Gesche Muchow

Gute Gründe für die eigenen 4 Wände

Soll man wirklich Geld in eine eigene Immobilie investieren oder legt man sich damit viel zu sehr fest?
 
Es gibt einige gute Gründe, die für ein Eigenheim sprechen.
 
• Altersvorsorge
Ihr gutes Image als Altersvorsorge hat sich die Immobilie verdient. Denn Wohneigentümer sind am Vorabend ihres Ruhestandes deutlich wohlhabender als Mieter: Ihr Netto-Vermögen ist fast sechsmal so hoch. Zum Wohlstand trägt nicht nur der Wert der Immobilie bei. Eigentümer sammeln auch mehr Geldvermögen an. Dies erklären Forscher mit dem unterschiedlichen Konsum- und Sparverhalten: Wer jahrelang eine Hausfinanzierung gestemmt hat, ist offenbar auch langfristig weitgehend immun gegen den Reiz kostspieliger Anschaffungen.
 
• Keine Miete
Man zahlt keine Miete an fremde Kapitalanleger, sondern baut mit diesem Geld Monat für Monat sein eigenes Vermögen auf.
 
• Unabhängigkeit
Durch den Besitz der eigenen vier Wände gewinnt man ein großes Stück Unabhängigkeit, es droht keine Kündigung vom Vermieter. Außerdem finden keine unkalkulierbaren Mieterhöhungen statt.
 
• Lebensqualität
Die eigenen vier Wände sind häufig sehr viel mehr als lediglich eine langfristige und sichere Geldanlage. Für viele Hausbesitzer ist Wohneigentum gleichbedeutend mit Freiheit und Sicherheit. Einmal abbezahlt, ist Wohneigentum wie eine feste Burg. Es gibt keine Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen, keine Genehmigungspflicht für Mitbewohner oder Haustiere. Auch ist man niemandem Rechenschaft schuldig über bauliche Änderungen oder Ergänzungen. Darüber hinaus ist Wohneigentum das kleine Reich des Eigentümers. Er genießt, mit Ausnahme nachbarschaftlicher Rücksichtnahme und baurechtlicher Verordnungen, völligen Gestaltungsspielraum zur ästhetischen und emotionalen Verwirklichung. Investitionen und Mühe kommen einem selbst zu Gute und niemand muss befürchten, nach Auszug zum Rückbau gezwungen zu werden. (red)


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