Reporter Timmendorf

Kinder- und Jugendparlament setzt erstes Projekt um

Jugend gestaltet mit: Kinder- und Jugendparlament Ahrensbök setzt erstes sichtbares Projekt um

Das neue Eingangsschild vom Jugendzentrum ,,HotSpot‘‘.

Bild: Kinderschutzbund/hfr

Ahrensbök. Mit dem neuen Eingangsschild des Jugendzentrums „Hotspot“ hat das Kinder- und Jugendparlament (KuJPA) Ahrensbök eines seiner ersten sichtbaren Projekte realisiert. An Planung, Gestaltung und Umsetzung waren Finn N., Adnan A., Paul S., Eric N., Asma A. und Mia K., Leon K., Alah A. und Leon W. maßgeblich beteiligt.

Seit seiner Gründung im November 2024 fungiert das KuJPA als Beteiligungsgremium, in dem Jugendliche ihre Interessen einbringen und Verantwortung übernehmen. Mit der geplanten Verabschiedung einer Satzung im Ausschuss für Soziales – voraussichtlich im Mai 2026 – soll das Kinder- und Jugendparlament fest in der Gemeinde verankert werden.
Zentraler Treffpunkt für das KuJPA ist das Jugendzentrum „Hotspot“. Hier werden Ideen diskutiert, Projekte geplant und konkrete Maßnahmen vorbereitet. Begleitet werden die Parlamentsmitglieder durch Dennis Lorenz, Sozialpädagoge und Fachkraft für Kinder- und Jugendbeteiligung, sowie Lasse Stumpf, Erzieher und Erlebnispädagoge.
Das Jugendzentrum hat sich seit der Übernahme durch den Kinderschutzbund Ortsverband Ostholstein im Jahr 2024 zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche entwickelt. Montags bis freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet, umfasst das Angebot sowohl Unterstützung im schulischen und beruflichen Alltag als auch offene Freizeitgestaltung. Dazu zählen unter anderem Gaming- und Sportangebote, Turniere sowie gemeinsame Ausflüge.

„Wichtig ist uns vor allem, dass die Kinder und Jugendlichen hier nicht nur konsumieren, sondern sich aktiv einbringen können. Eigeninitiative ist dafür die entscheidende Grundlage“, sagt Dennis Lorenz, Leiter des Jugendzentrums.
Mit dem neuen Eingangsschild ist ein erster Meilenstein sichtbar geworden – weitere Projekte des Kinder- und Jugendparlaments befinden sich bereits in der Umsetzung. Als nächster Schritt plant das Kinder- und Jugendparlament eine umfassende Umfrage an der Arnesboken-Schule, um ein aktuelles Stimmungsbild unter den Kindern und Jugendlichen in Ahrensbök zu erfassen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für weitere Projekte und Entscheidungen dienen. (PM/rk)


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