

Niendorf/Ostsee. Große Freude bei den Kids und Jugendlichen der Gemeinde Timmendorfer Strand (und Urlaubskinder): Am vergangenen Donnerstag, dem 2. Juli 2026, wurde der neue Pumptrack, der auf der ehemaligen Tennisanlage am Niendorfer Kurpark entstanden ist, feierlich eingeweiht.
Frühere Versuche, die Fläche als Treffpunkt für Jugendliche mit klassischen Sportangeboten wie Fußballtoren und Basketballkörben zu etablieren, fanden nur begrenzten Anklang. Mit der neuen Pumptrack-Anlage setzt die Gemeinde – nach inzwischen zehn Jahren – nun auf ein zeitgemäßes Konzept, das Bewegung, Trendsport und Begegnung miteinander verbindet.
„Mit dieser neuen Anlage schaffen wir endlich wieder ein attraktives Freizeitangebot, das sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richtet,“ sagte Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke (FDP) in seiner Rede. „Gerade für junge Menschen sind Orte wichtig, an denen sie sich treffen, sich bewegen, Neues ausprobieren und gemeinsam Zeit verbringen können. Genau dafür ist dieser Pumptrack geschaffen worden.“
Auf einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern sind zwei abwechslungsreiche Rundkurse mit bis zu 1,20 Metern Höhenunterschied entstanden. Ganz gleich, ob mit dem Fahrrad, dem Skateboard, dem Scooter oder den Inlineskates – hier finden Anfängerinnen und Anfänger ebenso wie erfahrene Fahrerinnen und Fahrer ideale Bedingungen.
Die gesamte Anlage misst etwa 30 mal 70 Meter und ist barrierearm gestaltet. Ein kleinerer Rundkurs ist dabei speziell auf jüngere und weniger erfahrene Nutzer ausgelegt. Die Asphaltfläche umfasst rund 920 Quadratmeter.
Es wurde aber nicht nur ein Pumptrack gebaut. Mit dem neuen Multifunktionsfeld für Ballspiele, das in Kürze eröffnet wird, der Tischtennisplatte und den neuen Sitzgelegenheiten ist ein moderner Treffpunkt entstanden, der Bewegung, Begegnung und gemeinsames Erleben miteinander verbindet. „Es ist ein Ort, an dem Generationen zusammenkommen können – ob aktiv auf der Strecke oder entspannt am Rand,“ so Partheil-Böhnke.
Die Bauphase war laut Bürgermeister erfreulich kurz, „gleichzeitig aber sehr intensiv“. Umso mehr freut er sich darüber, dass das Projekt planmäßig und in hoher Qualität umgesetzt werden konnte. „Das ist nur möglich, wenn viele engagierte Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Seinen Dank richtete der Bürgermeister an alle beteiligten Planungsbüros, den ausführenden Firmen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, die zum Gelingen beigetragen haben. „Ein ganz besonderer Dank gilt heute Madelaine Engelbrecht, die dieses Projekt federführend begleitet und mit großem Engagement, viel Fachwissen und Ausdauer von der ersten Idee bis zur Fertigstellung betreut hat.“
In seiner Rede dankte Partheil-Böhnke auch der AktivRegion Innere Lübecker Bucht mit ihrer Regionalmanagerin Tanja Schridde, „die dieses Projekt großzügig gefördert und damit einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung geleistet hat.“ Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Davon werden 150.000 Euro durch die Fördermittel der Aktivregion Innere Lübecker Bucht gedeckt.
„Ich wünsche mir, dass dieser neue Pumptrack zu einem Ort voller Leben wird – mit vielen sportlichen Erfolgen, neuen Freundschaften und ganz viel Freude an der Bewegung. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass alle Nutzerinnen und Nutzer respektvoll miteinander umgehen und gut aufeinander achten, damit alle lange Freude an dieser schönen Anlage haben,“ sagte Sven Partheil-Böhnke abschließend, bevor es mit Bürgervorsteherin Anja Evers, Regionalmangerin Tanja Schridde und Projektleiterin Madelaine Engelbrecht zum obligatorischen Bandzerschneiden ging und der Pumptrack somit offiziell eröffnet wurde. Dazu gab es Bratwurst, Getränke und Eis.
Und der Wunsch des Bürgermeisters erfüllte sich schnell, denn seit der Eröffnung herrscht reger Betrieb auf der neuen Anlage mit Nutzern von jung bis alt. Jetzt muss nur noch das Multifunktionsfeld freigegeben, ein Netz oder hoher Zaun hinter dem Basketballkorb angebracht und Mülleimer aufgestellt werden. (rk)




