Kristina Kolbe

Küstengymnasium feierte Fertigstellung des 1. Bauabschnitts

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Neustadt in Holstein. „Es wird Zeit, dass wir mal Danke sagen und einen ausgeben“, mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Karsten Kilian am vergangenen Freitag zahlreiche Eltern und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zum Tag der offenen Tür anlässlich der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts des Küstengymnasiums. Die Schule hatte ihre Türen geöffnet, sodass alle Interessierten beim Unterricht zuschauen und die Schule besichtigen konnten.

„Wir sollten den Blick auf das richten, was wir geschaffen haben“, erklärte der Schulleiter und meinte damit einen komplett CO2-neutralen Bau mit Photovoltaik und Erdwärme. „Wir haben hier ein Gebäude, das aus sich selbst heraus mehr wird, das können eigentlich nur Freundschaft und Liebe. Was für eine schöne Metapher für unsere Schule“, so Kilian.

Auch Bürgermeister Mirko Spieckermann freute sich, das Ergebnis mehrjähriger Arbeit nun in Augenschein nehmen zu können: „Das Gebäude in der Realität zu sehen ist noch einmal ein echter Quantensprung.“ Die Maßnahme sei für Neustadt eine gigantische Investition in die Infrastruktur der Stadt, in die Bildung und die Zukunft unserer Stadt, die sich auszahlen werde. Die Investitionssumme für den 1. Bauabschnitt beläuft sich auf 19 Millionen Euro, von denen 3 Millionen Euro aus Fördermitteln stammen. Der Schulstandort sei nicht nur für die in Neustadt Lebenden relevant, die Hälfte aller Schüler und Schülerinnen kommen aus über 40 Orten in ganz Ostholstein. Auch sei der Neubau in Anbetracht steigender Schülerzahlen von großer Bedeutung. Abschließend dankte Spieckermann allen, die am Bau beteiligt waren und betonte, dass es beeindruckend sei, wie viele Menschen mitgewirkt haben.

Oliver Claussen vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein nutzte die Gelegenheit, um hervorzuheben, was die Stadt hier tolles geschaffen habe und hofft, dass alle die hier arbeiten von dem Bau beflügelt werden.

Architekt Nils Dethlefs blickte noch einmal auf die Planungsphase zurück und erklärte, dass der Blick aufs Meer und die Hanglage maßgebliche Planungsfaktoren waren. „Wir wollten Ein- und Ausblicke gewähren und haben uns für eine offene Gestaltung entschieden“, so Dethlefs. Die Architekten haben auf Transparenz gesetzt und immer wieder den Blick nach draußen ermöglicht.

Der zweite Bauabschnitt soll zum Jahreswechsel starten, dabei wird der verbliebene Teil des Küstengymnasiums saniert und gleichzeitig in den Neubau intergriert. Ende 2024/Anfang 2025 soll alles fertig sein. (ko)


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