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Trotz erneut „ROT“ - Holstein holt mit 10 Mann Punkt in Aue

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Ist Holstein spritzig genug gegen den HSV?

Ist Holstein spritzig genug gegen den HSV?

Kreis Plön (dif). „Corona bedingt“ lief am vergangenen Wochenende nur ein relativ kleines Programm in Sachen Fußball ab, sprich gerade mal die KSV Holstein und die eigenen U23 durften auf die Plätze. Hier kamen die Zweitliga-Störche in Aue zu einem 1:1-Remis. Wie schon in der Vorwoche holten sich die Landeshauptstädter auch im Erzgebirge eine rote Karte ab. Diesmal für Verteidiger Phil Neumann, der an der Mittellinie den Ellenbogen ausfuhr und völlig zu Recht-nach Videobeweis-bereits nach 15 Minuten duschen gehen konnte. Janni Serra egalisierte die frühe 1:0-Führung der Gastgeber (2.) nach 9 Minuten. Nun kommt am Montagabend Spitzenreiter HSV an den Mühlenweg. Fußball also auf Sparflamme. Wir blicken deswegen noch einmal auf die diversen Staffeln und schauen uns die bisherigen Resultate „unserer“ Vereine an. Weiterhin gar nicht läuft es aktuell in der REGIONALLIGA NORD für die 2. Mannschaft der KSV Holstein und Coach Sebastian Gunkel. Die U23 der Störche konnte erst drei Partien siegreich gestalten, verlor aber bereist deren sieben. Auch gegen die Amateure des HSV gab es ein 1:3 im Projensdorfer Stadion. Folge: Das Team rangiert vor dem Heider SV und Altona 93 (allerdings zwei, bzw. drei Spiele weniger als die Förde-Kicker) nur auf dem 9. Platz der Liga. Besonders auf fremdem Geläuf haben die „Blau-Weiß-Roten“ noch nicht in die Spur gefunden und sind gänzlich punktlos. Auch in den beiden Staffeln der OBERLIGA gibt es keine guten Nachrichten. Inter Türkspor Kiel im Norden und auch Eutin 08 aus der Südliga haben sich auf dem letzten Platz festgebissen. Während die Rosenstädter zumindest einen Dreier feiern konnten, gab es am Ostufer erst ein mickriges Pünktchen auf dem Pluskonto zu begutachten. Für Trainer Jörg Ahrens war dann auch Schluss bei Türkspor. Nachfolger Onur Cokgez soll nun den Verein wieder auf Kurs bringen. Eine mehr als schwere Aufgabe für den erst 26-jährigen „Neuen“ . Die Tabelle allerdings wirft gerade im Norden noch ein komplett schiefes Bild auf. Hier hatte Corona ja schon vor Wochen zugeschlagen. Mit grade einmal zwei absolvierten Spielen steht beispielswiese Risum Lindholm in der Tabelle, während Vereine wie Bordesholm, der TSV Altenholz oder Kronshagen vier Spieltage weiter sind. Auch in der „Eutin-Gruppe“ fehlen Preußen Reinfeld drei Partien zu einer „geraden Tabelle“. Hier darf man besonders gespannt sein, wie es nach einem Neustart weitergehen wird. Anders sieht es da in der LANDESLIGA MITTE aus, wo alle Mannschaften die gleiche Anzahl von Spielen absolviert haben. Von unseren Vereinen hat hier der TSV Klausdorf den besten Start erwischt, auch wenn man sich vor dem Match gegen Neuling Stein mehr als ein torloses Remis erwartet hätte. Position vier mit nur zwei Zählern Rückstand auf die Spitze ist aber mehr als in Ordnung für die Mannen von Coach Dennis Trociewicz. Platz sechs hat der SVE Comet inne, und kann trotz des derben 1:7 beim VfR Neumünster, der einen Platz hinter Tabellenführer Kilia Kiel steht, auf einen soliden Beginn zurückblicken.
Durch die Niederlage bei den Veilchen ist allerdings das Torverhältnis (9:21) durchaus ausbaufähig. Wieder zwei Ränge tiefer finden wir den Heikendorfer Sport Verein. Einen Punkt Richtung Abstiegszone, zwei zum gehobenen Mittelfeld. Also noch alles im Lot in einer sehr engen Konkurrenz. Aufsteiger Stein rutschte Woche für Woche ein wenig weiter ab und ist dato Vorletzter. Ein großer Rückstand auf das Mittelfeld, drei Zähler, ist aber nicht zu verzeichnen. Wir tippen die Liga grob wie folgt: Meisterschaftsanwärter Nummer eins ist der FC Kilia. Der Aufsteiger ist einfach am besten besetzt. Eingreifen könnte am ehesten der VfR Neumünster. Oder werden die Klausdorfer zur großen Überraschung? Heikendorf und Comet sollten sich im Mittelfeld der Liga wiederfinden. Für den TSV aus Stein ist die Zielsetzung Ligaverbleib bestimmt nicht utopisch.


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