Reporter Eutin

Das Motto heißt: „We serve!“

Eutin (wh). Im nächsten Jahr wird der Eutiner Lions Club (gegründet im April 1970) fünfzig Jahre alt. Unter den aktuell 39 Mitgliedern sind auch immer noch einige Gründungsmitglieder aktiv dabei. Erster Präsident war der Eutiner Juwelier Fritz Schönke. Der aktuelle Präsident Tim Kraushaar hat, wie er sagt, „leider schon ein halbes Jahr rum“, denn der Präsidenten-Wechsel erfolgt, wie es zu den Traditionen der weltweit über 1,4 Millionen Lionsmitglieder zählt, jährlich. Das wird bei den Eutiner Lions im Juni dieses Jahres der Fall sein. Die Arbeit mache ihm große Freude, sagt Tim Kraushaar, zumal wenn es darum gehe, zu helfen und Menschen glücklich zu machen. Er genieße das Vertrauen der Mitglieder und wertschätze deren ehrenamtliche Aktivitäten. Viele Lionsfreunde seien neben ihrer beruflichen Tätigkeit stets zuverlässig dabei, wenn es gelte, Hand anzulegen. Denn die sogenannte Manpower sei ein wesentlicher Teil der Lions-Aktivitäten, die unter dem Leitgedanken „We serve“ stünden. Tim Kraushaar wird in seinem Amt von Vizepräsident Michael Koch (seinem designierten Nachfolger) und von seinem Vorgänger Tim Hagemann als Past-Präsident sowie weiteren Vorstandsmitgliedern tatkräftig unterstützt.
Damit auch junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren sich im Sinne des Service-Gedankens sozial engagieren und in die Lions-Gemeinschaft hineinwachsen können, gibt es „Leos“, die Jugendorganisation von Lions International. Der Leo Club Holsteinische Schweiz hat zahlreiche eigene interessante Projekte ins Leben gerufen und unterstützt die Eutiner Lions regelmäßig bei deren Aktivitäten. Als Club-Beauftragter für die Leos hält Knud Gomlich im Vorstand der Lions engen Kontakt mit dem Leo-Club.
Die Lions der Region Eutin, Malente und Bosau haben im vergangenen Jahr wieder auf vielerlei Weise geholfen, Kinder- und Jugendarbeit zu fördern oder Mitmenschen in wirtschaftlicher und seelischer Not beizustehen. Hierzu zählten im vergangenen Jahr die Unterstützung der Eutiner Tafel, der Süseler Kinderkrippe „Nesthäkchen“ (in Kooperation mit Kiwanis), die Unterstützung des Malenter AWO-Jugendwerks, der THW-Jugend, der Kinder- und Jugendfeuerwehren Bosau, Eutin, Malente, des Kinderprojekts des Eutiner Schlosses, eines Chemie-Projekts an Kindertagesstätten, der Schulbibliothek der Wilhelm-Wisser-Schule, Außenstelle Hutzfeld, der WunderWeltWasser Malente. Die Aktion „Trost-Teddys“ für die Notfallaufnahme der Eutiner Sana-Klinik, Polizei und Rettungsdienste war ein großer Erfolg. Ebenso wichtig war und ist den Eutiner Lions das Projekt „Wasser ist Leben“, ein umfassendes, nachhaltiges Wasserprojekt im Südwesten Äthiopiens.
Soweit die Eutiner Lions ihre Unterstützung nicht durch eigene „Man-Power“ leisten, erfolgen die finanziellen Zuwendungen über den gemeinnützigen „Förderverein Lions Club Eutin e.V“, in dem die Eutiner Lions seit Oktober 1977 alle steuerbegünstigten Lions-Aktivitäten bündeln. Die Gesamtsumme der finanziellen Förderung betrug im Jahr 2018 rund 20.000 Euro. Die für die Förderprojekte benötigten finanziellen Mittel erarbeiten die Lions durch Veranstaltungen, wie das „Weindorf“ beim Eutiner Stadtfest, wie „Schloss in den Mai“, die „Trost-Teddy-Aktivität“ in der Adventszeit sowie Erlöse aus Vortrags- und Benefiz-Musikveranstaltungen. Bei zahlreichen Veranstaltungen werden die Lions von ihren Ehefrauen und Partnerinnen helfend unterstützt.
Erträge fließen dem Förderverein auch aus der „Stiftung Lions Club Eutin“ zu. Bürgerinnen und Bürger, die mithelfen wollen, dass dauerhaft Gutes durch den Lions Club getan werden kann, können der Stiftung zum Beispiel durch testamentarische Verfügungen zusätzliches Kapital zukommen lassen. - Die Eutiner Lions treffen sich alle 14 Tage im Brauhaus Eutin zu Gedankenaustausch und Planung. Häufig werden zu den Clubabenden Gäste eingeladen, die über ihre Tätigkeit, ihre Unternehmen oder Projekte berichten.



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