor GmbH sind aber ausreichend Parkplätze im Umkreis der Schule vorhanden. Es fand eine Aufnahme der Parkflächen statt verbunden mit einer Zählung der freien Parkplätze. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass alle wegfallenden Parkplätze auf dem Schulgelände durch die umliegenden Parkflächen aufgefangen werden können. Dennoch ist insbesondere in den ersten Wochen durch die Neuorientierung mit einer verkehrlichen Beeinträchtigung zu rechnen. Über den Baublog auf der Homepage der Schule www.gsp-schoenberg.de wird es auch laufend aktuelle Informationen zur Baumaßnahme geben.
Auf der beiliegenden Karte ist ersichtlich, welche öffentlichen Parkplätze sich als Parkalternative für Lehrer. Mitarbeiter und Schüler anbieten.
„Als Bürgermeister und als Schulverbandsvorsteher bitten wir Lehrkräfte und Schüler, sich auf die neue Parksituation einzustellen und gegebenenfalls auch etwas längere Laufwege vom Pkw zur Schule einzuplanen und die ausgewiesen Parkflächen zu nutzen. Wir bitten darum, die Wohngebiete und Anwohnerstraßen möglichst zu meiden. Die Anlieger bitten wir wiederum um Verständnis, da insbesondere zu Beginn, in der Phase der Neuorientierung, mit verkehrlichen Beeinträchtigungen zu rechnen sein wird.“, so Peter A. Kokocinski und Lutz Schlünsen.
„Als Gemeinde werden wir die Verkehrssituation genau beobachten und auch verstärkt die Verkehrsüberwacher dort hinschicken, damit in den Halteverbotszonen der Wohngebiete keine Autos abgestellt werden. Gegebenenfalls werden wir die Halteverbotszonen auch ausweiten. Zudem kann ich mitteilen, dass ich nach Rücksprache mit Pastor Schwabe von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und in Zusammenarbeit mit Herrn Wichelmann vom Ordnungsamt habe erwirken lassen, dass zukünftig auf dem Parkplatz am Friedhof sechs Parkplätze ausschließlich für die Besucher des Friedhofs reserviert werden. Zudem ist für diese Parkplätze die Nutzung einer Parkscheibe (2 Stunden) vorgeschrieben. Die Anordnung ist erfolgt, die Bestellung beziehungsweise Beauftragung der Schilder auch, so dass die Einschränken beim Parken für Besucher des Friedhofes während des Schulbetriebs im Rahmen bleiben“, so Kokocinski weiter.
Parallel zu den Parkplatzverlagerungen wird die Gemeinde Schönberg auch Verbesserungsmöglichkeiten in Bezug zu den sogenannten „Elterntaxis“ beraten und plant sogenannte „Kiss and by – Zonen“ einzurichten. Auch dieses soll dazu führen, dass weniger Fahrzeuge in die Perserau bzw. den Friedhofsweg hineinfahren du damit die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler erhöht wird und sich das morgendliche Verkehrschaos vor den beiden Schulen reduziert.




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